International
Ukraine

Die Ukraine zieht leichte Artillerie von Front im Osten ab

Die Ukraine zieht leichte Artillerie von Front im Osten ab

10.10.2015, 14:1110.10.2015, 14:11

Die ukrainischen Streitkräfte ziehen nach eigenen Angaben leichte Artilleriegeschütze von der Front in der Ostukraine zurück. Der Abzug unter Kontrolle von OSZE-Beobachtern habe am Samstag begonnen und werde zwei Tage dauern, sagte ein Militärsprecher in Kiew.

Die Ukraine wie die prorussischen Separatisten im Osten des Landes haben sich verpflichtet, Waffen mit einem Kaliber unter 100 Millimeter aus dem Konfliktgebiet zu entfernen. Am Freitag habe es an der Front keine Angriffe der Separatisten gegeben, hiess es auf Kiewer Seite.

Ukrainische Panzer im Krisengebiet.
Ukrainische Panzer im Krisengebiet.
Bild: Inna Varenytsia/AP/KEYSTONE

Unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben beide Seiten einen Waffenstillstand vereinbart, der seit dem 1. September gilt. Die separatistischen Kämpfer der sogenannten Volksrepublik Luhansk erklärten am Samstag, sie zögen ihre Waffen sogar schneller ab als vereinbart.

Der seit April 2014 dauernde Konflikt in der Ostukraine hat nach UNO-Angaben mehr als 8000 Menschen das Leben gekostet. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Ich kann damit machen, was ich will»: Trump spricht erneut von «Übernahme» Kubas
US-Präsident Donald Trump hat unter dem Eindruck der Spannungen zwischen den USA und Kuba eine «Übernahme» des sozialistischen Landes angedeutet.
Er glaube, dass er «die Ehre haben werde», Kuba «in irgendeiner Form zu übernehmen» oder zu «befreien», sagte der Republikaner vor Journalisten im Weissen Haus.
Zur Story