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Russland

Besetztes Enerhodar nach Kiewer Drohnenangriffen ohne Strom

epa10110513 A still image taken a handout video provided by the Russian Defence Ministry's press service shows a general view of the Zaporizhzhia Nuclear Power Station (ZNPP) in Enerhodar, southe ...
In der besetzten Kraftwerksstadt Enerhodar nahe dem südukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja ist russischen Angaben zufolge nach Drohnenangriffen der Strom ausgefallen.Bild: keystone

Besetztes Enerhodar nach Kiewer Drohnenangriffen ohne Strom

22.10.2024, 10:5222.10.2024, 10:52

In der besetzten Kraftwerksstadt Enerhodar nahe dem südukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja ist russischen Angaben zufolge nach Drohnenangriffen der Strom ausgefallen.

Ein Mann wurde bei der ukrainischen Attacke getötet, wie der von Moskau eingesetzte Gouverneur für den russisch besetzten Teil des Gebietes Saporischschja, Jewgeni Balizki, bei Telegram mitteilte. Die Flugabwehr sei weiter aktiv.

Das nahe AKW Saporischschja ist seit März 2022 von russischen Truppen besetzt. Die sechs Blöcke wurden aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Regelmässig wird jedoch die für die Kühlung wichtige Stromzufuhr durch Artillerieangriffe unterbrochen. Mehrere ukrainische Rückeroberungsversuche scheiterten.

Weitere ukrainische Drohnenangriffe in Russland

Ukrainische Drohnenangriffe wurden auch aus russischen Regionen gemeldet. 18 ukrainische Drohnen sind laut russischem Verteidigungsministeriums hauptsächlich über dem Gebiet Brjansk abgeschossen worden. Ziele sind Medienberichten zufolge auch eine Kautschukfabrik und ein Heizkraftwerk im Gebiet Tula gewesen. Im Gebiet Woronesch brach Behördenangaben zufolge durch eine abgestürzte Drohne auf dem Gelände eines nicht näher genannten Industrieunternehmens ein Feuer aus, das gelöscht werden konnte. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 gegen die russische Invasion. (sda/dpa)

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«Absolut widerwärtig»: Tierschützer rechnet nach Tod von Timmy mit Helfern ab
Peter V. Kunz ist Präsident des Schweizer Tierschutzes und hat mit Timmy gelitten. Nach dessen Tod spart er nicht mit Kritik und sagt, wie sich Einzelpersonen für Meeressäuger einsetzen können.
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