International
Umwelt

Ölpest erreicht kanarische Strände

Ölpest erreicht kanarische Strände

25.04.2015, 08:0725.04.2015, 08:07

Nach dem Untergang eines russischen Fischkutters hat ausgelaufenes Öl mehrere Strände der Kanarischen Inseln verschmutzt. Am Donnerstag und Freitag seien 200 Kilogramm Öl entfernt worden, teilte die spanische Regierung mit.

Zudem seien 200 Kubikmeter Meerwasser mit Ölrückständen eingesammelt worden. Experten stünden bereit für den Fall, dass weiteres Öl angeschwemmt werde. Dies sei aber in den den vergangenen Stunden nicht geschehen.

Das Schiff «Oleg Neidenow» war Mitte April wegen eines Brandes an Bord aus dem Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria auf hohe See geschleppt worden. Vier Tage später sank das Schiff mit fast 1500 Tonnen Treibstoff an Bord vor der Küste des Ferienortes Maspalomas.

Der Kutter liegt rund 24 Kilometer vor der Südküste von Gran Canaria in 2700 Meter Tiefe. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace erstreckt sich der aus dem Kutter stammende Ölteppich auf über hundert Kilometer. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
TACO again: Wie Trump (erneut) eingeknickt ist
Donald Trump verkauft die zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran als grossen Erfolg. Dabei kann sich vor allem das Regime in Teheran als Sieger fühlen. Es hat den Krieg nicht verloren.
Das Akronym war rasch zur Stelle, als die zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg in der Nacht auf Mittwoch verkündet wurde: TACO again. Oder in vollem Wortlaut: Trump always chickens out. Erneut hat das Grossmaul im Weissen Haus den Schwanz eingezogen, bevor es zu einer Eskalation kam, lautete die Einschätzung vieler Beobachter und Medien.
Zur Story