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«Sie wollen uns zum Schweigen bringen, aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen», sagte Trump. Bild: sda

So düster war Trumps Botschaft zum Auftakt des Unabhängigkeitstages



US-Präsident Donald Trump hat eine Rede zum Unabhängigkeitstag der USA für eine düstere, polarisierende Botschaft genutzt. Es sei eine «gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte» im Gange, sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit). Sorgen vor neuen Coronavirus-Ansteckungen zum Trotz nahm Trump an der Veranstaltung vor beeindruckender Kulisse teil: Über der Bühne thronte das monumentale Nationaldenkmal von Mount Rushmore – der Gebirgsfels mit den in Stein gemeisselten Köpfen von vier Ex-Präsidenten. Mehrere Tausend Menschen waren nach Angaben der Gouverneurin aus allen Teilen des Landes nach South Dakota gekommen, wo der Abend mit Feuerwerk endete.

«Es ist eine gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte im Gange.»

Donald Trump, US-Präsident

Der Unabhängigkeitstag am 4. Juli steht in diesem Jahr unter dem Eindruck der sich zuspitzenden Corona-Pandemie und landesweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd. Obwohl die USA in den vergangenen Tagen mehrmals in Folge ihre eigenen dramatischen Rekorde bei der Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden brachen, liess Trump die Krise weitgehend ausser Acht. Es waren die Proteste, die eine Debatte über die Erinnerungskultur des Landes entfacht haben, die ihm den Stoff für die Rede lieferten.

Trump warf dem linken Flügel des politischen Spektrums vor, in den Städten des Landes eine «Welle von Gewaltverbrechen» auslösen zu wollen. Unter dem «Banner der sozialen Gerechtigkeit» werde versucht, sowohl die Gerechtigkeit als auch die Gesellschaft zu zerstören. «Wütende Mobs» versuchten, Statuen der Gründerväter der USA zu Fall zu bringen. Das «starke und stolze» amerikanische Volk werde aber nicht erlauben, ihm die Geschichte und Kultur zu nehmen. Der Angriff auf die «grossartige Freiheit muss gestoppt werden und wird sehr schnell gestoppt werden», sagte Trump.

Trumps Anschuldigungen gegen Teilnehmer an den Protesten sind nicht neu – am Mount Rushmore liess er sie aber in geballter Form los. In mehreren Städten waren bei Protesten Statuen gestürzt worden, die historische Figuren darstellen, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden. Die US-Demokraten wollen aus dem Kongress umstrittene Statuen verbannen. Auch wurden Forderungen zur Umbenennung einiger Militärstützpunkte laut, die an Anführer der Konföderierten Staaten im amerikanischen Bürgerkrieg erinnern. Trump wehrt sich gegen all dies – die überlebensgrossen Porträtköpfe der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln gaben seiner Botschaft den scheinbar passenden Rahmen.

Die Stimmung bei der Veranstaltung zum Auftakt der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli glich einem Wahlkampfevent des Präsidenten. Zwischenrufe wie «Wir lieben dich, Präsident Trump» waren zu hören. Und seine Rede schien genau darauf ausgelegt zu sein. Aus den USA solle ein Ort der «Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung» gemacht werden. «Sie wollen uns zum Schweigen bringen, aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen», sagte Trump. Er dagegen trete für das Erbe des Landes, die Vollstreckung von Gesetzen und das Recht auf Waffenbesitz ein.

«Sie wollen uns zum Schweigen bringen, aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen.»

Donald Trump, US-Präsident

Der Republikaner will bei der Wahl in vier Monaten für eine zweite Amtszeit antreten – und er steht unter Druck. Umfragen sehen den designierten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, in Führung.

Bei den Umfragen ist Vorsicht geboten, wie die Wahl 2016 zeigte. Doch Trump sieht sich nicht nur Kritik wegen seines Umgangs mit der Corona-Krise ausgesetzt, in der sein Augenmerk vor allem auf der Wirtschaft liegt. Nach dem Tod von Floyd wurde Trump vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit im Land zu zeigen. Das Verständnis für friedliche Proteste ist Umfragen zufolge hoch.

President Donald Trump, accompanied by first lady Melania Trump, stand during a flyover at Mount Rushmore National Memorial, Friday, July 3, 2020, near Keystone, S.D. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump,Melania Trump

Trump mit seiner Ehefrau Melania beim Mount Rushmore. Bild: keystone

Die Proteste werden auch Teil des diesjährigen Unabhängigkeitstages sein: Für Samstag sind in der Hauptstadt Washington mehrere Demonstrationszüge angekündigt. Am Abend (18.00 Uhr Ortszeit/00.00 MESZ) will Trump im Weissen Haus eine weitere Ansprache zum 4. Juli halten. Im Anschluss sollen die Feierlichkeiten auf der National Mall – einer Promenade zwischen dem Parlamentsgebäude und dem Lincoln Memorial – beginnen, Höhepunkt ist ein Feuerwerk am Abend. Bürgermeisterin Muriel Bowser hatte beklagt, dass die Feierlichkeiten mitten in der Corona-Pandemie im Widerspruch zu den Richtlinien der Gesundheitsexperten stünden.

Trump würde die Corona-Pandemie am liebsten für beendet erklären – was auch bei seiner Rede am Mount Rushmore deutlich wurde. Zu Beginn sprach er «das Virus» an, aber nicht die mehr als 50'000 Neuinfektionen, die in den vergangenen Tagen jeweils binnen 24 Stunden verzeichnet werden. Auch den Schmerz über die fast 130'000 Toten, die die USA seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung zu beklagen haben, bedachte er nicht.

Stattdessen sagte Trump vor dicht gedrängten Zuschauern, die grösstenteils keine Schutzmaske trugen, die USA seien das «grossartigste Land in der Geschichte der Welt» und dass es «bald» grossartiger als je zuvor sein werde. (sda/dpa)

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79
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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 04.07.2020 19:56
    Highlight Highlight Das eigentlich viel wichtigere Thema "Sklaverei der Gegenwart" geht bei solchen Nebenschauplätzen leider völlig unter.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.07.2020 10:38
      Highlight Highlight Ich wiederhole mich: sprich Klartext und brabble nich kryptisch herum.
      Und bezeichne mich jetzt ja nicht wieder als menschlichen Abschaum, weil ich dich hinterfrage.
  • Quacksalber 04.07.2020 17:46
    Highlight Highlight Könnt ihr das Gebrabbel bitte in Original bringen. Was nützen übersetzte gradgezogene Sätze, wenn auch das Gegenteil gemeint sein könnte. Es ist immerhin deren Präsident.
  • Zyniker haben es leichter 04.07.2020 15:00
    Highlight Highlight Warum stellt ihr die linksextremen Angriffe gegen die US-Geschichte derart falsch dar? Es geht eben nicht nur um paar Konfed-Statuen und Fahnen, es geht deutlich weiter, massiv viel weiter und das bis in die Spitzen von NYT, etc.
    • Q anon = B annon 04.07.2020 16:21
      Highlight Highlight Dann erklär uns unwissenden doch wie es richtig zu verstehen sei?
    • Zyniker haben es leichter 04.07.2020 16:38
      Highlight Highlight Warum miss man euch das immer vorkauen? Warum seid ihr unfähig euch selber zu informieren? Sie schiessen längst selbst gegen die Gründungsväter und z.B. auch Mount Rushmore (siehe NYT, siehe sogar hier oft gelikte kommentare zu dem Denkmal)... Kann man natürlich einfach auslassen als Information, wenn man die Blase nicht stören will. Abartig.
    • swisskiss 04.07.2020 16:43
      Highlight Highlight Zyniker haben es leichter: NYT=linksextrem. Wenn man soweit rechts steht, dass eine NYT als linksextrem betrachtet wird, sollte man sich nicht wundern, wenn grosse Teile der Gesellschaft, solche rechtsextremen Meinungen nicht mehr widerstandslos akzeptiert.

    Weitere Antworten anzeigen
  • ueberfluessig 04.07.2020 13:13
    Highlight Highlight irgendwie tönen diese populisten überall gleich.
  • Therealmonti 04.07.2020 12:55
    Highlight Highlight
    Die Präsidentschaftswahl im November wird zeigen, ob Amerika so blöd ist, wie es im Moment den Anschein macht. Und erneut einen Gauner, Rassisten, Mobster, Homophoben, Frauenverächter, vielfachen Bankrotteur und notorischen Lügner als Präsidenten wählt.
    • Zyniker haben es leichter 04.07.2020 15:02
      Highlight Highlight Also... Da sie "wieder" schreiben meinen sie wohl Trump aber welcher Kandidat erfüllt das nicht?????
    • Q anon = B annon 04.07.2020 16:20
      Highlight Highlight Leider ist das die falsche Frage!
      Die richtige und viel traurigere ist, gehen genug Weisse gegen Trump Wählen damit der Diebstahl der Stimmen der Afro's-, Latino's- und Asiaten nicht mehr so ins Gewicht fallen!
      Bei Obama hat es nicht geklappt, da er eine zu grosse Unterstützung hatte. Aber wird es knapp, gewinnt Trump und die GOP!
  • Emil Eugster 04.07.2020 12:43
    Highlight Highlight Das ganze Land dort um den Mount Rushmore, richtiger Name Tȟuŋkášila Šákpe in South Dakota wurde der Great Sioux Nation von der USA gestohlen. Es wurde ihnen 1868 vertraglich anerkannt von der USA.
    Schon klar, weshalb Trump diesen Ort gewählt hat.
  • banda69 04.07.2020 12:36
    Highlight Highlight Und ja.
    Wäre Trump Schweizer, wäre er in der SVP.
    Benutzer Bild
    • Q anon = B annon 04.07.2020 16:17
      Highlight Highlight @Banda69
      Sollte RK hier mitlesen, wird ihm vermutlich jedes mal wenn jemand das Postet die Schamesröte, Verdientermasse, ins Gesicht getrieben!
    • banda69 04.07.2020 16:56
      Highlight Highlight @qanon

      Ja ich hoffs. Aber ich glaube es nicht. Roger Köppel, der SVP Spitzebpolitiker, schwärmt nach wie vor in höchsten Tönen von Trump, dem amerikanischen SVPler.
  • Wali2 04.07.2020 12:34
    Highlight Highlight @Gulasch, zudem holten die Weissen Amerikaner Millionen Schwarze im Mittelalter aus Afrika ins Land, derweil man aus Gewinnsucht die sog. Indianer praktisch ausrottete. Und jetzt jammert v.a. die Amerikanische SVP und deren Präsident. Ich frage mich: Sind die Leute da drüben dumm und blind oder haben die kein Gewissen wie viele solche der gleichen Couleur in der Schweiz!?
    • Amateurschreiber 04.07.2020 15:31
      Highlight Highlight Bemerkung am Rande: Das Mittelalter war da schon vorbei!
  • homo sapiens melior 04.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Das Land, auf dem er steht und diese Worte plärrt, wurde 1868 vertraglich den Sioux zugesichert. Schon 9 Jahre später brachen die Amis diesen Vertrag wieder, weil Gold gefunden wurde.
    In den heiligen Berg der Lakota Grossväter wurde das Monument des Mannes gehauen, der 303 Sioux zum Tode verurteilte und 38 Lakota hängen liess, die grösste Massenhinrichtung in der Geschichte der USA.
    Die Sioux erkennen bis heute den Gebietsverlust nicht an und gehen deswegen immer wieder vor Gericht.

    Trump weiss nichts davon. Oder es ist ihm scheissegal. Sind ja keine weissen alten Männer.
    • Juliet Bravo 04.07.2020 15:32
      Highlight Highlight Er macht es vielleicht gerade deswegen.
  • Mattho 04.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Sorry, Auftritt vor Tausenden Zuschauern und keiner ne Maske an, sind wohl alle miteinander im gleichen Haushalt... wie blöd und naiv kann ein Amerikaner nur sein. Dies bei 57'683 neuen Ansteckungen immer 24h!
    Ich verzichte auf Amis in diesem Jahr in Europa, die sollen da bleiben und sich weiter selbstbeduseln.
  • flyingdutch18 04.07.2020 11:21
    Highlight Highlight Warum er so spricht: erstens, weil er ein Rassist ist, und zweitens, um seine weisse, suprematistisch angehauchte Wählerschaft zu mobilisieren. Der Ort ist übrigens gut gewählt: Der Ku Klux Klan war massgeblich an der Realisierung des Monuments beteiligt.
  • Jein 04.07.2020 10:47
    Highlight Highlight Keine bessere Kulisse um über die «gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte» zu sprechen als Mount Rushmore, handelt es sich dabei doch um einem Berg der dem Lakota-Stamm als heilig gilt und in dem gegen deren Willen die Gesichter ihrer weisser Unterdrücker eingemeisselt wurden. Der Skulptor von Mount Rushmore hatte übrigens Verbindungen zur KKK, hatte er doch auch schon das Stone Mountain Monument in Georgia erbaut als Homage an die Generäle der Südstaaten.
    • Q anon = B annon 04.07.2020 16:14
      Highlight Highlight Zusätzlich, Lincoln, würde sich bei dieses Worten im Grab Rotieren wie eine Turbine!
      Diese Präsidenten Einten die Nation, sogar Lincoln machte das. Trotz Krieg und seine Ermordung lies das ganzen Land Erzittern. Es gabt im Süden keine Freude darüber.
      Kommt mir vor als würde man auf der Rütli Wiese den Anschluss an Österreich um das Habsburg Reich mit einem Kaiser wider auferstehen zu lassen!
      Sorry vor Lincoln die BLM Bewegung als Terroristen und Verfälscher der Geschichte zu sehen.
      Bin Überzeigt Robert E. Lee würden die Haare zu berge stehen über das was da Trump Redete!
  • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 04.07.2020 10:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • roger_dodger 04.07.2020 10:32
    Highlight Highlight Meint er mit Geschichte die Ermordung von unzähligen Indianern, soziale Ungerechtigkeit und den Rassenhass überall? Tolle Geschichte. Aber wenn man selbst auf Rosen gebettet aufgewachsen ist interessiert einen das ja nicht gross.
  • petrolleis 04.07.2020 10:17
    Highlight Highlight Seine Rede: reine Opposition, obwohl er die Regierung ist 🤦‍♂️.
    Unmöglich zu begreifen es für ihn ist, würde Joda sagen 😉
  • Pfammi 04.07.2020 10:11
    Highlight Highlight Ja, zu den Amerikanern hochzuschauen, wie wir es auch hierzulande oft sahen, ist schwierig geworden. Wir sollten uns in Europa unserer Werte erinnern und die Zukunft ohne falsche Freunde (Trump, Putin, China) anpacken.
  • Gzdt 04.07.2020 09:58
    Highlight Highlight "die USA seien das «grossartigste Land in der Geschichte der Welt» und dass es «bald» grossartiger als je zuvor sein werde."
    Das tönt für mich wie eine Drohung und das Bild mit Trump und Melanie auf der Bühne erinnert mich an Bilder aus Nordkorea!
  • tss 04.07.2020 09:44
    Highlight Highlight Eine gute Rede und sogar mit viel Wahrheitsgehalt. Nur hat er, wahrscheinlich, die Seite verwächselt die er ansprach.
  • Faktenchecker 04.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Er hat so was von Recht.
    Die Demokraten schüren Hass und akzeptieren nichts was nicht in ihr Weltbild passt. Schreien defund the Police, Open borders, illegals before Citizens etc.
    Wollen die Freiheit abschaffen und ihre hörigen Medien helfen mit.
    • trio 04.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Ja genau 🙄
    • waffel 04.07.2020 15:02
      Highlight Highlight "Ironie-off" hast du vergessen zu schreiben. Kleines, aber wichtiges Detail
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 15:53
      Highlight Highlight Ignoriert ihn einfach.
      So lange er nicht seine Antipsychotika nimmt, denkt er wirklich dass Trump der Nachfolger von Jesus wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heidi Weston 04.07.2020 09:10
    Highlight Highlight Ich befürchte das Trumps Wahl-Strategie darauf abzielt, das Land noch mehr zu teilen um einen Bürgerkrieg zu provozieren. Wenn dies passiert könnte Trump den Notstand ausrufen und damit die Präsidentschaftswahlen auf unbestimmte Zeit verschieben.
    Die Rhetorik von „wir die guten, die die bösen“ zielt doch genau darauf ab. Auch seine Angriffe auf die Briefwahl sind ein Indiz dafür, das Trump mit den Gedanken spielt, seine Präsidentschaft durch das verschieben der Wahlen zu verlängern. Wenn die Pandemie sich weiter so stark ausweitet wird das Thema der Wahlverschiebung in kürze aufgenommen.
    • wasps 04.07.2020 09:21
      Highlight Highlight Die GOP wird ihn fallen lassen. Nur eine Frage der Zeit. Ihnen schwimmen nämlich die Felle davon. In beiden Kammern.
    • iudex 04.07.2020 09:24
      Highlight Highlight Ohne Wiederwahl endet Trumps Amtszeit am 20.01.21.
    • rodolofo 04.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Ja genau.
      Und die Gefahr für uns ist, dass wir seine Spaltung spiegeln, da Trump und seine Leute ja tatsächlich schrecklich gierig und skrupellos sind...
      Was soll man da machen?
      Ich denke, wir sollten versuchen, selber ehrlich, rechtschaffen und fair zu bleiben und den Rechtsnationalismus und Faschismus entschlossen und "militärisch defensiv" zu bekämpfen und in Schach zu halten.
      Heruntergebrochen auf meinen persönlichen Alltag heisst das: Nach einer Reihe von zermürbenden Gerichtsklagen, die der Neonazi gegen mich vom Stapel liess, habe ich jetzt wenigstens seit Monate Ruhe vor dem Ekel... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 04.07.2020 09:04
    Highlight Highlight Das Wort Grossartig aus diesem Mund ist langsam aber sicher abgelutscht.
  • Xunge Mvs 04.07.2020 08:57
    Highlight Highlight Once Upon a Time in America ----- Letztes Kapitel einer Geschichte einer grossartigen Nation welche heute nur noch in negativen Statistiken auf Platz 1 steht.
    Demokratie, Ausbildung, Volksrechte machen heute andere besser. Aufschwung und Wirtschaft abgerutscht aus den TopTen. Bildung und Universitäten etc. Schade ist kein Präsidentschaftskandidat in Sicht der USA great again machen wird...
  • NicksName 04.07.2020 08:57
    Highlight Highlight "Sie wollen uns zum Schweigen bringen" - der Mann, der friedliche Demonstrationen mit Tränengas auflöst und regelmässig mit Worten die freie Presse angreift.

    Aus den USA solle ein Ort der "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" werden - der Mann, der Flüchtlingen aus Ländern mit bestimmter Religion die Einreise verweigert und Kinder an der Südgrenze in Konzentrationslager sperrt.

    Die orwellsche Verzerrung der Wirklichkeit ist beängstigend.
  • De-Saint-Ex 04.07.2020 08:47
    Highlight Highlight Sorry, ich find‘s bedenklich. Aber nun gut, ich formuliere um. Dieser Mann denkt nicht mal am Nationalfeiertag daran, das Volk zu einen. Dass ein Teil der Bevölkerung, der immer noch als 2. Klasse behandelt wird, dagegen EINMAL MEHR aufbegehrt (bleibt ihm ja nichts anderes übrig) und sich auch symbolisch an die Symbole der Unterdrückung macht, sieht er gleich als „Angriff“ auf die Geschichte der USA an... der weissen USA nota bene. Keine Sorge. Mit Symbolen „verschwindet“ keine Geschichte. Sie wiederholt sich „nur“ immer wieder. Und er ist auch noch stolz drauf! Beschämend. Einmal mehr.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 08:46
    Highlight Highlight Oh man.🤦‍♂️🤦‍♂️
    Dermaßen viel Hurra-Patriotismus dass man am liebsten kotzen möchte.
    Viel gewchwafelt, aber auf die wirklichen Probleme eingehen wollte er natürlich wie üblich nicht.
    • balzercomp 04.07.2020 18:15
      Highlight Highlight Ist doch hier nicht wesentlich besser. Die Kunst der Selbstreflektion ist auch in der Schweiz nicht sonderlich ausgeprägt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 18:38
      Highlight Highlight Amen, mein werter Mitkommentator.
  • Füürtüfäli 04.07.2020 08:39
    Highlight Highlight Dieser Glaube an die Überlegenheit der USA unter vielen Amerikanern kann auch nur existieren, weil man dort so wenig Ahnung von den anderen Nationen hat.
    • Q anon = B annon 04.07.2020 09:00
      Highlight Highlight Habe mal einem Amerikaner gesagt:
      Wer nichts hat, hat eine Flagge!

      Denen fehlt es an Kultur und Geschichte. Diese Nation hat keinen Stammbaum. Es gibt nichts ausser die Flagge und Hymne, die die Nation eint.
    • Schreimschrum 04.07.2020 19:22
      Highlight Highlight und vielleicht auch wegen dem Militärbudget.
  • vazy 04.07.2020 08:33
    Highlight Highlight Mount Rushmore ist Rassismus pur: Vier weisse Rassisten in die heiligen Berge der Ureinwohner eingraviert! Die Lakota schäumen vor Wut, dass ausgerechnet Trump diesen Ort erneut missbraucht!
  • Q anon = B annon 04.07.2020 08:09
    Highlight Highlight und wieder Spaltet Trump und wieder stellt er sich und die Weissen als Opfer dar.
    Tolle Strategie, alle nicht Weissen, ihre Ängste und tägliche Erfahrungen werden Negiert und als Extreme gebrandmarkt!
    Alle weissen die im nicht Zustimmen treibt er zu den Demokraten.
    Die einzige Hoffnung die er für die Widerwahl hat, ist das die GOP noch massiver Wahlbetrug betreibt als 2016. Und die arbeiten daran.
    Aber das will man in den USA nicht Wahrhaben. Dabei sind 2 Präsidenten nur durch Wahlbetrug gewählt. Aber die Evangelischen Reps. wollen nicht von der Macht! Koste es was es wolle!
  • südfüessler 04.07.2020 08:06
    Highlight Highlight die USA seien das «grossartigste Land in der Geschichte der Welt» und dass es «bald» grossartiger als je zuvor sein werde.
    Und die erste amtshandlung von trump,falls er die wahl gewinnt,er lässt sich auch noch in stein meisseln.
    Aber noch grösser und grossartiger.
    • Quacksalber 04.07.2020 17:47
      Highlight Highlight Ist er doch schon, links hinten sieht der Fels nach einem Körperteil weiter zu unten aus.
  • Dani S 04.07.2020 07:54
    Highlight Highlight ...Der Angriff auf die «grossartige Freiheit muss gestoppt werden und wird sehr schnell gestoppt werden», sagte Trump...

    ...Unter dem «Banner der sozialen Gerechtigkeit» werde versucht, sowohl die Gerechtigkeit als auch die Gesellschaft zu zerstören. Aus den USA solle ein Ort der «Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung» gemacht werden...

    Trump weiss sichtlich nicht, was "Freiheit" und "soziale Gerechtigkeit" für Nicht-Weisse in den USA bedeutet! Das diametrale Herumgeschwurbel von Trump ist einfach nur peinlich.
  • De-Saint-Ex 04.07.2020 07:49
    Highlight Highlight Nicht mal zum „Diktator“ taugt er was.
    Hätte zumindest erwartet (oder befürchtet), dass er zum Unabhängigkeitstag „sein“ Volk in einer Art Feldzug gegen China und ihr böses Virus hinter sich zu einen versuchen würde... nein, lieber verteidigt er die Geschichte der USA als Sklavenhalter-Nation.
    Also immer noch nach dem Motto, teile und herrsche.
    Leider hat er noch Zeit bis November.
    Einen idealen Zeitpunkt scheint er aber zu verpassen.
    Nun, dem Weltfrieden wird‘s recht sein...
  • Skychef 04.07.2020 07:48
    Highlight Highlight Hauptsache die gelbhäutige Föhnwelle wird nicht auch noch in Stein gemeisselt!
  • dho 04.07.2020 07:40
    Highlight Highlight Die landesweite Protestbewegung gegen Rassismus sei eine «gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte».

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, wie ein Raketenglace 🥶
  • IO human 04.07.2020 07:29
    Highlight Highlight Der einzige der gestoppt werden sollte ist trump selber.
  • Gulasch 04.07.2020 07:14
    Highlight Highlight Die USA sind das "Land of the free", aber nur für eine reiche, weisse Minorität.
    Der Rest der Bevölkerung kämpft in einer sozialen und humanitären Wüste ums Überleben!
    Was nützen Trumps "unemployment rates" vor Corona, die wirklich gut waren, auch bei der farbigen Bevölkerung, wenn ich drei Jobs brauche um zu überleben !
    • Slender Man the Mohrenkopf 04.07.2020 07:41
      Highlight Highlight 3 Jobs sind nicht mit der Situation in der Schweiz gleichzusetzen. In den USA wird häufig nicht 100% gearbeitet, weil der Arbeitgeber für Teilzeitpensen keine Sozialabgaben bezahlen muss, weil die Leute keinen Vollzeitjob bekommen müssen sie mehrere Jobs annehmen um auf einen brauchbaren Lohn zu kommen.

      Dort liegt das Problem, wenn der Arbeitgeber die Sozialabgaben pro ausbezahltem Dollar bezahlen müsste, würde er mehr 100% Stellen schaffen und die Leute müssten nicht 3 Jobs annehmen.
    • Remus 04.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Und mit drei Jobs bist du noch gut dran. Manche brauchen 4. Und nicht zu vergessen, auch dann ist eine Kranken-/ Unfallversicherung evtl immernoch nicht bezahlt.
    • legalizeit 04.07.2020 12:30
      Highlight Highlight In vielen Ländern, nicht nur in der Usa, gibt es diese Ungleichheit!
      Siehe ganze Welt.
  • Lustiger Baum 04.07.2020 06:59
    Highlight Highlight Trump und Xi liefern sich einen erbitterten Kampf um die Nachfolge Adolf Hitlers. Wer wird wird der beiden löst wohl den dritten Weltkrieg aus.

    Der erste ist einfach nur ein Depp der nichts kann bis auf Rhetorik und das Land in Chaos stürzt. Der zweite ein knallhart kalkulierender Diktator.

    Ich setzte auf 100 auf Xi!
  • Der P 04.07.2020 06:49
    Highlight Highlight "Aus den USA solle ein Ort der «Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung» gemacht werden."

    Ist schon seit über 600 Jahren so...

    "Wir lieben dich, Präsident Trump"

    Keine Angst, diese Leute werden dafür bezahlt...


    "Gründerväter"

    Blutrünstige Sklaventreiber müsste man die korrekterweise nennen....

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