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FILE - In this Feb. 27, 2020 file photo, Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., addresses supporters during a town hall in San Antonio. (AP Photo/Eric Gay)
Elizabeth Warren

Bild: AP

Warrens US-Vorwahl-Rückzieher nutzt Biden mehr als Sanders



Der Rückzug von Elizabeth Warren aus dem Vorwahlkampf der US-Demokraten scheint weniger ihrem Mit-Linken Bernie Sanders als dem führenden Gemässigten Joe Biden genutzt zu haben. Dies geht aus einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage hervor.

Demnach würden nun 47 Prozent der Demokraten und Unabhängigen bei einer Vorwahl in ihrem Bundesstaat für den ehemalige Vize-Präsidenten Biden stimmen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als vor Warrens Ankündigung am Donnerstag. Für den Senator Sanders würden dagegen weiter 30 Prozent stimmen. Warren und Sanders gehören zum linken Flügel der Partei, Biden zum Establishment.

Biden hatte vor einer Woche beim Super Tuesday einen Sieg eingefahren und gilt nun als führend im Kampf um die Nominierung. Gegen ihn ist faktisch nur noch Sanders im Rennen für die Präsidentschaftskandidatur der Partei. Heute Dienstag finden in sechs weiteren Bundesstaaten Vorwahlen statt, darunter Michigan. (sda/reu)

Das waren die unbeliebtesten US-Präsidenten

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    Alle Leser-Kommentare
  • fabianhutter 10.03.2020 12:52
    Highlight Highlight In der Politik ist ein Teil des Jobs nun mal Allianzen zu schmieden und gemeinsam Lösungen zu finden.
    So gut Bernie Sanders Ideen sein mögen, braucht er doch Unterstützung um sie durchzusetzen, sei das im Kongress, dem Senat, oder auch nur um genügend fähige und erfahrene Leute im Kabinet zu finden.

    Wenn er so wenig Unterstützung in der "eigenen" Partei erhält, spricht das auch nicht gerade für seine Fähigkeiten oder Persönlichkeit.
  • PC Principal 10.03.2020 09:25
    Highlight Highlight Spätestens sobald Obama sein Endorsement für Biden ausspricht kann Bernie zusammenpacken.
    • CrevettenHeinz 10.03.2020 12:14
      Highlight Highlight Denke nicht, dass das kommt. Er macht zwar aktiv Werbung für ihn, wie die Telefonate an Butigieg und Konsorten zeigten, weiss aber genau wie schlecht Bidens Chancen gegen Trump sind. Sein Vermächtnis ist ihm zu wichtig um hinter Biden zu stehen, während dieser sich durch die Debatten quält und chancenlos untergeht.

      Des weiteren kann Bernie auch so zusammenpacken. Dank Warrens weigerung vor dem Super-Tuseday auszusteigen und der Konsolidierung aller "gemässigten" unter dem erzkonservativen Biden hat man die progressiven Kräfte erneut versenkt - Schade.

    • PC Principal 10.03.2020 12:55
      Highlight Highlight @CrevettenHeinz: Ich würde wetten dass Obama das Endorsement noch vor dem Parteitag ausspricht. Und dann wird er Biden mit vollem Engagement unterstützen. Es ist absolut logisch dass er sich nicht zu früh festlegen wollte. Seine Rolle ist es, die Partei zu einen sobald sich ein klarer Favorit abzeichnet.
  • Brett-vorm-Kopf 10.03.2020 08:43
    Highlight Highlight Die Historie von Warren zeigt klar auf, dass sie eine Lügnerin und Feigling ist. Sie wird den Teufel tun irgendjemanden zu unterstützen und abwarten was passiert.

    Wenn Biden verliert, wird sie sich 2024 als Neue/Einzige Progressive aufstellen in der Hoffnung Sanders Supported zu erben.

    Das gleiche wenn Biden gewinnt, dann einfach zeitverzögert... wobei der Biden macht's auch nicht mehr lange. Der gehört in ein Pflegeheim für Demenz Erkrankte... genauso wie Trump.
  • felixJongleur 10.03.2020 06:54
    Highlight Highlight Sie müsste Sanders aktiv unterstützen, aber da wird wohl nichts komnen. Das DNC hat seine Kräfte gebündelt und Sanders ist wohl nun chancenlos. Sogar Kamala "that little girl was me" Harris endorsed den vorher noch bösen Biden, wohl um noch einige Brohsamen zu erhaschen, es ist unglaublich.
    • Derpsie 10.03.2020 07:42
      Highlight Highlight Warren geht es primär um sich selber. Sie ist eine Narzisstin.
  • AdvocatusDiaboli 10.03.2020 05:00
    Highlight Highlight Es sieht schon so aus, aber das chinesische Coronavirus wird nun die Karten neu aufmischen.

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