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Iranian citizen and U.S green card holder Cyrus Khosravi (L) greets his brother, Hamidreza Khosravi (C), and niece, Dena Khosravi (R), 2, after they were detained for additional screening following their arrival to Seattle-Tacoma International Airport to visit Cyrus, during a pause in U.S. President Donald Trump's travel ban in SeaTac, Washington, U.S. February 6, 2017.  REUTERS/David Ryder

Der Iranische Staatsbürger und U.S Green Card Besitzer Cyrus Khosravi (links) begrüsst erleichtert seinen Bruder Hamidreza Khosravi und seine Nichte, nachdem sie erfolgreich nach Amerika einreisen konnten.  Bild: DAVID RYDER/REUTERS

US-Republikaner wollen Green-Card-Vergabe reduzieren



Nach der illegalen Einwanderung wollen die Republikaner im US-Senat nun auch die legale Einwanderung beschneiden. Nach dem Willen zweier Senatoren soll die Vergabe der so genannten Green Cards, also der Berechtigung zum unbegrenzten Aufenthalt in den USA, um die Hälfte pro Jahr reduziert werden.

Auch die berühmte jährliche Green-Card-Lotterie soll abgeschafft werden, wie aus dem am Dienstag eingebrachten Gesetzentwurf hervorgeht.

Ziel ist es, dass es US-Bürgern und Ausländern mit Daueraufenthaltsrecht erschwert wird, ihre Familienangehörigen für die Aufenthaltsgenehmigungen vorzuschlagen. Der Plan sieht vor, dass nur noch Ehegatten und nichtverheiratete minderjährige Kinder davon profitieren dürfen.

Legale Einwanderung als Bedrohung

Befristete Ausnahmen soll es für alte oder kranke Eltern geben. Damit würde die Vergabe der Green Cards laut Senator Tom Cotton um 50 Prozent vom derzeitigen Niveau abgesenkt.

Die Initiative der Senatoren muss zwar noch diverse Hürden nehmen, um Gesetz zu werden. Sie belegt aber erneut die Überzeugung vieler Republikaner, darunter US-Präsident Donald Trump, dass die legale Einwanderung eine Bedrohung für einheimische Arbeiter darstellt, insbesondere für weniger gut ausgebildete. (sda/afp)

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