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USA: Ex-FBI-Direktor Robert Mueller gestorben

FILE - Special counsel Robert S. Mueller III testifies on Capitol Hill in Washington before the House Judiciary Committee in Washington, July 24, 2019. Mueller, a former FBI director, died on Friday,  ...
Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.Bild: keystone

Trump freut sich über Tod von Ex-FBI-Direktor Mueller: «Gut, ich bin froh»

21.03.2026, 18:5322.03.2026, 05:00

Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist Medienberichten zufolge tot. Der frühere langjährige FBI-Direktor sei im Alter von 81 Jahren gestorben, berichteten der US-Sender MS Now und die «New York Times» unter Berufung auf seine Familie. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.

Trump freut sich

Trump schrieb in einer ersten Reaktion nach Muellers Tod auf Truth Social: «Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht mehr schaden!». Als Sonderermittler hatte Mueller von 2017 bis 2019 eine mögliche Einmischung Russlands bei der US-Wahl 2016 zugunsten Trumps untersucht – zum Ärger des Präsidenten.

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Bild: Truth Social

Mueller hatte jedoch keine Belege dafür gefunden, dass es vor der Wahl Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gegeben habe. Eine Behinderung der Ermittlungen der Justiz durch Trump schloss Mueller nicht aus. Dennoch wertete Trump den Bericht als Entlastung – die Ermittlungen bezeichnete er immer wieder als «Hexenjagd».

Obama: «unermüdliches Engagement für die Rechtsstaatlichkeit»

Ex-Präsident Barack Obama hingegen würdigte Mueller in einem Post auf der Plattform X als «einen der herausragendsten Direktoren in der Geschichte des FBI». Er habe die Behörde nach den Attacken des 11. September 2001 reformiert und unzählige Leben gerettet. Es seien aber sein «unermüdliches Engagement für die Rechtsstaatlichkeit und sein unerschütterlicher Glaube an unsere Grundwerte» gewesen, die ihn zu einem der angesehensten Staatsdiener gemacht hätten, so Obama.

Die langsam fortschreitende Erkrankung Parkinson lässt Zellen im Gehirn sterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren, mit dessen Hilfe der Körper Bewegungen steuert. Bei Betroffenen ist Zittern eine typische Folge. (sda/dpa)

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112 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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future--?
21.03.2026 19:04registriert November 2023
Dass Trump den Tod eines Menschen mit den Worten «Gut, ich bin froh, dass er tot ist» kommentiert, ist keine politische Aussage mehr – es ist eine moralische Bankrotterklärung. Mueller war ein Staatsdiener, der seine Pflicht tat, und starb nach langer Krankheit. Wer so über Verstorbene spricht, zeigt nicht Stärke, sondern eine Verachtung für grundlegende menschliche Würde, die jeden Anspruch auf das höchste Amt der Welt diskreditiert.
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rindi
21.03.2026 19:00registriert November 2023
Ich werde auch froh sein wenn es bei Trömp soweit ist!
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Kei Luscht
21.03.2026 18:58registriert Dezember 2015
"Gut, ich bin froh, dass er tot ist." - So oder ähnlich wird es tönen, wenn Trump eines Tages das Zeitliche segnet. Wie so ein Mensch Dutzende von Millionen von Menschen hinter sich scharen kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Es gab in der Geschichte schon viele Charakterlumpen in Führungspositionen, aber noch nie hat einer seine offensichtlichen Charakterlücken so öffentlich zur Schau gestellt, ohne Zuspruch zu verlieren.
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