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USA: FBI-Direktor Kash Patel durch Brief in Bedrängnis

Dieser Brief könnte FBI-Direktor Kash Patel weiter in Bedrängnis bringen

Ein Brief aus seiner Personalakte könnte die aktuellen Vorwürfe gegen den FBI-Chef Kash Patel weiter anheizen. Dort gab er vor über 20 Jahren zu, zweimal Im Zusammenhang mit Alkoholkonsum verhaftet worden zu sein.
25.04.2026, 14:5425.04.2026, 14:54
Charlotta Siemer / t-online
Ein Artikel von
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Der FBI-Direktor Kash Patel soll in der Vergangenheit zweimal wegen Vorfällen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum verhaftet worden sein. Das berichtet die Nachrichtenseite «The Intercept» auf Grundlage eines Briefes aus einer Personalakte von Patel. Demnach war ein Verhaftungsgrund das Urinieren in der Öffentlichkeit, nachdem er eine Bar verlassen hatte. Bei dem zweiten Vorfall ging es demnach um Trunkenheit als Minderjähriger.

FILE - FBI Director Kash Patel speaks during a news conference at the Justice Department, Tuesday, April 21, 2026, in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin, File)
Kash Patel
FBI-Direktor Kash Patel: Kann er dem Druck standhalten?Bild: keystone

In dem Brief an die Anwaltskammer von Florida aus dem Jahr 2005, den «The Intercept» auch veröffentlichte, erklärte Patel, als Jurastudent an der Pace University in New York mit Freunden in mehreren Bars feiern gewesen zu sein und einige alkoholische Getränke konsumiert zu haben.

Auf dem Weg nach Hause hätten die Freunde dann «in grober Abweichung von den Verhaltensregeln versucht, auf dem Heimweg unsere Blasen zu entleeren». Die Polizei sei dann gekommen, noch bevor es zum Entleeren der Blase gekommen sei. «Wir wurden daraufhin wegen Urinierens in der Öffentlichkeit festgenommen.» Nach eigenen Angaben bezahlte er nach dem Vorfall eine Geldstrafe.

Im Jahr 2001 wurde Patel dem Brief zufolge als Student wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit festgenommen, weil er als Minderjähriger Alkohol getrunken hatte. In den USA ist der Konsum von Alkohol erst ab 21 Jahren erlaubt.

Patel spricht von «Fake-News-Mafia»

«Beide Vorfälle entsprechen nicht meinem üblichen Verhalten», schrieb Patel in dem Brief weiter. Er hatte ihn «auf Anweisung meines Arbeitgebers» geschrieben, der öffentlichen Verteidigerbehörde von Miami-Dade. Durch eine Anfrage nach öffentlichen Dokumenten an die Behörde erhielt «The Intercept» die Personalakte.

Patel steht in den USA aktuell wegen Vorwürfen des Alkoholmissbrauchs unter Druck. Am Dienstag stellte sich der FBI-Direktor Fragen der Journalisten und sprach nach einer Frage zu seinem angeblichen Alkoholüberkonsum von einer «Fake-News-Mafia». Patel verklagte das Magazin «The Atlantic» nun auf 250 Millionen Dollar Schadensersatz. Das Medium hatte am vergangenen Freitag die Diskussion mit einer Recherche zu «exzessivem Trinken», andauernd verschobener Termine und schwerer Erreichbarkeit angeschoben.

Kash Patel reagiert gereizt auf Vorwürfe:

Video: watson/lucas zollinger

Die Sprecherin des FBI-Chefs erklärte «The Intercept», dass «Kashs gesamter Hintergrund vor seiner Ernennung gründlich geprüft und überprüft» worden sei. «Diese Angriffe sind nichts anderes als ein Versuch, ein Verfahren zu untergraben, das ihn bereits für geeignet befunden hat, und eine Ablenkung vom rekordverdächtigen Erfolg des FBI unter Direktor Patel.»

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«Ich sehe euch vor Gericht» – FBI-Direktor Kash Patel reagiert gereizt auf Vorwürfe in den Medien
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