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USA

UFC: MMA-Kämpfer trainieren das FBI

Das FBI lernt jetzt von MMA-Kämpfern

13.03.2026, 14:0513.03.2026, 14:05

Kampfsportler, die sonst bei Käfigkämpfen gegeneinander antreten, sollen nun das FBI trainieren. Für dieses Wochenende ist ein solches Training erstmals in der FBI-Akademie im US-Bundesstaat Virginia geplant, wie die UFC, die grösste Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), berichtete.

FILE - Dana White, CEO of the Ultimate Fighting Championship, speaks during a news conference following the UFC 313 mixed martial arts event Saturday, March 8, 2025, in Las Vegas. (AP Photo/John Loche ...
UFC-Chef Dana White.Bild: keystone

«Unsere UFC-Kämpfer gehören zu den härtesten Männern und Frauen der Welt und sie fahren nach Quantico, um die besten FBI-Agenten in Mixed Martial Arts zu trainieren», sagte UFC-Boss Dana White laut einer Mitteilung. Er sei stolz darauf, die Verteidigungstechniken des FBI zu stärken.

Techniken und Taktiken lernen

«Das ist eine grossartige Gelegenheit für unsere FBI-Agenten, von einigen der besten Athleten der Welt zu lernen und mit ihnen zu trainieren», sagte demnach der Chef der US-Bundespolizei, Kash Patel. Das FBI solle so noch besser darauf vorbereitet werden, «das amerikanische Volk zu schützen».

Das Seminar richte sich an Studenten der FBI-Akademie sowie an erfahrene Mitarbeiter der Behörde. Ihnen sollen die Athleten «bestimmte Techniken und Taktiken» vermitteln und damit «innovative Trainingsmöglichkeiten» bieten. Aktive und frühere Kämpfer sollen ihr Können weitergeben.

Trump ist MMA-Fan

MMA ist ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen im käfigartigen Ring unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Im Gegenteil: Nicht selten wird Blut vergossen oder geht einer der Athleten bewusstlos zu Boden.

President-elect Donald Trump stands next to CEO of UFC Dana White, left, and Elon Musk, right, at the UFC 309 mixed martial arts event Saturday, Nov. 16, 2024, in New York. (AP Photo/Adam Hunger)
US-Präsident Trump mit Elon Musk an einem MMA-Fight.Bild: FR110666 AP

US-Präsident Donald Trump gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels und sass schon mehrfach als Zuschauer im Publikum. Im Oktober hatte er angekündigt, an seinem 80. Geburtstag in diesem Sommer ein UFC-Kampfsport-Spektakel auf dem Rasen des Weissen Hauses ausrichten zu lassen. UFC-Boss White wiederum ist ein glühender Anhänger des Republikaners und unterstützte ihn auch im Wahlkampf. (sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rethinking
13.03.2026 14:23registriert Oktober 2018
Es geht also nicht wirklich um einen sinnvollen Entscheid, sondern darum Trump zu gefallen
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