International
USA

50 Bilder von Anti-ICE-Demos aus Minnesota

1 / 52
Minnesota Proteste gegen ICE
quelle: fr172090 ap / adam gray
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Anti-ICE-Demos: 50 Bilder aus Minnesota

26.01.2026, 22:3826.01.2026, 23:01

Auslöser der Proteste waren mehrere tödliche Schüsse durch Bundesagenten in Minneapolis. Am 7. Januar hatte ein ICE-Beamter die 37-jährige Renee Good erschossen, was landesweit Empörung auslöste und Tausende Menschen auf die Strassen brachte. Allein eine Grossdemonstration in Minneapolis zog damals laut Schätzungen der Polizei Zehntausende an, die unter anderem den Abzug von ICE aus dem Bundesstaat forderten.

Am 24. Januar eskalierte die Lage erneut, als ein weiterer Mann, der 37-jährige Pflegefachmann Alex Pretti, von einem Agenten während einer laufenden Operation durch Bundeskräfte getötet wurde. Dies war bereits der zweite tödliche Schuss durch Bundesbeamte in Minneapolis innerhalb weniger Wochen. Die Proteste breiteten sich daraufhin nicht nur lokal, sondern auch bundesweit aus.

Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen: Arbeiter-, Studierenden- und Gewerkschaftsorganisationen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Religionsgemeinschaften und Nachbarschaftsnetzwerke sind ebenso sichtbar wie Familien und Einzelpersonen, die ihr Missfallen über den Einsatz von Bundespolizei gegen Migrantinnen und Bewohnerinnen zum Ausdruck bringen. Viele Demonstrationen fordern eine Untersuchung der tödlichen Einsätze, eine politische Neuordnung der Einwanderungspolitik und den Abzug von ICE-Agenten aus dem Bundesstaat.

Deine Fotos zeigen dabei sowohl grosse Marschzüge, skandierende Menschenmengen und Transparente als auch Szenen von Begegnungen mit Sicherheitskräften und improvisierten Mahnmalen an den Orten, an denen die tödlichen Schüsse stattfanden. Zusammen vermitteln sie ein Bild einer Bewegung, die trotz Kälte und anhaltender Spannungen über mehrere Wochen hinweg in Minnesota anhaltende Resonanz findet. Unterstützer der Proteste betonen, dass das Thema weit über lokale Politik hinausgeht und eine landesweite Debatte über Einsatzmethoden, Gewalt und Migrationsrechte ausgelöst hat. (mke)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Iran weist Äusserungen von Friedrich Merz zurück – und droht
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi hat im Falle eines neuen Krieges mit massiven Militärschlägen und Schäden weit über 100 Milliarden Dollar gedroht. Araghtschi reagierte auf der Plattform X auf Äusserungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) während seines Südkorea-Besuches.
Zur Story