DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trumps «Fixer» aus dem Gefängnis entlassen: Cohen kündigt weitere Aussagen an

21.05.2020, 21:4222.05.2020, 07:34

Trumps «Fixer» ist zurück: Der ehemalige Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, ist wegen der Corona-Pandemie vorzeitig aus der Haft entlassen worden. «Ich bin so glücklich, zu Hause und zurück bei meiner Familie zu sein», schrieb Cohen am Donnerstag auf Twitter. Der 53-Jährige traf mit Mundschutz in seiner Wohnung in Manhattan ein, wie auf Fotos zu sehen war.

Michael Cohen auf dem Weg nach Hause.
Michael Cohen auf dem Weg nach Hause.
Bild: AP

In seinen Tweet kündigt Cohen zudem an, er beabsichtige weitere Aussagen. Wie das genau zu werten ist, scheint im Moment unklar.

Cohen sollte ursprünglich bis November 2021 in einem Gefängnis in Otisville im Bundesstaat New York eine dreijährige Haftstrafe verbüssen. Den Rest seiner Strafe werde er voraussichtlich zu Hause absitzen, berichteten US-Medien unter Berufung auf eine informierte Quelle.

Cohen hatte sich 2018 vor Gericht wegen mehrerer Vergehen schuldig bekannt, unter anderem wegen einer Falschaussage vor dem Kongress und wegen Verstössen gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung. Bei Letzterem handelte es sich um Schweigegeldzahlungen, die Cohen nach eigener Aussage im Auftrag von Trump ausgeführt hatte. Im Dezember 2018 wurde der Ex-Anwalt dann verurteilt.

US-Medienberichten zufolge hatte Cohen aus gesundheitlichen Gründen eine Entlassung aus der Haft beantragt. In dem Gefängnis hatte es demnach Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gegeben. Haftanstalten in den USA gelten als besondere Gefahrenherde für die Ausbreitung des Virus. Bis Mitte Mai sind laut «New York Times» deswegen bereits mehr als 2500 Häftlinge vorzeitig entlassen worden.

Cohen hat mehr als ein Jahrzehnt für Trump gearbeitet und war eine zentrale Figur in mehreren Affären um den Präsidenten. Er wurde oft als Trumps «Ausputzer» beschrieben, bis es zum Bruch zwischen beiden kam. Cohen wandte sich von Trump ab und erhob vor Gericht und dem US-Kongress schwere Vorwürfe gegen den Präsidenten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alexandria Ocasio-Cortez

1 / 15
Alexandria Ocasio-Cortez
quelle: ap/ap / j. scott applewhite
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Schuldig» - Mit Licht und Worten gegen Trump

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

USA kehren in den UN-Menschenrechtsrat zurück

Nach ihrem Rückzug unter Präsident Donald Trump werden die USA wieder Teil des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen. Die Vereinigten Staaten wurden am Donnerstag von der UN-Vollversammlung in New York in das 47-köpfige Gremium mit Sitz in Genf gewählt. Auch 17 weitere Länder werden für die Zeit von 2022 bis Ende 2024 Teil des Rates sein - darunter Indien, Argentinien und Luxemburg sowie die für ihre Menschenrechtslage kritisierten Länder Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und …

Artikel lesen
Link zum Artikel