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US-Aussenministerium lässt Untersuchung über Clintons E-Mails ruhen



Das US-Aussenministerium lässt die interne Untersuchung über die E-Mail-Affäre der ehemaligen Chefdiplomatin Hillary Clinton vorerst ruhen. Damit solle sichergestellt werden, dass die FBI-Ermittlung in dem Fall nicht behindert oder erschwert werde.

Es handle sich um eine Routinemassnahme, sagte die Sprecherin des Ministeriums, Elizabeth Trudeau, am Freitag in Washington. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Clinton hatte in ihrer Zeit als Aussenministerin zwischen 2009 und 2013 ihre E-Mail-Kommunikation über einen privaten Server abgewickelt. Das FBI ermittelt, ob sie auf dem Server auch vertrauliche Informationen verschickte oder empfing.

Das Aussenministerium hatte den Schriftverkehr in den vergangenen Monaten nach und nach veröffentlicht. Damit setzte es eine richterliche Anordnung um. Im Januar entschied das Ministerium, dass 22 E-Mails als «hochgeheim» unter Verschluss bleiben sollten. Die interne Untersuchung sollte klären, ob die E-Mails schon damals so hätten eingestuft werden müssen. (sda/dpa)

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