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Im Bundesstaat Georgia darf man neu nur noch bis in die 6. Schwangerschaftswoche abtreiben



Das Parlament im US-Bundesstaat Georgia hat ein restriktives Abtreibungsgesetz verabschiedet, das Schwangerschaftsabbrüche ab dem ersten messbaren Herzschlag des Fötus verbietet. Dies ist etwa in der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall, wenn die meisten Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind.

«In Georgia wird das Leben wertgeschätzt», schrieb der republikanische Gouverneur Brian Kemp nach dem Parlamentsvotum am Freitag (Ortszeit). Die Bürgerrechtsbewegung ACLU kündigte umgehend an, das Gesetz vor Gericht anzufechten. Sollte Gouverneur Kemp den Entwurf mit seiner Unterschrift in Kraft setzen, «sehen wir uns vor Gericht», erklärte die ACLU-Chefin für Georgia, Andrea Young.

Trump wettert gegen die Abtreibungspolitik der Demokraten.

In 13 US-Bundesstaaten wurden bereits Versionen des «heartbeat bill» debattiert oder verabschiedet. Ziel der Befürworter des Gesetzes ist es, das Recht auf Abtreibung grundsätzlich zu Fall zu bringen. Der Oberste Gerichtshof hatte Schwangerschaftsabbruch 1973 mit einem Grundsatzurteil für legal erklärt.

Abtreibungsrecht in den USA umstritten

epa07298078 People participate in the anti-abortion March for Life rally at the US Supreme Court in Washington, DC, USA, 18 January 2019. The 46th annual pro-life March for Life protests against the US Supreme Court's 1973 Roe v Wade decision which decriminalized abortion in the United States.  EPA/ERIK S. LESSER

Abtreibungsgegner in Washington. Bild: EPA/EPA

Seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren hat US-Präsident Donald Trump zwei Oberste Richter ernannt, die Abtreibungsgegner sind. Abtreibungsbefürworter befürchten daher, dass der Supreme Court das Recht auf Abtreibung aufheben könnte, falls er sich erneut mit dem Thema befasst.

Das Abtreibungsrecht gehört seit Jahrzehnten zu den strittigsten innenpolitischen Themen in den USA. Trump hatte die Wahl 2016 auch dank seines starken Rückhalts bei der religiösen Rechten gewonnen, für welche die Abschaffung des Abtreibungsrechts ein Kernanliegen ist. Das Abtreibungsthema könnte bei der Präsidentschaftswahl 2020 erneut eine wichtige Rolle spielen. (leo/sda/afp)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Knäckebrot 30.03.2019 13:25
    Highlight Highlight Das im Kontrast zu den restriktiven US-Staaten ist aber auch interessant bez. late term abortion:

    Play Icon


    Ich denke das wird noch ein langes Streitthema und die Meinungen werden noch weiter auseinander gehen, als sie das vor 20 Jahren waren...
  • devotedtodreams 30.03.2019 12:30
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob es solche Gesetze auch gäbe, wenn auch die Männer Kinder austragen müssten... 🙄
    Ich bin sehr dafür, dass jede Frau diese Frage für sich selbst entscheiden können sollte. Ich würde mich von nichts und niemandem aufhalten lassen, sollte ich je schwanger werden - weil ich einfach keine Kinder haben möchte.
  • Schluch 30.03.2019 12:26
    Highlight Highlight sechs wochen scheint ämel ein vernünftiger kompromiss
    • Zwei Fallende Stimmen 30.03.2019 12:38
      Highlight Highlight Wenn frau einen unregelmässigen Zyklus hat wird sie es bis dahin bisweilen noch nicht mal gemerkt haben.
    • Til 30.03.2019 13:27
      Highlight Highlight Die Zeugung ist in der 2. Woche, die 6. Woche ist dann gerade mal 2 Wochen nach ausbleiben der Regel. Schon verdammt knapp, in der Zeit denkt man vielleicht, es wird langsam Zeit für einen Schwangerschaftstest.
    • Frank N. Furter 30.03.2019 13:27
      Highlight Highlight @Schluch: Zum Zeitpunkt, an dem ein Schwangerschaftstest erstmals ein positives Resultat anzeigen kann, ist die Frau bereits ungefähr in der fünften Woche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zwei Fallende Stimmen 30.03.2019 12:20
    Highlight Highlight Wenn die Amis das Recht auf Selbstbestimmung doch nur halb so ernst nehmen würden wie ihr heiliges Recht auf Waffenbesitz.
  • Deckardcain 30.03.2019 12:07
    Highlight Highlight Selbst nach dem Recht des Islam können Frauen bis in die 17. Woche abtreiben.
    • Knäckebrot 30.03.2019 13:19
      Highlight Highlight Welche islamische Rechtsschule lehrt dies?
    • Deckardcain 30.03.2019 13:40
      Highlight Highlight bei den Hanbaliten, während die anderen Fiqh-Schulen eher zu einem Verbot nach 40 bzw 80 tagen tendieren.
    • Knäckebrot 30.03.2019 19:07
      Highlight Highlight Danke für deine Ausführungen!
  • koks 30.03.2019 11:18
    Highlight Highlight Derweil in Deutschland die Jungsozialistinnen die Abtreibung bis zur letzten Schwangerschaftswoche fordern... die Vernunft scheint auszusterben.
    • Wander Kern 30.03.2019 12:27
      Highlight Highlight Das stimmt schlicht und einfach nicht, sie setzen sich für eine Legalisierung ein. In D sind Schwangerschaftsabbrüche illegal und nur unter bestimmten Umständen straffrei.
    • Dr.Ball 30.03.2019 12:30
      Highlight Highlight Das ist doch Unsinn... 🙄 Dieses verbreiten von Halbwahrheiten in der heutigen Zeit...

      "Die Jusos würden lediglich erreichen wollen, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr als Straftatbestand gelten. Damit würde zwar zunächst die aktuell geltende Drei-Monats-Frist wegfallen – was danach bezüglich der Fristen von Schwangerschaftsabbrüchen geregelt würde, stehe hingegen auf einem anderen Blatt. Zu keinem Zeitpunkt wurde gefordert, Beendigungen müssten im letzten Monat stattfinden.“
    • Dr.Ball 30.03.2019 12:30
      Highlight Highlight https://correctiv.org/fakten-check/2018/12/14/nein-die-jusos-haben-keine-regelung-fuer-schwangerschaftsabbrueche-bis-zum-neunten-monat-beschlossen-2/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 30.03.2019 11:17
    Highlight Highlight Wie man im Trump tweet screenshot im Text sieht: Trump wettert nicht nur gegen liberale Abtreibungsgesetze, sondern verbreitet haarsträubende Lügen darüber. Er behauptet allen ernstes, dass Kinder NACH der Geburt ermordet würden und dass die Demokraten dafür sind. Das ist nur noch abstrus...
    Ich verwette einen Monatslohn, dass Trump mit all seinen Seitensprüngen, die er ja laut mehreren Zeugen ohne Kondom macht, auch schon Frauen schwängerte, die dann mit Geld abgespiesen wurden um abzutreiben.
  • Sonsopkoms 30.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Ich war immer dafür, dass jede Frau selber entscheiden dürfen soll, ob sie ein ungewolltes Kind behalten möchte oder nicht. Ich denke noch immer, dass es Umstände gibt, bei denen eine Abtreibung eine Lösung sein kann. Seit mein kleines Baby gestorben ist, fällt es mir aber sehr schwer, daran zu denken, dass es Frauen gibt, die ihr Kind 'freiwillig' hergeben.
    Dennoch denke ich, die Entscheidung sollte jede Frau selber treffen dürfen und nicht das Gesetz.
    • Zwei Fallende Stimmen 30.03.2019 12:25
      Highlight Highlight Liebe(r) Sonsopkoms - genau das ist es, was zählt. Man darf den Entscheid einer Frau, die abtreiben will, unverständlich, unklug, daneben oder unmoralisch finden, man darf darüber diskutieren, ob die sehr liberalen Gesetze hierzulande manch junge Frau, die ungewollt schwanger wurde, fast schon in einen Rechtfertigungsdruck bringen, wenn sie das Kind behalten will - das alles darf man. Aber letztlich muss es der Entscheid der betroffenen Frau bleiben. Es ist ihr Körper und deshalb entscheidet sie. Schön, dass Sie das auch so sehen!
    • ChiliForever 30.03.2019 14:27
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, das eine überhaupt nennenswerte Zahl an Frauen gibt, die sich eine Abtreibung leicht machen. Die stehen nahezu alle unter schweren innere Konflikt, über den sie sich zum Teil auch Jahre später noch Gedanken machen.
      Und das ist auch okay so, dann macht Frau sich wenigsten Gedanken über ihre Entscheidung, und die sollte man dann auch ihr überlassen.
  • Janis Joplin 30.03.2019 10:44
    Highlight Highlight Mein Frühstück feiert Comeback....
    Aber OK, all diese Abtreibungsgegner werden sich dann rührend mit finanzieller Hingabe und Liebe um all diese Kinder kümmern, die niemand gewollt hatte.
  • Coffeetime 30.03.2019 10:41
    Highlight Highlight Die, welche abtreiben wollen, werden immer einen weg finden. Leider dann in der Illegalität, wenn legal nicht mehr möglich ist. Das wird andere Probleme mit sich bringen.
    • Wander Kern 30.03.2019 12:23
      Highlight Highlight Nicht ganz falsch, aber nach der Logik braucht man gar nichts zu verbieten, weil wer wirklich will, auch an Waffen, Drogen oder Kinderpornos kommt. Es geht um die Hürden...
    • who cares? 30.03.2019 13:48
      Highlight Highlight @Wander und die heutige Drogenpolitik funktioniert?
    • Wander Kern 30.03.2019 14:42
      Highlight Highlight @who cares
      Definiere "funktioniert".

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