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Blinken: USA vertreten keine «Wir oder sie»-Haltung gegenüber China



U.S. Secretary of State Antony Blinken speaks during a news conference at the end of a NATO Foreign Affairs Ministers meeting at NATO headquarters in Brussels, Wednesday, March 24, 2021. (Olivier Hoslet, Pool Photo via AP)

US-Aussenminister Antony Blinken Bild: keystone

Im Kräftemessen zwischen den USA und China will die US-Regierung internationale Partner nicht in eine Fundamentalopposition zu Peking drängen.

«Die Vereinigten Staaten werden ihre Verbündeten nicht dazu zwingen, sich zwischen uns oder ihnen zu entscheiden», sagte US-Aussenminister Antony Blinken am Mittwoch bei einer Rede in Brüssel. Es stehe zwar ausser Frage, dass Chinas Handeln die kollektive Sicherheit und den Wohlstand bedrohe und dass Peking aktiv daran arbeite, die Regeln des internationalen Systems zu untergraben. «Aber das bedeutet nicht, dass Länder nicht mit China zusammenarbeiten können, wo das möglich ist.» Das gelte etwa mit Blick auf Themen wie den Klimawandel.

Den USA sei bewusst, dass ihre Verbündeten «komplexe Beziehungen» zu China hätten, die nicht immer perfekt mit der Haltung der USA übereinstimmten, sagte Blinken. Aber man müsse die Herausforderungen gemeinsam angehen. Wenn die USA und ihre Verbündeten kooperierten und für ein freies und offenes System einstünden, könnten sie China und jeden anderen Akteur auf jedem Spielfeld schlagen, betonte er.

Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden hat insgesamt einen harten Ton gegenüber China angeschlagen und räumt dem Land eine herausgehobene Stellung in ihrer Aussenpolitik ein - als grösstem Konkurrenten. Blinken hatte in einer Rede zuvor gemahnt, China sei «das einzige Land, das über die wirtschaftliche, diplomatische, militärische und technologische Macht verfügt», um die internationale Ordnung ernsthaft herauszufordern. Die Beziehung zu China sei die «grösste geopolitische Prüfung des 21. Jahrhunderts».

Das erste persönliche Treffen ranghoher Vertreter der USA und Chinas seit Bidens Amtsantritt war konfrontativ verlaufen. Die Top-Diplomaten beider Länder lieferten sich bei Gesprächen in Alaska vor wenigen Tagen ein - für solche diplomatische Treffen höchst ungewöhnliches - Wortgefecht und machten einander schwere Vorwürfe. (aeg/sda/dpa)

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