International
USA

Biden gewinnt wie erwartet Serie von US-Vorwahlen

Biden gewinnt wie erwartet Serie von US-Vorwahlen

03.06.2020, 15:3203.06.2020, 15:32
Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden speaks in Philadelphia, Tuesday, June 2, 2020. (AP Photo/Matt Rourke)
Joe Biden
Bild: keystone

Ex-US-Vizepräsident Joe Biden hat weitere Vorwahlen in mehreren Gliedstaaten gewonnen. Der 77-Jährige sammelte damit Hunderte zusätzliche Delegiertenstimmen für seine geplante Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten.

Die Staaten Indiana, Maryland, Montana, New Mexico, Pennsylvania, Rhode Island und South Dakota sowie die US-Hauptstadt Washington hatten am Dienstag Vorwahlen abgehalten. Vorläufigen Ergebnissen von Mittwoch zufolge siegte Biden - als einzig verbliebener Präsidentschaftsbewerber seiner Partei - erwartungsgemäss überall.

Biden ist bereits als designierter Herausforderer für Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl im November gesetzt. Seine offizielle Kür als Präsidentschaftskandidat soll während eines Parteitages im August folgen.

Für eine Nominierung braucht er dort mindestens 1991 reguläre Delegierte auf seiner Seite. Nach Berechnungen des US-Senders CNN kommt Biden nach den jüngsten Abstimmungen nun auf mehr als 1900 Stimmen. Bei einer der nächsten Vorwahlen im Juni dürfte er die nötige Schwelle überschreiten, um sich auch rein formal die nötige Mehrheit für eine Nominierung zu sichern.

In Pennsylvania waren am Dienstag die meisten Delegiertenstimmen zu vergeben gewesen: 186. Nach Angaben der dortigen demokratischen Partei kam Biden in dem Bundesstaat nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Wahlkreise auf mehr als 77 Prozent der Stimmen. Der linke Senator Bernie Sanders, der Anfang April aus dem Rennen der Demokraten ausgestiegen war, kam demnach auf knapp 19 Prozent.

Sanders hatte bei der Bekanntgabe seines Rückzugs angekündigt, bei den restlichen Vorwahlen auf den Wahlzetteln zu bleiben, um weiter Delegiertenstimmen zu sammeln und sich so zumindest noch inhaltlichen Einfluss beim Parteitag zu sichern, wo auch über den programmatischen Kurs debattiert wird. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder von Barack Obama
1 / 26
Die besten Bilder von Barack Obama
Ein Präsident beliebt zu scherzen, hier als sich ein Mitarbeiter auf die Waage stellt.
quelle: the white house / pete souza
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Joe Biden
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9
«Er hasst Christen»: Trump spricht über den Schützen — und ein Manifest
Der Schütze bei einem Gala-Dinner in Washington hat US-Präsident Donald Trump zufolge antichristliche Ansichten. «Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst. Das steht fest, er hasst Christen», sagte Trump dem Sender Fox News. Nähere Angaben zu dem Schriftstück machte der Präsident nicht. Trump bezeichnete den Angreifer als «verrückten Typen.» Familienmitglieder hätten zu den antichristlichen Ansichten sogar Angaben bei den Sicherheitsbehörden gemacht.
Zur Story