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FILE - In this Saturday, Nov. 19, 2016 file photo, President-elect Donald Trump gives the thumbs-up as he arrive at the Trump National Golf Club Bedminster clubhouse in Bedminster, N.J. Los Angeles Mayor Eric Garcetti and Trump talked about immigration, infrastructure and the Olympics in their first phone call since the election. Garcetti's Press Secretary Connie Llanos says the Democrat Garcetti and the Republican Trump had a productive phone conversation on Wednesday, Nov. 23, 2016. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Donald Trump hatte mehr Stimmen bei den Wahlmännern, Hillary Clinton beim Volk. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Jetzt zweifelt auch Donald Trump das Wahlresultat an



Der künftige US-Präsident Donald Trump zweifelt das Wahlergebnis von Anfang November an. Er spricht von «illegal abgegebenen Stimmen».

«Zusätzlich zur Mehrheit der Wahlmänner hätte ich auch die Mehrheit der Stimmen erhalten, wenn man die Millionen abzieht, die illegal gewählt haben», schrieb Trump am Sonntag per Twitter. Landesweit hat seine demokratische Rivalin Hillary Clinton mindestens zwei Millionen mehr Stimmen bekommen als der Republikaner Trump. Die Auszählung in bevölkerungsreichen Staaten wie Kalifornien hält zudem immer noch an, und Fachleute gehen davon aus, dass ihr Vorsprung letztlich bei 2.5 Millionen Stimmen liegen dürfte.

Über den Einzug ins Weisse Haus entscheidet allerdings das Wahlleute-Gremium, und hier konnte Trump die Mehrheit für sich gewinnen. «Es wäre viel leichter für mich gewesen, die sogenannte ‹Popular Vote› zu gewinnen als die Mehrheit der Wahlmänner, weil ich dann nur in drei bis vier Staaten Wahlkampf hätte machen müssen statt in den 15 Staaten, die ich besucht habe», twitterte Trump weiter.

Beweise für seine Anschuldigungen lieferte er nicht. Die US-Regierung erklärte, es gebe keine Anzeichen für Unregelmässigkeiten bei der Wahl. Nach Einschätzung von Experten ist jedoch der einzige Weg, Klarheit zu schaffen, eine Neuauszählung aller Stimmen.

«Statistische Anomalien»

Schon vor der Wahl hatte Trump von Betrug gesprochen. Seit seinem Sieg hat er sich immer wieder versöhnlich gezeigt, zugleich aber auch seine Gegner hart angegriffen. So bezeichnete er die von den Grünen initiierte Neuauszählung der Stimmen in Wisconsin als «lächerlich».

Clintons Anwälte schlossen sich am Samstag der Initiative der Grünen-Kandidatin Jill Stein an. Stein hatte Geld gesammelt, um die Stimmen in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania neu auszuzählen, nachdem einige IT-Experten «statistische Anomalien» festgestellt hatten. In allen drei Staaten hat Trump knapp gewonnen. (ehi/sda/reu)

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51
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    Alle Leser-Kommentare
  • (M)eine Meinung 02.12.2016 22:08
  • jassroli 28.11.2016 13:19
    Highlight Highlight Oh, diese liebe Hillary und dieser böse Trump. Watson und Co. immer gleiche einfältige Einstellung:
    Links lieb, rechts böse.
  • Leon1 28.11.2016 10:25
    Highlight Highlight Schade wird hier nur dieser Tweet seiner letzten Twitter-Tirade diskutiert. Im anderen Teil weist er darauf hin, dass die Empörung riesig war als sich weigerte zu sagen, dass er das Wahlergebnis in jedem Fall akzeptieren würde.
    Hillary hat noch in der Debatte gesagt sie würde dies, auch wenn ihr das Resultat nicht passt, auf jeden Fall tun.

    Nunja, was jetzt passiert ist eine Nachzählung auf Basis von den Aussagen einiger "Computerexperten". Hillary macht genau das, was vorhin zusammen mit einem riesigem Aufschrei Trump angelastet worden war. Man muss ihn nicht mögen, aber das ist lächerlich.
    • bibaboo 28.11.2016 10:55
      Highlight Highlight Hillary hält sich aus der Nachzählung heraus.
    • Radesch 28.11.2016 11:08
      Highlight Highlight Es ist ja nicht Clinton diw nachzählen lässt sondern Jill Stein
    • Citation Needed 28.11.2016 11:15
      Highlight Highlight Hillary hat nie gesagt, dass sie ein Wahlresulat auch akzeptieren werde, wenn es Hinweise auf Unregelmässigkeiten gebe. Sie sagte sinngemäss, dass sie den Volkswillen in jedem Fall akzeptieren werde (und damit meine ich nicht popular vote, sondern electoral vote - so wie es halt qua constitutio gilt!). Wenn nun aber Anlass zur Annahme besteht, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging, dann haben wir eine neue Situation, zu der sich keiner der Kandidaten zuvor geäussert hatte - auch Trump nicht.

      Zur dünnen Faktenlage: immerhin stützt sich Hillary auf 'einige Computerexperten'. Trump? Nada.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 28.11.2016 10:18
    Highlight Highlight und ich hab gemeint, dass in einer demokratie immer das volch recht hat..
    silly me.
  • dmark 28.11.2016 10:16
    Highlight Highlight Follow him on Twitter... @realDonaldTrump
    ...und die Langeweile hat ein Ende :D
    • Radesch 28.11.2016 11:09
      Highlight Highlight Ach ich glaube soviel Aufmerksamkeit tut ihm nicht gut.
  • amore 28.11.2016 10:05
    Highlight Highlight Ach Amerika, du bist verloren.
  • Butzdi 28.11.2016 08:56
    Highlight Highlight Es wäre wohl an der Zeit, dem Kindskopf seinen Twitter account wegzunehmen. Dies damit er sich auf seinen Job konzentrieren kann, für den er nicht qualifiziert ist und auf den er nicht vorbereitet ist.
    Nuclear launch codes in den Händen eines Kindes, welches sich von Twitter-Posts provozieren lässt ist nicht sehr beruhigend.
  • Butzdi 28.11.2016 08:51
    Highlight Highlight Trump war immer schon anfällig für abstruse Verschwörungstheorien, siehe Birther movement und Klimawandelverneinung.
    Von Trump-Trollen wurde während den Wahlen die quellenlose Behauptung aufgestellt, Team Clinton hätten 3 Millionen Illegale wählen lassen und die zum Teil auch noch rumgefahren. Gehört zum Ton, genau wie die Trolle von 4chan die sich einen 'Spass' erlaubten und Pizzagate erfanden, bei welchem Podesta und Clinton einen Pädophilenring vom einer Washingtoner Pizzeria aus betreiben würden. Die Trump Gläubigen sind natürlich sofort ohne jegliche Verifizierung aufgesprungen.
    • Citation Needed 28.11.2016 11:22
      Highlight Highlight Seh ich auch so, ein Grossteil der US-Wähler ist anfällig für genau jenen Brand von Conspiracy Theories, wie sie Trump und dessen Entourage gerne leak(t)en.
      Ich würde sagen, so hat er die Wahl gewuppt.
      Und darum hat er sich Bannon geholt.
      Der hat ja gezeigt, dass er sich auskennt mit der Bewirtschaftung solcher Meinungslandschaften, Logik oder Fakten hin oder her.
  • Menel 28.11.2016 08:46
    Highlight Highlight Man kann über diese Wahlen sagen was man will, der Unterhaltungswert ist enorm. xD
  • ElendesPack 28.11.2016 08:40
    Highlight Highlight Also vor Kurzem las ich hier drinnen noch, dass Trump ein Schwein sei, weil er vor den Wahlen diese anzweifelte und jetzt nach den Wahlen nichts mehr dazu sage, wo er gewählt worden ist. Nun sagt er doch wieder Etwas und was lese ich von den Watson-Kommentatoren?
    Trump ist ein Schwein, dass er die Wahlen immer noch anzweifelt.
    Oh sancta simplicitas...
    • Radesch 28.11.2016 11:12
      Highlight Highlight Trump ist ein Heuchler, der jedem in den Arsch kriecht. So oder so...
    • Lord_ICO 28.11.2016 11:26
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, wie er sie anzweifelt. Er argumentiert ohne einen Beweis zu erbringen, dass tut er jetzt nur, weil Jill Stein eine Nachzählung in 3 Staaten die er gewonnen hat erbittet. Wenn er sich doch so sicher ist, soll er die Nachzählung in den 3 Staaten die er in einem weiteren Tweet nannte anfordern und bezahlen und nicht einfach Anschuldigungen rausposauenen.
      Findest du es etwa in Ordnung, wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, ihn eines Verbrechens beschuldigt aber keine Beweise vorlegen kann?
    • ElendesPack 28.11.2016 12:24
      Highlight Highlight Ja, also wenn Trump jetzt plötzlich Vollbeschäftigung mit guten Löhnen, Weltfrieden, Klimarettung und junge Hundewelpen für alle schaffen würde, gäbe es immer noch die Watson-Kommentatoren, die fänden, dass dieser Trump einfach ein elendes Schwein ist, das sowieso nur allen in den Arsch kriechen möchte.
  • bildner 28.11.2016 08:36
    Highlight Highlight Haha er pfeift nun einfach auf die sogennante politische Korrektheit, und wenn er dann Nachts um halb Vier noch twittern möchte muss man ihn lassen.

    Zudem ist er noch nicht President sondern President-elect ;)
    • Im Diskurs Versunken 28.11.2016 10:18
      Highlight Highlight Das hochgelobte auf "political correctness" zu pfeiffen, bleibt mir ein schleierhafter Ruhm, wenn er nur dazu benutzt wird Stimmung zu machen, Wählerbasis zu füttern, haltlose Behauptungen zu verbreiten etc.
      Scheiss auf PC aber, wenn dann mit Hand und Fuss sonst wird es zum hohlen PR-selbstzweck.
  • Hoppla! 28.11.2016 08:15
    Highlight Highlight Ein US Präsident der (fast) ausschliesslich über Twitter kommuniziert? Finde nur ich das komisch?

    Das ergibt zwar ganz neue Möglichkeiten. Da können Verhandlungen zu Syrien oder dem iranischen Atomabkommen auf flexibel auf 140 Zeichen begrenzt werden. Wieso alles verkomplizieren?
    • Miikee 28.11.2016 18:36
      Highlight Highlight Telefonieren Sie regelmässig mit dem Trump oder wieso Wissen Sie das er _ausschliesslich_ nur über Twitter kommuniziert? 😀

      Auf jeden Fall kann man sagen er erreicht so die Menschen und Medien die dann wegen einem Tweet einen ganzen Bericht schreiben.... scheint zu funktionieren...
  • Zarzis 28.11.2016 08:14
    Highlight Highlight Er hat nach seiner Ansicht schon recht!
    Aber eben doch nicht ganz!
    Er versteht vermutlich damit die Stimmen der Provisorischen Stimmzettel, also in vielen Rep Staaten hat man Afro-Amerikanern und Latinos kategorisch mit Vorwand diese Stimmzettel gegeben und separat Gelagert. Häufig bis jetzt nicht gezählt!
    Er rechtfertigt so diesen Betrug am Wähler! Das minderheiten nach seiner ansicht gar nicht Wahlberechtigt sind!
    Sehr Demokratisches Denken und gar nicht Rassistisch!
    • The Destiny // Team Telegram 28.11.2016 09:07
      Highlight Highlight Quelle?
  • Hugo Wottaupott 28.11.2016 07:52
    Highlight Highlight ist dondald trump mit ronald'o'donald verwandt?
  • rodolofo 28.11.2016 07:44
    Highlight Highlight Trump hat offenbar immer noch nicht richtig realisiert, dass er jetzt Präsident der Vereinigten Staaten ist.
    Also, Ballon Man, ran an die Arbeit!
    Die Show und der Wahlkampf sind vorbei!
    Jetzt musst Du arbeiten!
    Hast Du gedacht, das sei wie in einer Reality-Show, bei der Du einige Szenen drehen und dann Feierabend machen kannst?
    Nichts da!
    Vielleicht werden Dir jetzt doch noch einige graue Haare wachsen, die echt sind...
    • ElendesPack 28.11.2016 08:38
      Highlight Highlight Er ist noch nicht Präsident der vereinigten Staaten, da hast Du was falsch verstanden.
      Infos gratis im Internet erhältlich.
    • Lord_ICO 28.11.2016 10:24
      Highlight Highlight Auch wenn er im Moment nur President Elect ist, hat er zurzeit mit dem Besetzen seines Kabinetts und insgesamt 4000 Jobs, besseres zu tun als wie ein Kleinkind via Twitter auf Rachefeldzug zu gehen.
    • Alex23 28.11.2016 10:28
      Highlight Highlight Lieber Erdbewohner und Elendes Pack, völlig unerheblich, ob er nun schon Präsident ist oder nur designiert. Das ändert nichts an der Tatsache, dass er auf tiefstem Niveau agiert. Aber hoffen wir mal, dass er pünktlich am 20. Januar zu einem Präsidenten mutiert. Sozusagen eine wundersame Wandlung. Also, ich persönlich hoffe gar nichts mehr. Dachte, mit George W. Bush wäre der Tiefpunkt erreicht gewesen ....
  • Scaros_2 28.11.2016 07:20
    Highlight Highlight Bis zu den nächsten Vorwahlen müssen die Leute ja bekannt bleiben. Gut sie könnte es auch mit vernünftiger Politik aber wer interessiert sich schon noch für Fakten?
  • Howard271 28.11.2016 07:19
    Highlight Highlight Ich kann es einfach nicht fassen - so etwas darf doch von einem gewählten Präsidenten nicht kommen.

    Zudem finde ich es bedenklich, wie viele Medien im Zeitalter der Kurzartikel dann einfach nur noch unkommentiert etwas wie "Trump: Millionen von illegalen Stimmen" titeln. Die Medien sollten nicht einfach als verlängertes Sprachrohr seines Twitteraccounts dienen, sondern die Meldungen einordnen und in den Kontext setzen (wie in diesem Artikel auch teilweise geschehen). Hier müsste also klar und deutlich gesagt werden: so etwas ist noch nie vorgekommen und zudem gefährlich.
  • lilie 28.11.2016 07:14
    Highlight Highlight Trump kann ja eine Neuauszählung beantragen. Aus dem eigenen Sack, versteht sich. Was heult der rum... 🙄
  • Citation Needed 28.11.2016 05:29
    Highlight Highlight Kellyanne soll seinen Twitteraccount wieder sperren. Bevor ihn seine beleidigte Eitelkeit (popular vote verloren, mimimi) weiteren Blödsinn behaupten lässt..
    • pamayer 28.11.2016 06:42
      Highlight Highlight Keine gute Idee. Cia Twitter kann er sich selbst demontieren.
      Ob's jemand von den Trump Fans je merkt, steht woanders geschrieben.
    • Citation Needed 28.11.2016 11:01
      Highlight Highlight Hihi, Pamayer, in den Augen seiner Fans gewinnt er mit jedem Fauxpas an Anerkennung, auf die ist Verlass.
    • pamayer 28.11.2016 12:54
      Highlight Highlight leider ist es so.
      die haben freude an so einem tumben rüpel. aber auch für die kommt - hoffentlich - das aufwachen nach der party.

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