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US-Soldaten beim Vormarsch auf Mossul in Feuergefechte verwickelt

Popular Mobilization Forces (PMF) fires towards Islamic State militants during a battle with Islamic State militants, west of Mosul,Iraq February 22, 2017. REUTERS/Stringer EDITORIAL USE ONLY. NO RESA ...
Gefechte um Mossul gestern Mittwoch.Bild: STRINGER/REUTERS

US-Soldaten beim Vormarsch auf Mossul in Feuergefechte verwickelt

23.02.2017, 01:2623.02.2017, 06:26

Beim Vormarsch der irakischen Armee auf die Dschihadistenhochburg Mossul haben sich auch US-Soldaten an Kämpfen beteiligt. Die Sondereinheiten seien «verschiedene Male unter Beschuss gekommen, und hätten den Beschuss erwidert».

Derzeit sind rund 450 US-Soldaten im Irak, um die irakische Armee beim Vormarsch auf Mossul zu unterstützen. Sie sollen vor allem beratend eingreifen, nicht mit der Waffe. Einige der US-Soldaten seien aber so nahe an der Front, dass sich ein Beschuss nicht vermeiden lasse, sagte US-Oberst John Dorrian am Mittwoch per Videoschaltung aus Bagdad zu Journalisten in Washington.

«Manchmal kommt es zu Angriffen, und glauben Sie mir: Unsere Kräfte sind ziemlich fähig, sich selbst zu verteidigen», sagte Dorrian. Allerdings bemühten sich die US-Streitkräfte darum, die Soldaten dort einzusetzen, wo eine Beteiligung am Kampfgeschehen unwahrscheinlich sei. Der Oberst wollte nicht sagen, ob US-Soldaten bei den Feuerwechseln verletzt worden seien.

Irakische Regierungstruppen setzten am Mittwoch ihre Grossoffensive auf den Westteil der Stadt Mossul und insbesondere den stillgelegten Flughafen im Südwesten der Stadt fort. Zehntausende Kämpfer sind an dem Vormarsch beteiligt. Die Offensive auf Mossul begann am 17. Oktober, seither wurde die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») vollständig aus dem Ostteil der Stadt verdrängt.

Die «IS»-Dschihadisten hatten 2014 weite Teile des Irak erobert. Im Juni 2014, kurz nach der Eroberung von Mossul, hatte «IS»-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi dort in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte das «Kalifat» des «IS» in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. (cma/sda/afp)

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