Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa ist tot
Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Der US-Musiker litt an Prostatakrebs, wie sein Anwalt erklärte. Afrika Bambaataa, bürgerlich Lance Taylor, erlangte in den 1980er-Jahren mit «Planet Rock» weltweite Bekanntheit in der frühen Hip-Hop-Szene.
Der gebürtige New Yorker gründete in den 1970ern zudem die sogenannte Zulu Nation, eine Organisation, die Jungen eine Alternative zu Banden und Gewalt bieten sollte. Gleichzeitig setzte er seine Musikkarriere fort und veröffentlichte insgesamt mehr als 20 Alben.
In den letzten Jahren wurde Bambaataa auch mit schweren Vorwürfen konfrontiert. So warf ihm Hip-Hop-Aktivist Ronald Savage im Jahr 2016 vor, ihn 1980 sexuell missbraucht zu haben, als Savage 15 Jahre alt war. Afrika Bambaataa bestritt die Vorwürfe, trat aber als Chef der Zulu Nation zurück. 2021 ging eine Klage am Obersten Gerichtshof des Staates New York gegen den Musiker ein. Darin wird ihm vorgeworfen, in den 1990er-Jahren einen minderjährigen Jungen über mehrere Jahre sexuell missbraucht zu haben. (dab)
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