International
USA

Afrika Bambaataa ist tot

Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa ist tot

10.04.2026, 08:0710.04.2026, 09:59

Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Der US-Musiker litt an Prostatakrebs, wie sein Anwalt erklärte. Afrika Bambaataa, bürgerlich Lance Taylor, erlangte in den 1980er-Jahren mit «Planet Rock» weltweite Bekanntheit in der frühen Hip-Hop-Szene.

September 2, 2018, New York, New York, USA: Afrika Bambaataa, a pioneer of hip-hop, died at age 67 from complications of cancer in the early hours of April 9, 2026. Archive photo from September 2, 201 ...
Afrika Bambaataa ist tot.Bild: www.imago-images.de

Der gebürtige New Yorker gründete in den 1970ern zudem die sogenannte Zulu Nation, eine Organisation, die Jungen eine Alternative zu Banden und Gewalt bieten sollte. Gleichzeitig setzte er seine Musikkarriere fort und veröffentlichte insgesamt mehr als 20 Alben.

So tönt «Planet Rock»:

In den letzten Jahren wurde Bambaataa auch mit schweren Vorwürfen konfrontiert. So warf ihm Hip-Hop-Aktivist Ronald Savage im Jahr 2016 vor, ihn 1980 sexuell missbraucht zu haben, als Savage 15 Jahre alt war. Afrika Bambaataa bestritt die Vorwürfe, trat aber als Chef der Zulu Nation zurück. 2021 ging eine Klage am Obersten Gerichtshof des Staates New York gegen den Musiker ein. Darin wird ihm vorgeworfen, in den 1990er-Jahren einen minderjährigen Jungen über mehrere Jahre sexuell missbraucht zu haben. (dab)

Mehr folgt in Kürze ...

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
4
«Kann schnell gehen»: So wird Orban trotz unfairem Vorteil abgewählt
In Ungarn hat Trump-Buddy Viktor Orban das System auf seine Partei zugeschnitten. Trotzdem kann am kommenden Wahlsonntag ein Machtwechsel beginnen. Im Interview erklärt Ungarn-Experte Zoltan Tibor Pallinger, was es dafür braucht und sagt, warum der Besuch von US-Vize J.D. Vance wenig am Wahlergebnis ändern wird.
Das Sonntagsprogramm von Zoltan Tibor Pallinger steht seit Monaten fest: Im Wahlkreis 2 von Budapest wird er an der Urne über die Zusammensetzung des ungarischen Parlaments mitentscheiden. Das ist wörtlich zu verstehen. Ungarn kennt im Inland keine Briefwahl. Darum werden sich die Ungarinnen und Ungaren am Sonntag millionenfach aufmachen, um ihre Wahllisten einzuwerfen. Für Pallinger, schweizerisch-ungarischer Politikwissenschaftler, ist klar: Trotz der autokratischen Bestrebungen von Viktor Orban hat es Ungarn in der Hand, eine politische Veränderung herbeizuführen.
Zur Story