International
USA

Mitarbeiter von US-Abgeordnetenbüro mit Baseballschläger attackiert

Mann hat Mitarbeiter von US-Abgeordnetenbüro mit Baseballschläger attackiert

15.05.2023, 21:3215.05.2023, 21:38

Mit einem Baseballschläger bewaffnet soll ein Mann in das Wahlkreisbüro eines US-Abgeordneten im Bundesstaat Virginia eingedrungen sein und zwei seiner Mitarbeiter krankenhausreif geschlagen haben. Der 73 Jahre alte Demokrat Gerry Connolly, der dem US-Repräsentantenhaus in Washington angehört, teilte am Montag mit, der Mann habe sich am Montagmorgen in dem Büro in Fairfax zuerst nach ihm erkundigt, bevor er auf die beiden Mitarbeiter losgegangen sei. Er befinde sich nun in Polizeigewahrsam. Die beiden Mitarbeiter seien mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

«Der Gedanke, dass jemand die örtliche Erreichbarkeit meiner Mitarbeiter ausnutzt, um eine Gewalttat zu begehen, ist skrupellos und niederschmetternd», sagte Connolly.

Drohungen gegen Politiker, ihre Familienmitglieder oder Mitarbeiter nehmen in den USA schon seit einiger Zeit zu. Im November, wenige Tage vor den Parlamentswahlen in den USA, war etwa der Ehemann der Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi im Haus des Paars angegriffen und schwer verletzt worden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
JD Vance, der ultimative Heuchler
Sein grenzenloser Opportunismus wird dem US-Vize zum Verhängnis.
Im Vorfeld der Wahlen von 2024 lobte JD Vance Donald Trump in einem Gastkommentar im «Wall Street Journal» über den Klee. Bei ihm könne man sicher sein, dass er keine ewig dauernden Kriege anzetteln werde, so der Vize. Jetzt muss er genau aus einem solchen Krieg einen Ausweg finden. Der tiefgläubige Katholik Vance muss auch seinen Boss in dessen idiotischen Zwist mit dem Papst rechtfertigen. Da vergisst man beinahe, dass er einst Trump als kulturelles Heroin und Amerikas Hitler bezeichnete, bevor er dessen Speichellecker wurde.
Zur Story