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WASHINGTON, DC - MAY 27: The United States Supreme Court announced a ruling in the case Hall v. Florida, finding that the state had adopted too rigid a cutoff in deciding who is eligible to be spared the death penalty because of intellectual disabilities, May 27, 2014 in Washington, DC. There are 10 major case decisions yet to be announced by the Supreme Court, including a ruling in Sebelius v. Hobby Lobby Stores and Conestoga Wood Specialties v. Sebelius, and just five announcement days on the court's calendar.   Chip Somodevilla/Getty Images/AFP
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Der Oberste Gerichtshof der USA in Washington D.C.
Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Supreme Court: In Florida dürfen Richter keine Todesurteile mehr fällen ohne Jury-Prüfung

Der Oberste Gerichtshof der USA hat die Praxis, wie im Bundesstaat Florida Todesurteile gesprochen werden, für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht beanstandet, dass die Entscheidung über Leben oder Tod dort nicht von einer Jury getroffen wird.



Der Supreme Court befasste sich mit dem Fall von Timothy Hurst, der wegen Ermordung eines Restaurantmanagers im Jahr 1998 zum Tod verurteilt worden war. Die Jury hatte die Todesstrafe mit einem Votum von sieben zu fünf empfohlen, doch die endgültige Entscheidung zu Hursts Hinrichtung traf der Richter.

Der Oberste Gerichtshof der USA kam zum Schluss:

«Wir halten dieses Urteil für verfassungswidrig. Das Sixth Amendment sieht im Fall von Todesfällen nicht einen Richter, sondern eine Jury zur Prüfung aller Fakten vor. Eine blosse Empfehlung reicht nicht.»

In this undated photo made available by the Florida Department of Law Enforcement, inmate Timothy Lee Hurst. The Supreme Court ruled Tuesday, Jan. 12, 2016, that Florida's unique system for sentencing people to death is unconstitutional because it gives too much power to judges and not enough to juries to decide capital sentences. The court sided with Hurst, who was convicted of the 1998 murder of his manager in Pensacola, Fla.  (Florida Department of Law Enforcement via AP)

Timothy Hurst.
Bild: AP/Florida Department of Law Enforcement

Florida ist einer der wenigen US-Bundesstaaten, in dem für eine Hinrichtung kein einstimmiges Urteil der Jury erfolgen muss. Im vergangenen Jahr wurden in den USA 28 Menschen hingerichtet, die niedrigste Zahl seit dem Jahr 1991. (dwi/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ChiefJustice 13.01.2016 08:37
    Highlight Highlight Das ist ja höchstgradig absurd... Dass nunmehr Einstimmigkeit gefordert ist statt bloss eine (Mehrheits-)Empfehlung ist natürlich zu begrüssen. Aber dass der Oberste Gerichtshof beschliesst, dass künftig statt ein Richter die Jury den abschliessenden Entscheid treffen solle, schreit aus rechtsstaatlicher Warte zum Himmel. Dies sollte ein juristischer und bestimmt kein demokratischer bzw. politischer Entscheid sein. Idealerweise natürlich nicht von einem Einzelrichter, sondern von einem 3er- oder 5er-Kollegium. Und noch idealerweise ohne Todesstrafe... 'Murica...
  • sirlukaz 13.01.2016 06:55
    Highlight Highlight aso wie jetzt? irgendwie widersprechen sich Artikel & Titel... zudem ist auch der erste Satz sehr komisch...?
    • Anna Rothenfluh 13.01.2016 07:43
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Hinweis, habs grad abgeändert. In der Tat war das eine sehr verdrehte sda-Meldung ...
    • #bringhansiback 13.01.2016 07:44
      Highlight Highlight Danke. Ich dachte schon ich hätte einen Kaffee zuwenig ;)

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