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US-Gericht veröffentlicht Deal von Klägerin gegen Prinz Andrew

US-Gericht veröffentlicht Deal von Klägerin gegen Prinz Andrew

03.01.2022, 19:5503.01.2022, 19:55
In this image taken from video issued by the BBC, Virginia Roberts Giuffre speaks during an interview on the BBC Panorama program that will be aired on Monday Dec. 2, 2019. Roberts Giuffre says she wa ...
Virginia Giuffre.Bild: AP

Bei den Missbrauchsanschuldigungen gegen den britischen Prinzen Andrew kommt ihm womöglich eine am Montag veröffentlichte aussergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2009 zugute. Demnach hatte die US-Amerikanerin Virginia Giuffre mit dem Multimillionär Jeffrey Epstein vereinbart, niemanden aus dessen Umfeld zu beschuldigen, der als «potenzieller Angeklagter» gelten könnte. In dem in New York veröffentlichten Dokument ist auch eine Zahlung von 500 000 Dollar (damals rund 330 000 Euro) an Virginia Roberts - ihr damaliger Name - genannt.

Giuffre gibt an, vom inzwischen gestorbenen Epstein und seiner Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell als Jugendliche zusammen mit Dutzenden anderen Minderjährigen zur Sexsklavin gemacht worden zu sein. Sie beschuldigt in diesem Zusammenhang auch den Sohn der britischen Königin Elizabeth II., sie vor 20 Jahren als 17-Jährige missbraucht zu haben. Er hatte die Anschuldigungen stets bestritten.

FILE - In this Sunday, April 11, 2021 file photo, Britain's Prince Andrew during a television interview at the Royal Chapel of All Saints at Royal Lodge, Windsor. Buckingham Palace on Thursday, A ...
Prince Andrew.Bild: keystone

Andrews Anwälte argumentieren, dass die nun veröffentlichte Einigung von 2009 eine Anklage verhindere. Giuffres Anwälte hatten dagegen stets erklärt, dass die Einigung mit Epstein keine Relevanz für einen möglichen Prozess gegen Andrew habe. Am Dienstag soll vor einem Zivilgericht in New York weiter über die Anschuldigungen gegen Andrew und über einen möglichen Prozess verhandelt werden.

Andrew steht seit Jahren wegen seiner früheren Freundschaft zu Epstein in der Kritik und hat deshalb seine royalen Aufgaben beendet. (sda/dpa)

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