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Kontroverses «Vogue»-Cover von Kamala Harris sorgt für Wirbel: «respektlos»



Die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris in Blazer und Turnschuhen vor rosa-grünem Hintergrund: Um das Februar-Titelbild der Modezeitschrift «Vogue» hat sich eine Kontroverse entsponnen.

Zahlreiche Kommentatoren und Nutzer in den Sozialen Netzwerken empfanden die Aufnahme der 56-Jährigen als respektlos oder technisch minderwertig und damit unpassend für das Titelporträt der bald mächtigsten Frau im Land.

This combination of photos released by Vogue shows images of Vice President-elect Kamala Harris on the cover of their February digital and print issues. Vogue's February 2021 issue is available on newsstands nationwide on January 26. (Tyler Mitchell/Vogue via AP)

Die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris auf der Februar-Ausgabe 2021 der digitalen Vogue: die traditionellere Variante (links) versus die «informellere». Bild: keystone

In einem Online-Beitrag der «Vogue» hiess es, der Fotograf habe mit dem Cover Harris' College-Tage und die starken Frauen in Studierendenverbindungen ehren wollen.

Mehrere US-Medien berichteten übereinstimmend unter Verweis auf nicht namentlich genannte Quellen, dass Harris' Team sich mit der «Vogue» eigentlich auf ein anderes Porträt von Starfotograf Tyler Mitchell mit klassischerer Politiker-Kleidung und Pose geeinigt habe. Demnach habe die Zeitschrift das legerere Foto, das man eigentlich kleiner im Innenteil abdrucken habe wollen, eigenmächtig auf die Titelseite gehoben.

Gegenüber mehreren US-Medien teilte die «Vogue» mit, der Redaktion gefielen die Aufnahmen von Fotograf Mitchell. Die Zeitschrift habe sich für das «informellere» Foto entschieden, das Harris authentischen und zugänglichen Charakter betone. Die «Washington Post» kommentierte hingegen, dass die «Vogue» sich damit distanzlos gegenüber Harris verhalten habe und verglich das Vorgehen damit, die Politikerin ohne ihre Einwilligung mit Vornamen anzusprechen. (sda/dpa)

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