International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

bild: screenshot Twitter

Wegen Mittelfingers gegen Trump wurde sie gefeuert – nun gewinnt Juli Briskman in Virginia



Juli Briskman trägt ihr Herz auf der Zunge. Oder auf der Hand. Vielleicht sogar im Mittelfinger. Die 50-Jährige wurde vor zwei Jahren schlagartig berühmt, als sie dem vorbeifahrenden Konvoi von Donald Trump den Mittelfinger zeigte. Im Netz wurde sie dafür frenetisch gefeiert.

Ganz alle waren dann aber doch nicht glücklich über die Aktion von Briskman, unter anderem ihr Arbeitgeber. Gerade mal zwei Tage nachdem das Bild die Runde gemacht hatte, wurde Briskman gefeuert.

Da nur Fotos von ihrem Rücken die Runde machten, so sieht Briskman von vorne aus:

Nun ist Fortuna jedoch wieder auf ihrer Seite. Die zweifache Mutter kandidierte für die Demokraten für einen Sitz in der Aufsichtsbehörde von Loudoun County, Virginia – und gewann. Sie siegte dabei gegen einen republikanischen Kandidaten. Briskman holte 52,4 Prozent aller Stimmen.

Die zweifache Mutter ist langjährige Einwohnerin von Loudoun County, das an Washington, D.C. grenzt. Im Oktober 2017 ist sie velofahrend von einem Konvoi des US-Präsidenten überholt worden. Dieser befand sich gerade auf dem Heimweg vom Trump National Golf Course. Briskman, kein grosser Freund der trumpschen Politik, zeigte ihm dabei den Mittelfinger.

Dafür erhielt sie die Kündigung. Diese focht sie jedoch vor Gericht an – und gewann. Ihr alter Arbeitgeber wurde dazu verdonnert, Briskman eine Abfindung zu bezahlen. (dfr)

Xi Jinping zu Besuch bei Donald Trump

So schimpft Bernie Sanders über Donald Trump

Play Icon

Trump in Bedrängnis

Vier Gründe, warum Trump das Kapitol stürmen liess

Link zum Artikel

Trump will die Russland-Affäre auf den Kopf stellen

Link zum Artikel

Rudy Giulianis Gruselkabinett

Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit! Das Impeachment-Verfahren wird öffentlich

Link zum Artikel

Trump in Bedrängnis

Vier Gründe, warum Trump das Kapitol stürmen liess

54
Link zum Artikel

Trump will die Russland-Affäre auf den Kopf stellen

74
Link zum Artikel

Rudy Giulianis Gruselkabinett

46
Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit! Das Impeachment-Verfahren wird öffentlich

84
Link zum Artikel

Trump in Bedrängnis

Vier Gründe, warum Trump das Kapitol stürmen liess

54
Link zum Artikel

Trump will die Russland-Affäre auf den Kopf stellen

74
Link zum Artikel

Rudy Giulianis Gruselkabinett

46
Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit! Das Impeachment-Verfahren wird öffentlich

84
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 06.11.2019 20:07
    Highlight Highlight Es ist lächerlich und sollte verboten sein deswegen jemanden zu feuern!

    Nur ist es auch anstandslos einem andern den Mittelfinger zu zeigen, auch wenn Trump ein arroganter Typ ist, er hat ihr ja absolut nichts gemacht.
  • Pain in the Ass 06.11.2019 16:10
    Highlight Highlight Die Einen werden diese Aktion mögen, andere wiederum nicht. Dass sie aber dadurch Erfolg in der US-Politik hat, zeigt nur wie primitiv und Rückständig die US-Amerikaner doch. Ihre Politik besteht nicht aus Erwachsenen, die einen Dialog führen, sondern aus Kleinkindern, die sich gegenseitig nur beleidigen. Es wird nicht miteinander nach Lösungen gesucht, sondern nur anderen die Schuld für die Probleme zugeschoben. Das amerikanische Volk feiert diese unwürdigen Politiker auch noch. Das ist Politik auf tiefstem Niveau.
    • reactor 06.11.2019 17:32
      Highlight Highlight Ausser dass sie den Finger gezeigt hat, wissen sie null von ihr, ob sie sonst eine politisch engagierte Frau ist, wird sie wohl sein. Sie machen hier ja auch nicht anderes als pauschal beschimpfen, also, Ball flachhalten !
    • Hiker 06.11.2019 20:26
      Highlight Highlight Na ich weis nicht. Denken Sie wir hier in Switzerland sind so viel besser? Auch hierzulande gibt es Frust, Wutbürger und Protestwähler. Wenn sich die Politiker nicht fürs Volk interessieren tun es die Populisten.
    • Saerd neute 07.11.2019 08:58
      Highlight Highlight Pain in the Ass hat recht. Man kann durchaus anderer Meinung sein ohne dies mit obszönen Gesten kundzutun.
  • Count Suduku 06.11.2019 15:36
    Highlight Highlight Jemanden wegen seiner politischen Meinung zu entlassen ist nicht akzeptierbar, solange es nicht die Arbeit beeinträchtigt. Bin nicht einer Meinung mit der Dame aber Sie soll doch tun was sie will.
  • Kritiker 2.0 06.11.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich mag die Dame 😊
  • Garyx 06.11.2019 13:38
    Highlight Highlight Der Mittelfinger als spontaner Ausdruck einer zutiefst gekränkten Seele auf dem Weg zur Gesundung. Einfach nur herrlich!
  • DemonCore 06.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Gefällt.
  • Füürtüfäli 06.11.2019 12:57
    Highlight Highlight Und das Sahnehäubchen: Genau in dem Bezirk ist einer von Trumps Golfplätzen 😂

    Kentucky Fried Trumpel
    • Heinzbond 06.11.2019 13:26
      Highlight Highlight Vielleicht kann sie ihm ja eine steuerrechnung schicken...
  • Avalon 06.11.2019 12:54
    Highlight Highlight Yeah 👏👏👏
  • Ylene 06.11.2019 12:37
    Highlight Highlight Da macht jemand nicht nur die Faust im Sack resp. den Mittelfinger auf dem Velo... Sehr schön! Herzliche Gratulation und viel Erfolg!

Analyse

Die Impeachment-Farce im US-Senat: «Möge Gott uns helfen!»

Die Senatoren werden den Präsidenten freisprechen, vielleicht noch heute. Dabei wissen selbst die Republikaner, dass Donald Trump seine Macht missbraucht hat. Sie haben Trump damit einen Freibrief für weitere Schandtaten erteilt.

Lamar Alexander hat den letzten Funken Hoffnung ausgetreten. Er werde nicht dafür stimmen, dass weitere Zeugen vorgeladen werden, liess er gestern verlauten. Obwohl der republikanische Senator aus dem Bundesstaat Tennessee nicht mehr zur Wiederwahl antritt und damit frei gewesen wäre, sich dem gewaltigen Druck der Grand Old Party (GOP) zu entziehen, hat er sich dagegen entschieden.

Damit steht mehr oder weniger fest: Die Demokraten werden die nötigen 51 Stimmen für weitere Zeugen nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel