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Robert Harward (im Bild) will die Nachfolge von Michael Flynn offenbar nicht antreten.
Robert Harward (im Bild) will die Nachfolge von Michael Flynn offenbar nicht antreten.
Bild: HANDOUT/REUTERS

«Kä Luscht»: Kandidat für Sicherheitsberater-Posten sagt Trump ab

17.02.2017, 05:2017.02.2017, 12:13

Bei der Suche nach einem Nachfolger für seinen geschassten Nationalen Sicherheitsberater hat US-Präsident Donald Trump Insidern zufolge eine Absage erhalten. Ex-Militärkommandant Robert Harward habe den Posten abgelehnt.

Der Nachrichtensender CNN zitierte am Donnerstag aus einer Erklärung Harwards, wonach er diese Aufgabe nicht übernehmen könne. «Dieser Job fordert 24 Stunden täglich, sieben Tage pro Woche Aufmerksamkeit und Engagement, um es richtig zu machen. Derzeit könnte ich diese Verpflichtung nicht eingehen», hiess es demnach in der Erklärung des 70-jährigen Ex-Militärs.

Nach dem Rücktritt von Michael Flynn sei Harward das Amt angeboten worden, sagten zwei mit der Entscheidung vertraute Personen am Donnerstag. Er soll sich nach Medienberichten Bedenkzeit erbeten haben, als Trump ihm das Angebot machte.

Harward wollte laut den Insidern sein eigenes Team mitbringen. Trump hat Flynns Stellvertreterin K.T. McFarland jedoch zugesagt, dass sie im Amt bleiben kann. Das sei ein Grund für die Absage von Harward gewesen.

Weitere Kandidaten

Neben Harward wurden zuletzt in den US-Medien auch der amtierende Nationale Sicherheitsberater Keith Kellogg und der frühere Kommandant der internationalen Truppen in Afghanistan und Ex-Direktor des Geheimdienstes CIA, David Petraeus, als Anwärter für die dauerhafte Besetzung des Schlüsselpostens genannt.

Flynn musste am Montag seinen Hut nehmen. Hintergrund sind seine Kontakte zum russischen Botschafter Sergej Kisljak noch vor Amtsantritt der Regierung. Damit könnte sich der frühere Generalleutnant strafbar gemacht haben.

Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn.
Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn.
Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

Wenige Tage später warf auch der designierte Arbeitsminister Andrew Puzder hin. Er lief Gefahr, im Senat durchzufallen. Trump nominierte am Donnerstag den Juristen Alexander Acosta für den Posten. (sda/dpa/reu)

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