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Neues angebliches Beweisfoto: Laut den USA sollen Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden eine nicht explodierte Mine am Öltanker Kokuka Courageous entfernt haben.

Neues angebliches Beweisfoto: Laut den USA sollen Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden eine nicht explodierte Mine am Öltanker Kokuka Courageous entfernt haben. Bild: AP US Department of Defense

Diese neuen Fotos sollen beweisen, dass der Iran hinter den Tanker-Angriffen im Golf steht

Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA spitzt sich zu. Am Montag veröffentlichte die USA mehrere Bilder, die beweisen sollen, dass der Iran für die Angriffe auf zwei Öltanker verantwortlich ist.



Vergangenen Donnerstag wurden zwei Öltanker im Golf von Oman angegriffen. Die USA machen den Iran für die Angriffe verantwortlich. Mehrere Bilder, die die USA am Montag veröffentlicht haben, sollen die Verantwortung des Iran belegen.

Die Fotos zeigen unter anderem einen Magneten, mit dem eine Mine an einem der Tanker befestigt worden sein soll. Der Sprengsatz, der nicht explodiert war, soll nach Darstellung der US-Regierung von einem Kommando der iranischen Revolutionsgarden vom Rumpf des Tankers entfernt worden sein.

Ein weiteres der insgesamt elf neuen Fotos vom Montag zeigt nach US-Darstellung Rückstände einer weiteren, nicht explodierten Haftmine, die nach dem Angriff von Soldaten der Revolutionsgarden vom Schiffsrumpf entfernt worden sein soll, um Beweise zu vernichten. Auf einem von einem US-Hubschrauber aus aufgenommenen Foto soll das Schnellboot mit den Soldaten zu sehen sein, die die Mine entfernten.

epa07654764 A handout photo made available by the US Department of Defense (DoD) shows Imagery taken from a US Navy MH-60R helicopter of the Islamic Revolutionary Guard Corps Navy of the remnants of the magnetic attachment device of unexploded limpet mine from the M/T Kokuka Courageous, At sea outside of Fujairah, UAE, Issued 17 June 2019. Media reported that the Japan's tanker Kokuka Courageous, which is carrying a methanol, and Norway's tanker Front Altair are anchoring at the UAE Fujairah coast as the processing their cargoes to unloaded the shipments. According to media reports, two oil tankers, Japan's Kokuka Courageous and Norway's Front Altair, were damaged in the Gulf of Oman after allegedly being attacked in the early morning of 13 June between the UAE and Iran.  EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Dieses Bild soll die Überreste eines Magneten zeigen , mit dem eine Mine an einem der Tanker befestigt wurde. Bild: EPA/DOD

Der norwegische Tanker «Front Altair» und die «Kokuka Courageous» aus Japan hatten am vergangenen Donnerstagmorgen im Golf von Oman einen Notruf abgesetzt, nachdem es nach US-Angaben bei beiden Schiffen an der Wasserlinie Explosionen gegeben hatte.

Der japanische Eigentümer der «Kokuka Courageous» widerspricht dieser Darstellung. «Wir haben Berichte erhalten, dass etwas auf das Schiff zukommt», sagte Yutaka Katada, Präsident der Kokaku Sangyo Co. gemäss NBC auf einer Pressekonferenz. Der Ort, an dem das Geschoss landete, sei deutlich höher als der Wasserstand gewesen. «Ich glaube nicht, dass eine Zeitbombe oder ein Objekt an der Seite des Schiffes angebracht war.»

Die mutmasslichen Attacken auf die Tanker erfolgten einen Monat nach «Sabotageakten» gegen vier Schiffe vor der Küste der Emirate.

epa07654763 A handout photo made available by the US Department of Defense (DoD) shows Imagery taken from a US Navy MH-60R helicopter of the Islamic Revolutionary Guard Corps Navy after removing an unexploded limpet mine from the M/T Kokuka Courageous, At sea outside of Fujairah, UAE, Issued 17 June 2019. Media reported that the Japan's tanker Kokuka Courageous, which is carrying a methanol, and Norway's tanker Front Altair are anchoring at the UAE Fujairah coast as the processing their cargoes to unloaded the shipments. According to media reports, two oil tankers, Japan's Kokuka Courageous and Norway's Front Altair, were damaged in the Gulf of Oman after allegedly being attacked in the early morning of 13 June between the UAE and Iran.  EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Dieses Foto soll Soldaten der Revolutionsgarden zeigen, die eine nicht explodierte Haftmine von einem Schiffsrumpf entfernt haben. Bild: EPA/DOD

Donald Trump schickt 1000 US-Soldaten in den Nahen Osten

Derweil schickt US-Präsident Donald Trump im eskalierenden Konflikt mit dem Iran rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten. Die Soldaten würden zu «Verteidigungszwecken» in die Region entsandt, teilte der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan am Montag mit.

Shanahan betonte zugleich: «Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem Iran an.» Die zusätzlichen Soldaten und Sicherheitskräfte sollen Überwachungs- und Geheimdienstaufgaben übernehmen. Die USA haben bereits Raketengeschosse, Flugzeuge und Schiffe in der Region.

Mit der Entsendung der zusätzlichen Truppen sollten US-Soldaten und nationale Interessen der USA in der Region geschützt werden.

Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen zu

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen seit Monaten zu. Bereits Ende Mai hatten die USA ihre Truppen im Nahen Osten wegen der «anhaltenden Bedrohung» durch iranische Kräfte um 1500 Soldaten verstärkt. Zuvor hatte das US-Militär unter anderem einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in die Region verlegt, was Sorgen vor einem militärischen Konflikt aufkommen liess.

(ohe/sda/afp)

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Rücktritte und Entlassungen unter Trump

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Rücktritte und Entlassungen unter Trump
quelle: ap/ap / steven senne
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«Da musst du jetzt schon All In gehen»

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