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In this June 19, 2013 photo, Donald Trump signals thumbs up as he arrives with his children Donald Jr., Eric and Ivanka to announce the building of Trump International Hotel and Tower in downtown Vancouver, British Columbia, Canada. The 69-story tower has drawn praise for its sleek, twisting design. Prices for the condominiums have set records. But the politics of President Donald Trump have caused such outrage that the mayor won’t attend the Feb. 28 grand opening and has lobbied for a name change. (Jonathan Hayward/The Canadian Press via AP)

Donald Trump frei nach dem Motto «viel hilft viel». Bild: AP/The Canadian Press

Trump will das US-Atomwaffenarsenal aufstocken – Experten zeigen sich skeptisch



Mehrere Experten haben sich skeptisch zur Darstellung von US-Präsident Donald Trump geäussert, das amerikanische Militär drohe mit dem bestehenden Atomwaffenarsenal ins Hintertreffen zu geraten.

Sie sprachen am Freitag von einer technologischen Überlegenheit der US-Trägersysteme, die allein schon die grössere Zahl von einzelnen Gefechtsköpfen auf russischer Seite mehr als ausgleiche. «Hinter wem zurückfallen und wie?», fragte der ehemalige Herausgeber der Fachzeitschrift «Bulletin of the Atomic Scientists», Stephen Schwartz. Das sei ihm und vielen seiner Kollegen nicht klar.

Hans Kristensen von der Federation of American Scientists sagte, Trump müssten offenbar noch die Kapazitäten der US-Nuklearstreitkräfte erklärt werden.

Trump hatte am Donnerstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters einen Ausbau des US-Atomarsenals angekündigt. Amerika drohe auf diesem Gebiet zurückzufallen, müsse jedoch immer die führende Atommacht sein.

«Unverwundbare» Flotte

Die Experten bestätigten zwar am Freitag, dass Russland über Hunderte Sprengköpfe mehr als die USA verfüge. Schwartz wies jedoch darauf hin, dass die meisten russischen Interkontinental-Raketen an bekannten Orten an Land stationiert seien. Die mit entsprechenden Waffen bestückten russischen U-Boote seien technisch anfällig und verliessen selten die unmittelbare Umgebung ihrer Häfen. Dagegen besässen die USA eine «unverwundbare» Flotte derartiger Unterseeboote, die im Atlantik und Pazifik nicht aufzuspüren sei. Dazu kämen die bestehenden Pläne, neue Atom-Raketen, -Bomber und -U-Boote zu entwickeln.

Das US-Verteidigungsministerium hatte 2012 in einem Bericht an den Kongress die Vorstellung zurückgewiesen, Russland könne die strategische Vorherrschaft erreichen. Es gebe kein entsprechendes glaubwürdiges Szenario eines Ausbaus der russischen Atomstreitkräfte, hiess es damals. Dies sei selbst dann der Fall, wenn die Regierung in Moskau die bestehenden Rüstungskontrollverträge umgehen oder aufkündigen sollte. (viw/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • walsi 25.02.2017 09:01
    Highlight Highlight Unverwundbare Flotte. Die USA hielten sich in der jüngsten Geschichte schon einmal für unbesiegbar und mussten dann mit einer Niederlage abrücken. Das war in Vietnam. Wer nichts aus der Geschichte lernt ist dazu verdammt diese zu wiederholen.
  • N. Y. P. D. 25.02.2017 08:36
    Highlight Highlight Ich wage mal eine These :
    Der Strick um Donald Trump* zieht sich wegen der Russland - Sache immer enger um seinen Hals.
    Will er jetzt das Atomwaffenarsenal NUR ausbauen, um der Welt zu zeigen, wieviel Distanz er zu Putin hat ?
    Meiner Meinung nach ein durchsichtiges Manöver. Passt aber in sein Schema, wie man ablenkt.

    *ja, das ist der, der die Weltengemeinschaft anführt, auf Ausgleich zwischen den Relegionen hinarbeitet, ein friedliches Miteinander der Völker will und vor allem ist er Vorbild eines ethisch einwandfreien Handelns in diesen unsicheren Zeiten.. 😆
    • Matthias Studer 25.02.2017 13:10
      Highlight Highlight Denke das ganze muss man von einer anderen Seite betrachten.

      Sein Wahlkampf basiert auf Jobs Jobs Jobs.

      Am einfachsten geht das über die Rüstungsindustrie. Wahrscheinlich hat er gemerkt, dass die Jobs nicht einfach so kommen. Und das man die neuen Produktionsstätte vor allem auf Roboter bauen und vergleichsweise wenig Arbeiter brauchen.

      Zudem wird sicher über ein Krieg diskutiert, damit er Aussicht auf eine zweite Amtszeit hat.

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