International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Joes letzter Versuch

Alle reden von Donald Trump, dabei ist der amtierende US-Präsident in drei Monaten womöglich Geschichte. Woher kommt der Mann, der ihn beerben will - und wohin will er? Die Lebensgeschichte von Joe Biden.

Samuel Schumacher / ch media



Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks at McGregor Industries in Dunmore, Pa., Thursday, July 9, 2020. (AP Photo/Matt Slocum)
Joe Biden

Wird er bald der mächtigste Mann der Welt? Bild: keystone

Das Schicksal schlug gleich ganz am Anfang zu. Joe Biden hatte eben seinen 30. Geburtstag gefeiert und richtete wenige Tage vor Weihnachten 1972 sein Büro in Washington D.C. ein. Kurz zuvor schaffte er als fünftjüngster Mann in der amerikanischen Geschichte die Wahl in den Senat - den Ständerat der USA.

FILE - In this Jan. 5, 1973 file photo, four-year-old Beau Biden, foreground, plays near his father, Joe Biden, center, being sworn in as the U.S. senator from Delaware, by Senate Secretary Frank Valeo, left, in ceremonies in a Wilmington hospital. Beau was injured in an accident that killed his mother and sister in December 1972. Biden's father, Robert Hunter, holds the Bible. (AP Photo/File)
Joe Biden,Beau Biden,Frank Valeo

Joe Biden 1973 mit Sohn Beau. Bild: AP

Biden war euphorisch an jenem Montag, dem 18. Dezember. Dann klingelte das Telefon. Die Nachricht hätte schlimmer nicht sein können: Seine Frau Neilia und seine 13-monatige Tochter Naomi waren bei einem Autounfall ums Leben gekommen, die beiden Söhne Beau und Hunter lagen schwer verletzt im Spital. Ein Traktor hatte ihr Auto gerammt.

Im Kofferraum lag der Christbaum, den Neilia mit den drei Kindern in der Stadt ausgesucht hatte. Biden dachte an den Rückzug aus der Politik, dachte kurz an Suizid. Dann rappelte er sich auf und schwor wenige Tage später am Spitalbett seiner Söhne mit Tränen in den Augen den Eid als US-Senator.

Fast auf den Tag genau 44 Jahre später hatte Joe Biden wieder Tränen in den Augen. Diesmal vor Rührung. Barack Obama, sein Chef und enger Freund, hatte ihm in einem festlich geschmückten Saal des Weissen Hauses eben die präsidiale Freiheitsmedaille überreicht, die höchste zivile Auszeichnung, die ein Amerikaner erhalten kann.

epa08362677 (FILE) - US President Barack Obama (L) and US Vice President Joe Biden (R) wave to supporters during a campaign rally at the University of Iowa in Iowa City, Iowa, USA, 07 September 2012 (re-issued on 14 April 2020). Former US president Barack Obama on 14 April 2020 in a video message endorsed Joe Biden for the US presidential elections.  EPA/SHAWN THEW *** Local Caption *** 53213649

Am Parteitag der Demokraten 2008 werden die beiden Ex-Kontrahenten Joe Biden und Barack Obama offiziell von ihrer Partei nominiert. Bild: EPA

Die geladenen Gäste klatschten, Biden hatte acht Jahre lange als Vizepräsident gedient, war 74, allseits respektiert. Die Feier war ein würdiger Abschluss seiner langen Laufbahn.

Guter Sex und viel zu lange Reden

So mindestens sahen das alle anderen. Auch Obama, der «seinem Freund Joe» davon abgeraten hatte, 2016 ins Präsidentschaftsrennen einzusteigen. Doch Biden hielt's nicht lange aus an der Seitenlinie der amerikanischen Politik. Vor allem jetzt nicht, wo dieser Neo-Republikaner Donald Trump auf die politische Bühne stürmte und nach dem Mordanschlag eines Rechtsextremen auf friedliche Demonstranten in Charlottesville 2017 sagte, es gäbe «auf beiden Seiten anständige Leute».

Da kam Biden wieder in den Sinn, was er damals im Lateinunterricht an der katholischen Archmere Academy gelesen hatte:

«Die Strafe, die gute Männer für ihre politische Passivität zahlen, ist es, von schlechteren Männern regiert zu werden.»

Platon hatte es geschrieben. Biden hatte sich's gemerkt.

Passiv sein kann Joseph Robinette Biden Junior nicht so gut. Aufhören liegt ihm nicht, auch nicht beim Reden. Während seiner 36 Jahre als US-Senator handelte er sich den Ruf eines Laferi ein, der vielen gegen den Strich redete, aber nie auf den Punkt kam. Obama soll als Senator während einer der berüchtigten Biden-Ansprachen in der kleinen Parlamentskammer seinem Assistenten einen Notizzettel mit den Worten «Erschiess.Mich.Jetzt!» zugeschoben haben.

Doch eines hat ihn das Leben gelernt: Biden kann gut zuhören. Den Sorgen der Pendler etwa, die er auf seiner täglichen Zugfahrt zwischen seinem Wohnort Wilmington und Washington D.C. traf. 75 Minuten hin, 75 Minuten zurück, jeden Tag. Am Morgen mit den Kindern frühstücken, am Abend der obligate Gutenachtkuss, dazwischen prall gefüllte Stunden in seinem Hauptstadt-Büro.

Dort hingen drei Dutzend Fotos seiner verstorbenen Frau. Auch das Bikinibild, das er stolz einer Reporterin des Magazins «Washingtonian» zeigte und erzählte, wie alles in seiner kurzen Ehe mit Neilia immer besser geworden sei, auch der Sex. Er sagte zu ihr:

«Sie hatte den besten Körper aller Frauen, die ich je gesehen habe. Sie sah besser aus als ein Playboy-Bunny.»

Neben dem Bikinibild hing ein Foto von Neilias Grab und das Sonnet «Über seine verstorbene Frau» von John Milton.

Biden mochte englische Dichter. Genau wie die Englischlehrerin Jill Tracy Jacobs, die er bei einem Blind-Date kennen lernte. 1977 heiratete er sie und hatte mit ihr noch einmal eine Tochter. Jill zog zu Joe ins Industriestädtchen Wilmington, wo Biden seit 1952 lebt.

Bild

Joe Biden mit Ehefrau Jill Keystone

FILE - In this June 9, 1987, file photo Sen. Joe Biden, D-Del., waves from his train as he leaves Wilmington, Del., after announcing his candidacy for president. At right, son Beau carries daughter; to Biden's right is his wife Jill and son Hunt. Biden has won the last few delegates he needed to clinch the Democratic nomination for president. (AP Photo/George Widman, File)

Die Bidens auf Wahlkampftour 1987 Bild: keystone

Als Zehnjähriger kam er mit seiner Familie von Scranton, Ohio hierher. Der Vater fand einen Job als Chevrolet-Verkäufer. Der kleine Joe teilte sich ein Zimmer mit seinen zwei Brüdern und seinem Onkel. Man hatte nicht viel, aber man machte das Beste draus.

Democratic presidential candidate and former Vice President Joe Biden kneels down to talk to children on a street corner on North Washington Avenue in the Green Ridge section of Scranton, Pa., after visiting his childhood home, Thursday, July 9, 2020. (Christopher Dolan/The Times-Tribune via AP)
Joe Biden

Im Juli besuchte Biden seinen Geburtsort Scranton. Auf der Strasse, wo er einst spielte, kniet er, um mit einem Kind zu sprechen. Bild: keystone

Noch heute rühmt sich Biden als Mann der Mitte, nicht nur der politischen, sondern auch der sozioökonomischen. Forbes schätzt sein Vermögen auf neun Millionen Dollar. Als Ex-Vizepräsident der USA verdient er pro Ansprache zwischen 66 000 und 190 000 Dollar. Doch der selbsternannte «Middle Class Joe» wischt das weg, sagt die ganze Zeit «Folks» und «Man» und krempelt die Ärmel hoch.

Mit Kieselsteinen gegen das Stottern

In der Schule spielte Biden Football, nebenher jobbte er als Bademeister. Später an der University of Delaware holte er sich mal einen Verweis ab, weil er einen Schulaufseher mit einem Feuerlöscher einschäumte.

Bild

In seiner Jugend (hier mit 26) war Biden ein Athlet. Keystone

Und auch an der Syracuse University im New Yorker Hinterland fiel der athletische Junggeselle nicht eben durch seinen Fleiss auf.

Sein Jura-Studium schloss er auf Rang 76 von 85 seines Jahrgangs ab. Immerhin aber hatte er zu diesem Zeitpunkt sein grösstes Jugendtrauma überwunden: Jahrelang hatte er gestottert. In der Schule lachten sie Biden aus und nannten ihn «Bye-Bye», weil er bei der Aussprache seines Nachnamens oft ins Stocken geriet.

Er hatte Angst vor dem Vorlesen und lernte ganze Passagen seiner Schulbücher auswendig, um sie vor der Klasse flüssiger runterrattern zu können. Er übte mit Kieselsteinen im Mund, weil er gelesen hatte, dass man dadurch das Stottern besiegen könne.

Was es aus ihm mal geben soll, das hat Joe Biden früh gewusst. Als seine zukünftige Schwiegermutter ihn bei ihrem allerersten Treffen nach seinem Traumjob fragte, sagte er: US-Präsident. Dreimal hat er's bisher versucht. 1988 beendete er seine Kandidatur, als herauskam, dass er grosse Teile seiner Wahlkampfreden vom britischen Labour-Politiker Neil Kinnock abgekupfert hatte.

Im selben Jahr unterzog er sich einer Operation wegen einer lebensbedrohlichen Erweiterung einer Arterie im Hirn.

FILE - In this Saturday, July 4, 2009. file photo, U.S. Vice President Joe Biden, right, talks with his son, U.S. Army Capt. Beau Biden, at Camp Victory on the outskirts of Baghdad, Iraq. On Saturday, May 30, 2015, Vice President Biden announced the death of son, Beau, from brain cancer. (AP Photo/Khalid Mohammed, Pool)

Joe Biden mit Sohn Beau Bild: AP/AP POOL

2008 schied er aus dem Präsidentschaftsrennen aus, nachdem er bei den Vorwahlen in Iowa auf dem miserablen fünften Platz landete. 2020 reichte es in Iowa dann für Platz vier.

Trump verprügeln und «keinen Quatsch» erzählen

Irgendwie schaffte er es durch die elf demokratischen Vorwahl-Debatten, obwohl das Stottern wieder da ist, obwohl sich die Versprecher wieder häufen. Seine Sätze verlaufen oft im Nirgendwo, verfangen sich in nuschelnden Obertönen und finden nicht zum Ende. «Look!», sagt Biden dann, hält die Arme vor sich in die Luft und beginnt aufs Neue. Ausgerechnet für den Satz «Die Amerikaner sollen über meine physische und mentale Fitness entscheiden» brauchte er in einem Interview diese Woche drei Anläufe.

Aber für Kieselsteinübungen ist es zu spät. Schulbücher auswendig lernen bringt nichts mehr. Es ginge jetzt um mehr. Biden weiss das - und lacht es schneeweiss weg. Seine Gegner sind nicht mehr die Pausenplatz-Bullys von damals, sondern Donald Trump und dessen Mitkämpfer, die «die Seele von Amerika zerstören wollen». Biden liess Trump ausrichten, er könne froh sein, dass sie nicht gemeinsam zur Schule gegangen seien. Da hätte er ihn nämlich verprügelt.

Doch was will Joe Biden eigentlich, ausser Trump eins auszuwischen? Im November wird er 78. So alt war noch kein US-Präsident. Und so alt - sagen viele - sollte ein US-Präsident auch nicht sein. Biden hat Grosskinder, er hat seine Corvette Stingray 1967 mit gut 300 PS, er hat ein neues Ferienhaus in Delaware und viele Freunde, auch Republikaner.

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks at Alexis Dupont High School in Wilmington, Del., on June 30, 2020. As his bid for a second term faces growing obstacles, President Donald Trump’s primacy in the dizzying digital world is one of his top advantages, giving him a massive platform to connect with supporters and push a message that ignores his vulnerabilities related to the pandemic, unemployment and race relations. Biden and his allies are working feverishly to establish a social media force of their own. (AP Photo/Patrick Semansky)
Joe Biden

Bild: keystone

Das Leben könnte schön sein. Stattdessen bleibt es streng. Die Polizei ist zu reformieren, das Klima zu retten, die Hochschulgebühren abzuschaffen, die Steuern für Reiche zu erhöhen, das Gesundheitssystem auszubauen. Letzteres ist für ihn eine Herzensangelegenheit, seit sein Sohn Beau vor fünf Jahren an einem Hirntumor verstorben ist.

Vice President Joe Biden, accompanied by his family, holds his hand over his heart as he watches an honor guard carry a casket containing the remains of his son, former Delaware Attorney General Beau Biden, into St. Anthony of Padua Roman Catholic Church in Wilmington, Del., Saturday, June 6, 2015, for funeral services. Standing alongside the vice president are Beau's widow Hallie Biden, left, and daughter, Natalie. Beau Biden died of brain cancer May 30 at age 46. (AP Photo/Patrick Semansky)

Ein schwarzer Tag: Joe Biden bei der Beerdigung seines Sohnes Beau, der 2015 im Alter von 46 Jahren an einem Hirntumor starb. Bild: AP/AP

Doch all diese Themen, die sind eigentlich nicht zentral für Biden. Was zählt, ist einzig die Aufrichtigkeit. Inhalte sind sekundär, die Würde ist wichtiger. Sein Wahlkampfslogan bei den Vorwahlen im Winter lautete «No Malarkey!» («Kein Quatsch!»). Das muss reichen. Biden will das Land eigentlich gar nicht regieren. Er will es heilen.

Die Zahlen sehen gut aus für ihn. Drei Monate vor den Wahlen liegt er überall da vorne, wo's drauf ankommt. Doch wie sein Gegner hat auch Biden ein paar Leichen im Keller, die in der entscheidenden Phase des Wahlkampfs wieder ins Rampenlicht gezerrt werden dürften. Die Geschichte mit seinem Sohn Hunter, zum Beispiel, der sich 2014 von einer ukrainischen Erdgasfirma für ein Monatsgehalt von 50 000 Dollar anstellen liess, während sich Biden als Vizepräsident für die Absetzung des ukrainischen Generalstaatsanwalts einsetzte.Die Richter sagen, Biden habe nichts Illegales gemacht.

Oder die Geschichte seiner einstigen Assistentin Tara Reade, die ihm vorwirft, er habe sie 1993 im Gang eines Washingtoner Bürogebäudes sexuell bedrängt. Biden streitet das ab, vehement.

Wusstest du, dass??

1....Joe Biden und Donald Trump zwar nicht viel gemein haben, aber immerhin eine Abneigung teilen? Beide sind überzeugte Nichtraucher und trinken keinen Alkohol.
2....Joe Biden als Senator und Vizepräsident viel herumkam? Er besucht zum Beispiel eine Mädchenschule in Afghanistan, US-Truppen im Irak und 1994 sogar Slobodan Milosevic in Jugoslawien. Laut eigenen Angaben hat Biden Milosevic ins Gesicht gesagt, er sei ein «verdammter Kriegsverbrecher».
3....Joe Biden bei seiner Kandidatur für den Senat 1972 auf die Dienste des Beraters Patrick Caddell setzte - und gewann? 2016 engagierte Donald Trump Caddell für seinen Wahlkampf - und gewann ebenfalls. 2020 berät Caddell keinen der beiden. Er ist im vergangenen Jahr verstorben.
4....Joe Biden immer wieder als ungebetener Schultermasseur auffiel und ungebeten Leute umarmte? Im Frühling 2019 auf dem Höhepunkt der #MeToo-Bewegung entschuldigte er sich öffentlich bei allen Frauen, die sich je unangemessen von ihm berührt fühlten.
5....Joe Biden 2020 mehr Haare auf dem Kopf hat als noch 1972? Er hat es zwar nie offiziell bestätigt: Dass er sich Haare transplantieren liess, ist laut Haarprachtsexperten aber offensichtlich. Ein weiteres Jungbrunnen-Geheimnis: das allmorgendliche Fitnessprogramm mit anschliessendem Protein-Shake. (sas)

Ein weiteres Problem: Wie sein Gegner hat auch Joe Biden zuweilen ein loses Mundwerk. Bei einer Wahlkampfveranstaltung beschimpfte er einen Fragesteller als «fett» und «eh zu alt, um mich zu wählen». Er behauptete, bei einem Truppenbesuch im Irak angeschossen und während einer Visite bei Nelson Mandela in Südafrika verhaftet worden zu sein. Beides stimmt nicht. Und er bezeichnete einen Fernsehjournalisten, der ihn nach seiner mentalen Gesundheit fragte, indirekt als «Kokain-Junkie».

Das Versprechen an den sterbenden Sohn

Da wundert es eigentlich niemanden, dass seine Strategen nicht besonders scharf darauf sind, den alten Haudegen möglichst rasch von der Leine zu lassen. Das mediale Rampenlicht bekommt ihm nicht gut. Da macht er zuweilen Faxen. Drum hat er sich seit Ausbruch der Coronaepidemie in den USA auf im Schnitt einen kurzen Auftritt pro Woche beschränkt.

Ansonsten macht Joe Biden wieder dasselbe, was er schon 1973 nach dem Tod seiner ersten Frau und seiner Tochter machte: Er versteckt sich. Damals war die Presse gnadenlos hinter ihm her. Die Zeitschrift «Women's Wear Daily» porträtierte den hübschen Anzugträger mit dem lichten Haar als begehrtesten Junggesellen im Land, Journalistenteams von New York bis Los Angeles, von Seattle bis Miami wollten ihn vor die Kamera zerren. Jetzt wie damals wollen die Menschen hören, was er zu sagen hat. Doch Biden bleibt erstaunlich stumm.

Vor 152 Jahren hat's schon mal einer mit dieser stillen Strategie ins Weisse Haus geschafft: der Republikaner Ulysses Grant, der kurz zuvor als General der US-Truppen die abtrünnigen Südstaaten besiegt hatte. Ein Journalist des «Economist» schrieb drei Tage nach der Wahl, Grant sei ein «ausserordentlich ruhiger» Mensch:

«In einem Land, in dem alle ständig reden, ist er ein Phänomen der Stille.»

18. Ulysses S. Grant, 1869 - 1877, Republikanische Partei. (bild: wikipedia)

Ulysses Grant 18. Präsident der USA Library of Congress

Vielleicht ist Joe Biden der neue Ulysses Grant. Ein Kriegsheld wie Grant ist er zwar nicht. Dem Aufgebot für einen Einsatz im Vietnamkrieg leistete er mit Verweis auf sein Asthma keine Folge. «Ausserordentlich ruhig» aber, das ist Biden. Ein stiller Mann im Sturm. Und vielleicht ist Stille genau das, was Amerika jetzt braucht.

Vielleicht aber auch nicht.

Doch da ist noch dieses Versprechen, das Joe Biden seinem Sohn Beau 2015 an dessen Sterbebett gegeben hat. Er hat ihm versprochen, dass er sich noch einmal für das Präsidentenamt bewerben werde. Und Versprechen, das hat Biden früh gelernt, die hält man.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das waren die unbeliebtesten US-Präsidenten

Donald Trump vs Joe Biden: Wer hat noch mehr Saft in den Knochen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

97
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
97Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Weltatlas 09.08.2020 16:14
    Highlight Highlight Ich hoff es kommt zu einem TV Duell zwischen Trump und Biden. 🤺 Dann kann Biden dem Trump die Leviten lesen. Es ist für Biden sicher auch eine gute Möglichkeit sich wieder mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen. Aber irgendwie frage ich mich auch, ob Biden dafür physisch und psychisch dafür in der Lage ist. 🤷🏽‍♂️
    • Basti Spiesser 09.08.2020 18:04
      Highlight Highlight Ironisch oder?
  • Sprachrohr 09.08.2020 14:36
    Highlight Highlight Da es Biden wohl keine ganze Amtszeit macht, wählt man eigentlich seine Vizepräsidentin...

    Aber bei Trump als Alternative kann man da eigentlich nicht mehr viel falsch machen...
    • just sayin' (haters will be ignored) 10.08.2020 00:10
      Highlight Highlight @ Sprachrohr
      „Da es Biden wohl keine ganze Amtszeit macht, wählt man eigentlich seine Vizepräsidentin...“

      jep
  • Le Tintin 09.08.2020 11:06
    Highlight Highlight Heute in der NZZ a.S. ebenfalls einen Artikel über J.B. gelesen. Ich stimme zu, dass Biden nach gewonnener Wahl (warten wir‘s ab), eher als Amerikaner denn als Demokrat auftreten wird. Ein unaufgeregter Präsident, der das Land einen kann, ist dringend nötig. Im Hintergrund räumt sein Kabinett inkl. ihren fleissigen Helfer*innen den Scherbenhaufen auf, den Trump angerichtet hat. Auch wenn Biden m.E. auch nicht wirklich eine tolle Option ist und seine Meinungen ambivalent sind, so ist er dennoch die bessere Wahl als D.T.
  • stadtzuercher 09.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Dirty Joe der sich als Frauenversteher ausgibt. Dass die Dems schon auf so einen schmierigen Typen zurückgreifen müssen, mangels Alternativen, zeigt viel über die Machtpolitik innnerhalb der demokratischen Partei.
  • Emil Eugster 09.08.2020 01:19
    Highlight Highlight Einen Vergleich mit Trump in egal welchem Bereich gewinnt Biden jedesmal haushoch.
    Es ist schon erschreckend wie verschieden die Massstäbe der Journalisten sind wenn sie Biden mit dem "grab m by the pussy", der nichts anderes tut als sich und die Seinen zu bereichern, zu golfen und Hass zu verbreiten, vergleichen.
  • Turi 09.08.2020 00:35
    Highlight Highlight Dirty Joe.
    Der Garant der Demokraten, dass sich nichts ändert.
    Nur werden das die Wähler durchschauen.
  • dustin' brothman 08.08.2020 23:41
    Highlight Highlight Was soll man da sagen
    Play Icon
    • Weltatlas 09.08.2020 18:16
      Highlight Highlight Die Vorstellung das Angela Merkel bei einem Staatsbesuch vom Biden betätschelt wird. 🙈
  • alessandro 08.08.2020 23:27
    Highlight Highlight 2. Aber Biden ist de fakto ein gemässigter Republikaner. Medicare for all würde er mit einem Veto verhindern, wenn es duch den Senat sowie den Kongress käme (Riesengefallen für die Versicherungsindustrie), er will die Polizei mit mehr Mitteln ausrüsten und ist der Urvater der crime bill, welche zu Masseninhaftierungen führte. Er vertraut vollkommen auf grosse Gönner und ist weder körperlich noch geistig in der Lage das Amt auszuführen.

    Aber er ist nicht Trump. Und nicht Hillary. Das hilft ihm aktuell enorm.
    • Juliet Bravo 09.08.2020 04:13
      Highlight Highlight Kannst du dazu bitte Fakten liefern. „Würde er verhindern“ ist etwas dünn.
    • umkala 09.08.2020 09:44
      Highlight Highlight https://www.politifact.com/factchecks/2020/mar/10/facebook-posts/when-biden-was-asked-if-he-would-veto-medicare-all/


      Veto gegen Medicare for all..? Hat er nie gesagt. Dass er Medicare for all unterstützt.. wohl eher nicht.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 09.08.2020 09:52
      Highlight Highlight @alessandro Er ist ein ganz normaler Demokrat. Er ist einfach kein Sozialist, eher klassisch sozialdemokratisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alessandro 08.08.2020 23:24
    Highlight Highlight 1. "Irgendwie schaffte er es durch die elf demokratischen Vorwahl-Debatten". Irgendwie? Einfach nichts gesagt und gewartet, als sich Sanders als stärkster hervorgehoben hat, raufte sich das Establishment zusammen und verbot de fakto Buttigieg und Konsorten die Wählerstimmen zu teilen. Da viele Amis das Geschehen doch nicht so richtig verfolgen, wollten diese einfach eine klare Empfehlung, welche es dann mit Biden auch gab. Bidens Strategie geht aktuell vollends auf, verstecken und warten. Die Leute haben noch den Debattierer gegen Paul Ryan im Kopf, Biden war wirklich gut.
  • aaddii 08.08.2020 23:10
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn er die Schutzmaske richtig tragen würde, ohne dass die Nase herausschaut?
  • Toga 08.08.2020 20:22
    Highlight Highlight Wird das überhaupt eine Wahl werden, oder nur ein Durchwinken a la Berlusconi ?
  • Toga 08.08.2020 20:06
    Highlight Highlight Hmm... und wen stellen die Republikaner 2nd auf ? - Nur falls Trump nicht gewinnen würde ?
    • swisskiss 08.08.2020 20:28
      Highlight Highlight Toga: Wenn Trump nicht gewinnt, wird Biden Präsident und die Reps müssen einen neuen Kandidaten für 2024 finden.
  • Freethinker 08.08.2020 18:26
    Highlight Highlight Sorry, aber der Typ wäre mir schlicht aufgrund seines Alters nicht wählbar.
    • Juliet Bravo 08.08.2020 19:50
      Highlight Highlight Und Trump? Ist ja fast gleich alt.
    • Freethinker 08.08.2020 20:03
      Highlight Highlight @Juliet
      Glaubst du etwa, dass ich den gewählt hätte? 😯😉
      Es kann echt nicht sein, dass die bei so vielen Einwohnern niemand besseres finden. 60 wäre ja no okay, aber die sind beide deutlich über ihrem BBE.
    • FaLa02 08.08.2020 21:03
      Highlight Highlight Wartet ab wer Biden als Vize wählt und entscheidet dann...... die beiden andern..... Na ja ein Armutszeugnis für die USA
  • Denkblase 08.08.2020 17:53
    Highlight Highlight Es hat system, dass man alte Männer ind Rennen schickt, weil die haben meist keine Zeit mehr etwas gross zu verändern, weil die innere Uhr schon kräftig tickt
    • swisskiss 08.08.2020 18:30
      Highlight Highlight Denkblase: Ja klar. Obama, Clinton, Carter, Kennedy... Blase geplatzt!
    • Brockoli 09.08.2020 00:43
      Highlight Highlight Selbst Bush Junior war "nur" 54 beim Amtsantritt. Das Alter sagt nur einen Teil über die Person aus, das Verhalten dann schon mehr.
  • yoh 08.08.2020 17:15
    Highlight Highlight eine eher unkritische Auseinandersetzung mit dem Leben und Schaffen von Joe Biden.

    Who cares. „Alles besser als Trump!“ ist das einzige was zählt. Und da kann Ich nicht mal widersprechen...

    Ob den US-Bürger*innen Stille und somit auch politische Apathie hilft bleibt abzuwarten. Was nach den
  • Peter Vogel 08.08.2020 17:06
    Highlight Highlight Trump ist so gut wie gewählt.
    Einfach weil Biden ein sackschwacher Kandidat ist.
    • Jonaman 08.08.2020 17:33
      Highlight Highlight Biden ist so gut wie gewählt.
      Einfach weil Trump ein saudummer Kandidat ist.
    • Peter Vogel 08.08.2020 17:45
      Highlight Highlight Dummheit ist offensichtlich kein Problem.
    • Victor Paulsen 08.08.2020 21:07
      Highlight Highlight @Peter Vogel
      Ja, Biden ist kein Topkandidat, aber er ist deutlich besser, also anhand der Fähigkeiten, als Trump. Es hat ein Grund, wieso er jahrzehnte lang Senator und acht Jahre lang Vize unter einem sehr beliebten Präsidenten war
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' (haters will be ignored) 08.08.2020 16:19
    Highlight Highlight im artikel fehlt bidens politisch vergangenheit komplett.

    es ist erstaunlich wie seine meinungen hin und her gesprungen sind (je nach politischem klima).

    und dass er wahrscheinlich noch mehr dinge behauptet und eiskalt lügt als trump, macht ihn auch nicht wählbarer.

    wenn biden wirklich das beste sein soll was die demokraten in‘s rennen schicken können, dann gute nacht.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 08.08.2020 17:53
      Highlight Highlight Da hast du doch sicher konkrete Beispiele und kannst sicher auch glaubwürdige Quellen nennen?
    • FrancoL 08.08.2020 19:40
      Highlight Highlight Dann würde ich doch damit anfangen andere, hier JB nicht zu verunglimpfen, denn mehr lügen und tricksen als Trump ist nicht möglich.
      Du kannst gerne Beispiele für JB Lügen bringen, ich bin sicher man kann Dir mindestens mit der doppelten Anzahl Lügen von DT die Stirne bieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 08.08.2020 16:03
    Highlight Highlight Ich habe keinen Zweifel das Crazy Joe Präsident wird. Was da in den letzten Jahren an Geld und Propaganda aufgebaut wurde, da muss selbst Trump diesmal die Segel streichen.
    Ich habe aber auch keinen Zweifel das es mit Crazy Joe sehr lustig werden wird und freue mich schon drauf :)
    • El Vals del Obrero 08.08.2020 17:11
      Highlight Highlight Hoffentlich hast du Recht!
    • Emil Eugster 10.08.2020 12:25
      Highlight Highlight "… Crazy Joe Präsident wird."
      Wie sie von der Trump-Propaganda weichgeklopft sind zeigt ja schon, dass sie die Spitznamen benutzen, die sich der Bully im Weissen Haus - äh im Tippy Top House ausdenkt.
      Allein dieser Umstand, dass er diese Spitznamen öffentlich benutzt zeugt von seiner unfittnes für das Amt.
  • Knacker 08.08.2020 16:01
    Highlight Highlight ich schätze dass Trump wiedergewählt wird. Biden macht bei öffentlichen Reden oft einen recht tatterigen Eindruck, er redet oft wirres Zeugs, stottert und macht einen hilflosen Eindruck, während Trump zwar wie üblich wie ein kompletter Douchebag redet, aber immerhin versteht man noch was er sagt. Und unterschätzt bloss Trump und seine Anhänger nicht, den Umfragen ist nicht zu trauen, das war schon in 2016 so.
    • Alnothur 08.08.2020 16:58
      Highlight Highlight Da könnten sich die USA (wie so oft...) eine Scheibe Schweiz abschneiden: es wissen wohl wenige besser als wir, dass ein guter Redner noch lange kein guter Politiker sein muss.
    • Jonaman 08.08.2020 17:32
      Highlight Highlight @Knacker: Also ich wäre unendlich froh, man verstände nicht, was Trump sagt! So bekomme ich jeweils fast Ohrenkrebs, wenn Trump etwas von sich gibt.
  • Wenzel der Faule 08.08.2020 15:52
    Highlight Highlight Ein Staat mit über 300 Millionen Einwohner dürfte doch noch ein zwei bessere Kandidaten als Biden und Trump hervorbringen...
    Ich verstehe es einfach nicht...
    • just sayin' (haters will be ignored) 08.08.2020 16:11
      Highlight Highlight da bin ich bei dir
    • w'ever 08.08.2020 16:42
      Highlight Highlight sogar bei einer miss/mister wahl gibt es mehr kandidaten
    • _Qwertzuiop_ 08.08.2020 17:07
      Highlight Highlight Man muss Marionette genug für die Partei sein und das Geld für den Wahkampf besitzen... da scheiden schonmal ziemlich viele aus...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dodo, dodo? 08.08.2020 15:32
    Highlight Highlight „sie hatte den besten körper aller frauen, die ich je gesehen habe. sie sah besser aus, als ein playboy-bunny“ klingt doch wie zitat von trump 🤦🏽‍♀️
    alte, weisse, reiche männer...
    im nov. wird wohl einfach, hoffentlich, das kleinere übel gewählt🙏🏽
    quo vadis usa?
    • Queen C 08.08.2020 15:46
      Highlight Highlight Äh, hast du das echt das Gefühl, das sei typisch für alte, weisse, reiche Männer?
    • Ninha 08.08.2020 15:57
      Highlight Highlight Er hat das über seine verstorbene und anscheinend zu tiefst geliebte Frau gesagt. Ist in meinen Augen doch ein kleiner Unterschied zu den Aussagen von Orange-Man.

      Auch wenn ich gegen die immer währende Sexualisierung der Frauen bin, werte ich diese Aussage doch bei Weitem weniger sexistisch.
    • dodo, dodo? 08.08.2020 16:08
      Highlight Highlight nö, hab ich nicht so gemeint. ich diskriminiere doch nicht alte, weisse, reiche amerikanische männer!🤗 sie sind halt einfach prädestiniert us präsidenten zu werden, mit obligaten altbackener einstellungen.
      und war sehr liebevoll von ihm, die figur seiner verstorbenen frau mit playboy-bunny zu vergleichen🙇🏽‍♀️
      aber hallo? kam ihm da wirklich nichts anderes in den sinn um seine frau zu würdigen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Queen C 08.08.2020 14:51
    Highlight Highlight Gut geschrieben, Samuel Schumacher! Habe deinen Artikel sehr gern gelesen!
  • Basti Spiesser 08.08.2020 14:44
    Highlight Highlight Hat jemand die letzten Interviews gesehen? Daraus gabs mehr Memes als aus Trumps ganzer Amtszeit... ;-) Biden ist fertig. Der wird nicht gewinnen, falls er überhaupt antritt.
    • Froggr 08.08.2020 15:43
      Highlight Highlight Das können gewisse Menschen nicht wahrhaben. Sie sehen nur Trump pöse. Hoffen wir auf vier weitere Jahre Trump. China muss geschwächt werden. Und die Erde ist kein schlechterer Platz als vor Trump.
    • Leela 08.08.2020 16:08
      Highlight Highlight Dude, dir sagt stottern etwas?! Ich finde es erbärmlich aus so einem Problem Profit zu schlagen.
    • P.Rediger 08.08.2020 16:24
      Highlight Highlight @Froggr: Nein, ist sie nicht, weil es da zum Glück noch etwas mehr braucht, als einen raffgierigen, korrupten Narzissten an der Spitze der USA. China müssen die Grenzen aufgezeigt werden, das stimmt, aber nicht alleine durch die USA. Da müssen auch die Europäer mit im Boot sitzen und das ist mit Trump nicht möglich. China hat ja schon einen Fuss in Griechenland und in Ungarn und versucht mit der neuen Seidenstraße noch mehr Einfluss zu bekommen. Etwas mehr Reflektion und Teamwork würden es um einiges vereinfachen, da Gegensteuer zu geben.
    Weitere Antworten anzeigen

Attacke auf Trump: Obama hat die Samthandschuhe ausgezogen

Dritter Tag des Demokratenparteitags, und es wird langsam schmutziger. Im Angebot heute: Obama kritisiert Trump so scharf wie noch nie, Harris akzeptiert ihre Nomination und Trumps Twitter-Reaktion.

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump Versagen vorgeworfen. «Donald Trump ist nicht in den Job hineingewachsen, weil er es nicht kann. Und die Folgen dieses Versagens sind schwerwiegend», sagte Obama am Mittwochabend (Ortszeit) beim virtuellen Parteitag der Demokraten, zugeschaltet von Philadelphia.

Obama sprach mit Blick auf die Wahl am 3. November eine düstere Warnung aus: «Diese Regierung hat gezeigt, dass sie unsere Demokratie niederreissen …

Artikel lesen
Link zum Artikel