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In this photo provided by U.S. Department of Defense, the Army's AH-64 Apache helicopter from 1st Battalion, 227th Aviation Regiment, 34th Combat Aviation Brigade, conducts overflights of the U.S. Embassy in Baghdad, Iraq, Tuesday, Dec. 31, 2019. The helicopters launched flares as a show of presence while providing additional security and deterrence against protesters. (U.S. Army photo by Spc. Khalil Jenkins, CJTF-OIR Public Affairs via AP)

Die USA setzte Kampfhelikopter mit Leuchtpetarden ein, um die Demonstranten abzuschrecken. Bild: AP

«Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung» – die wichtigsten 5 Punkte zur Lage im Irak



Im Irak spitzt sich die Lage zu: Die US-Regierung verlegt wegen der jüngsten Spannungen per sofort 750 zusätzliche Soldaten in die Region. Darüber hinaus stünden weitere Soldaten bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Verteidigungsminister Mark Esper am Dienstag (Ortszeit). Doch was ist eigentlich genau passiert? Wir haben die jüngsten Geschehnisse für euch zur Übersicht:

Die Vorgeschichte

Hintergrund der Eskalation sind die US-Luftangriffe auf die pro-iranischen Hisbollah-Brigaden, bei denen am Sonntag 25 Kämpfer und Kommandeure getötet worden waren. Die Hisbollah-Brigaden sind Teil der pro-iranischen, überwiegend schiitischen Hasched-al-Schaabi-Milizen, die 2014 für den Kampf gegen die sunnitische Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gebildet worden waren. Heute sind die Hasched-al-Schaabi-Milizen offiziell in die irakischen Streitkräfte integriert, viele Einheiten haben aber ihre Eigenständigkeit bewahrt.

Was genau ist in der Nacht auf heute passiert?

Pro-iranische Demonstranten in Bagdad hatten zunächst an einem Trauerzug für die Getöteten der US-Luftangriffe vom Wochenende teilgenommen. Anschliessend gelang es ihnen, ungehindert alle Kontrollposten zur streng gesicherten Grünen Zone, in der sich die US-Botschaft befindet, zu passieren und erstmals seit Jahren zu der US-Vertretung vorzudringen. Sie riefen «Tod Amerika», forderten den Abzug der US-Truppen im Irak, warfen Steine, verbrannten US-Flaggen und rissen Überwachungskameras aus den Wänden. Als die Demonstranten weiter gewaltsam vorrückten, umstellten irakische Sicherheitskräfte das Gebäude.

Dann durchbrachen hunderte teils uniformierte Kämpfer und Anhänger der pro-iranischen Hasched-al-Schaabi-Miliz das Tor in der Aussenwand des Botschaftsgeländes. US-Sicherheitskräfte auf dem Gelände feuerten zunächst Schüsse ab, dann Tränengas und Blendgranaten, um die Demonstranten zu vertreiben. Nach Angaben der Hasched-al-Schaabi-Miliz wurden 62 Menschen verletzt.

Auf die Aussenwand der Botschaft kritzelten die Demonstranten «Nein zu Amerika» und «Suleimani ist mein Befehlshaber». Suleimani ist als Kommandeur der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden seit langem ein einflussreicher Akteur in der irakischen Politik.

Am Abend harrten mehrere hundert Menschen vor dem Botschaftsgelände aus. Sie errichteten Zelte, um die Nacht dort zu verbringen. US-Botschafter Matthew Tueller befindet sich nach Diplomatenangaben derzeit im Urlaub ausserhalb des Irak.

Wie reagierte die USA?...

Das US-Militär setzte unter anderem zwei Kampfhelikopter ein, um die Demonstranten zurückzudrängen. Ein vom Militär veröffentlichtes Video zeigte, wie Helikopter vom Typ «Apache» Signalraketen über der Botschaft abfeuerten.

Das US-Militär leitete zum Schutz der Botschaft in Bagdad ausserdem die Verlegung von rund 100 Marineinfanteristen aus Kuwait ein, zusätzliche 750 Soldaten sollen folgen. Die Verlegung der Soldaten der 82. Luftlandedivision aus dem US-Bundesstaat North Carolina sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak, erklärte Esper.

In this photo provided by U.S. Department of Defense, U.S. Marines assigned to Special Purpose Marine Air-Ground Task Force-Crisis Response-Central Command (SPMAGTF-CR-CC) 19.2, prepare to deploy from Kuwait in support of a crisis response mission, Tuesday, Dec. 31, 2019. The SPMAGTF-CR-CC is designed to move to support operations throughout the Middle East. (U.S. Marine Corps photos by Sgt. Robert G. Gavaldon via AP)

US-Soldaten auf dem Weg in den Irak. Bild: AP

...und Trump selbst?

US-Präsident Donald Trump machte den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich und drohte mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden dem Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. «Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!» schrieb Trump. «Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», sagte Verteidigungsminister Esper.

Kurze Zeit später äusserte sich US-Präsident Donald Trump zur Möglichkeit eines Krieges. Nach eigenen Worten geht er nicht davon aus, dass es zum Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran kommen wird. «Ich sehe nicht, dass dies passieren wird», sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf eine entsprechende Reporterfrage in seinem Luxusresort Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida. «Ich mag den Frieden», fügte der Präsident hinzu, bevor er sich zu einer Silvesterfeier begab.

Und was sagt der Iran?

Der Iran verfügt im Irak über grossen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Ein Sprecher des Aussenministeriums in Teheran wies jedoch Vorwürfe zurück, wonach der Iran für die Proteste an der Botschaft verantwortlich sei. (mim/sda/dpa/afp)

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41
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    Alle Leser-Kommentare
  • Neemoo 01.01.2020 13:25
    Highlight Highlight Wer Wind sät, wird Sturm Ernten.
    Gäll "Trumpel"!
  • Jörg K. 01.01.2020 12:47
    Highlight Highlight Nun, der Friedensnobelpreisträger Obama hat ja die Truppen aus dem Irak abgezogen und so den Aufstieg des IS befördert. Die Mehrheit im Irak ist nun mal schiitisch, da ist es doch völlig natürlich, das der Iran Einfluss nimmt. Die Realität in Bagdad ist nich die von Israel, Saudi Arabien und der USA.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.01.2020 15:10
      Highlight Highlight Gefördert wurde der von Bush Junior, der jeden bewaffnete, der seinen Denkmalkrieg irgendwie unterstützten wollte. Egal ob es um Religion, Ideologie oder die pure Lust am Töten ging.
      Zum Teil trägt aber auch unleugbar die Schweiz ihre Schuld.
      Wir beliefern Staaten, denen es egal ist, wer das Kriegsmaterial am ende bekommt.
      Hauptsache man konnte Geschäfte abschließen und anschließend behaupten, von nichts gewusst zu haben, obwohl das selbst taubstummer Blinder mit einer Dissoziationsnarkose erkannt hätte.
  • Töfflifahrer 01.01.2020 11:20
    Highlight Highlight Ich habe da etwas Sorge, dass Netanjahu eine Krieg starten könnte, wenn es etwas eng mit der Justiz und den Wahlen wird und Donald T. dann umgehend auf den Zug aufspringt. Das Terrain dafür ist jetzt ja vorbereitet und Vorwände für einen Krieg finden die sicher genug, wie man unter Bush gesehen hat.
    Interessant dann sicher, wie sich der Rest der Nato, dabei die Türkei im Speziellen, verhalten wird und wie die Russen und China agieren.
  • Rolf stühlinger (1) 01.01.2020 11:00
    Highlight Highlight Trump sucht doch bloss einen grund um einen krieg gegen den iran zu beginnen.
  • stevemosi 01.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Wie bitte kamen die "Demonstranten" in die Greenzone? Das ist dass wohl best gesicherte Gebiet der Welt (ja auch eins der unsichersten)
    Für mich zumindest fragwürdig, genau wie die angeblichen Drohnenangriffe auf die Ölfelder in Saudi Arabien.
    Die Saudis kaufen für Fantastilliarden Kriegs und Verteidigungsrüstung und schaffen es nicht mal Strategische Ressourcen gegen Drohnen zu schützen.
    • Kruk 01.01.2020 14:53
      Highlight Highlight Der Zugang zur grünen Zone wurde ja 2019 gelockert, trotzdem zur US Botschaft ist dann doch eine Leistung, wenn man bedenkt wie es anderen Demonstranten im Irak ergeht.
      Was die Streitkräfte von KSA betrifft so weiss man, dass die Ausgaben in keinem Verhältnis zu deren Effizienz stehen.
    • Kruk 01.01.2020 16:13
      Highlight Highlight Dies dazu:
      https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/2012660-Mauerfall-in-Bagdad-Das-Ende-der-Gruenen-Zone.html

      Interessant ist der letzte Satz des verlinkten Artikels:

      "Klar sei aber, wenn der Konflikt zwischen Amerikanern und Iranern sich weiter zuspitzt, würden sie es hier in der ehemaligen Grünen Zone sofort zu spüren bekommen."
  • malu 64 01.01.2020 10:45
    Highlight Highlight Und wieder wird nach einem Grund gesucht um den Iran zu verteufeln. Die Amis bringen nun jene Leute um, die im Kampf gegen den IS gut und recht waren.
    Mit solchen Aktionen, schüren die Amis nur Hass.
  • felixJongleur 01.01.2020 10:25
    Highlight Highlight Peter Scholl - Latour, 2004, "Weltmacht im Treibsand". Alles schon vorhergesehen resp. absehbar. Danke Cheney & Co.
  • Vanessa_2107 01.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, es gibt keine amerikanische Aussenpolitik mehr. Die Verbündeten hat Trump betrogen oder vor den Kopf gestossen. Die neuen Freunde sind die falschen Freunde. Niemand mehr traut dem irren, verbrecherischen, kranken (dementen) 😱😱 usw. sogenannten Präsidenten und seiner Administration im WH mehr. Dieses Jahr wird schlimm(er) für Trump, der Abgrund naht...ich bin mir sicher
  • Posersalami 01.01.2020 09:51
    Highlight Highlight Was machen die Amis im Irak? Wieso gibts dort überhaupt noch Truppen, die angegriffen werden können?

    Offenbar will die USA endlich einen Grund, um Krieg gegen den Iran zu führen. Weil dann wird endlich alles besser und der Terror in der Region verschwindet einfach!!!1!!!!!11!
    • Unicron 01.01.2020 12:15
      Highlight Highlight Es hat da noch/wieder Truppen weil der Irak noch nicht stabil genug ist. Als die Amis vor ein paar Jahren grösstenteils abgezogen sind, hat sich gleich anschliessend der IS breit gemacht,und die irakische Regierung hat offiziell die USA um Hilfe gebeten.
      Man kann nicht ein Land kaputt bomben, die Regierung entmachten und dann einfach abhauen.
    • Posersalami 01.01.2020 13:56
      Highlight Highlight Falscher Ansatz. Man kann nicht in ein Land grundlos einmarschieren und meinen, es wird dann irgendetwas besser.
    • schwuppdiwupp 01.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Es ist durchaus einfacher eine Konstellation zu schaffen,die ein stetes Klima der Angst erzeugen und sich dann ständig aus reinem Gutmenschentum in diese selbsterschaffenen Krisen einzuschalten um die wahren Freunde Amerikas, die unverzichtbaren Gönner beider Parteien aus der Waffenindustrie bei Laune zu halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 01.01.2020 09:35
    Highlight Highlight Kriegsgurgel Trump. Nun bekommt er endlich seinen richtigen Krieg.
    • jjjj 01.01.2020 13:51
      Highlight Highlight Wenn du dich etwas mit dem Donald befassen würdest, dann würdest du auch wissen, dass er keinen Krieg will.

      Ist mittelfristig schlecht für die Umfragewerte. Wachstum und Jobs im Inland sind wichtiger.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.01.2020 15:12
      Highlight Highlight @Jjjj
      Behaupten kann man da noch vieles.
      Diese Attacke von Demonstranten stinkt gehörig nach Inszenierung.
      Wie der Putschversuch in der Türkei.
    • ingmarbergman 01.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Trump will überhaupt nichts..er ist eine Marionette seiner Hintermänner, das einzige was ihm wichtig ist, ist sein Ruf auf twitter. Deshalb macht ihn das Impeachment so wütend - weil das für immer an seiner Person hängen wird.
      In Wirklichkeit ziehen die Neo-Cons im Hintergrund die Fäden. Und die bereiten schon lange den Krieg gegen den Iran vor.
      Dass Trump nicht weniger Kriege anzetteln wird als Hillary, war schon vor seiner Wahl klar. Nur hätte Hillary sich vermutlich hinter die Kurden und gegen Assad gestellt. Bei Trump geht es wie schon bei Bush nur ums Öl.
  • Töfflifahrer 01.01.2020 09:23
    Highlight Highlight Hinter diesem Angriff auf die US Botschaft steht nicht der Iran sondern Trump selbst. Denn mit einer von Drohung, Gewalt, Arroganz, Ignoranz und Rücksichtslosigkeit geprägten (sogenannten) Aussenpolitik, ist das Geschehene lediglich die Reaktion darauf.
  • _kokolorix 01.01.2020 09:17
    Highlight Highlight Ich fasse kurz zusammen: Die US-Luftwaffe bombardiert eine irakische Militäreinheit, die für den Kampf gegen den IS gegründet wurde. Die irakische Bevölkerung bedrängt darauf die US-Botschaft, worauf Donald Trump am Rande seiner Silvesterfeier dem Iran mit Vergeltung droht...

    Kim Jong-un droht den USA öffentlich mit einem Raketenangriff, Donald Trump erklärt am Rande der Silvesterparty, dass der Mann sein Wort halte und er einen Vertrag unterschrieben habe...

    Ist eine grobe Vereinfachung, aber im grossen und Ganzen haut es etwa hin. Mann, 2020 beginnt aber hoffnungsvoll.
    • Kruk 01.01.2020 11:30
      Highlight Highlight Eine schöne Zusammenfassung, ausser dass die Hezbollah Brigaden nicht für den Kampf gegen den IS gegründet wurden und eigentlich auch nicht eine irakische Militäreinheit sind.
      Sie sind bereits seit 2003 aktiv, allerdings hat sich ihre Truppenstärke seit dem Auftreten des IS vervielfacht.
  • Menel 01.01.2020 09:12
    Highlight Highlight "Hintergrund der Eskalation sind die US-Luftangriffe auf die pro-iranischen Hisbollah-Brigaden, bei denen am Sonntag 25 Kämpfer und Kommandeure getötet worden waren."

    Wieso gab es diese Angriffe?
    • Kruk 01.01.2020 09:42
      Highlight Highlight Als Antwort auf Kata'ib Hezbollah angriffe auf US militärstützpunkte.
      Wobei sich beide Seiten gegenseitig die Schuld an der Eskalation geben.
  • solum 01.01.2020 08:28
    Highlight Highlight Das Geschilderte hört sich aus der Ferne sehr suspekt an. Die USA haben im 2019 vielfach versucht den Iran als schwarzen Peter darzustellen, handfeste Beweise fehlten aber durchs Band. In dieser aktuellen Story fehlt doch auch irgendwie der Zusammenhang.
    • RicoH 01.01.2020 10:25
      Highlight Highlight Was mich an der Meldung stutzig macht:

      Wie konnten die Demonstranten ungehindert alle Kontrollposten zur streng gesicherten Grünen Zone passieren?

      Das sieht mir nicht nach einem wütenden Mob aus, sondern vielmehr nach einer inszenierten Aktion.

      Fragt sich nur, wer davon profitiert...
  • rodolofo 01.01.2020 08:22
    Highlight Highlight Was für ein Desaster!
    Die USA wollten den "Teufel" Saddam Hussein austreiben und bekommen es jetzt mit seinem schiitischen Bruder, dem "Beelzebub" zu tun, währenddem der alte Teufel in den Untergrund gegangen ist, um den "Islamischen Terrorstaat" zu organisieren...
    Am Ende bleibt tatsächlich nur noch "Putin der Schreckliche" übrig, der in diesem verwüsteten Macho-Pulverfass "Naher Osten" mitzumischen wagt, mit offiziellem und inoffiziellem Militär, mit Waffen, Gewalt und Terror...
    Alle Andern, die noch über Reste von Anstand und Verstand verfügen, wollen nur RAUS da!
    Wohin?
    Bleibt nur Europa.
  • tamam ueli, tamam! 01.01.2020 07:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Mexi 01.01.2020 05:27
    Highlight Highlight Der zynische DT schickt hoffnungsfrohe Neujahrswünsche.
    Wie kann nur ein böser Greis an der Schaltstelle von Krieg und Frieden stehen. Als Weltbürger schäme ich mich für ihn und wäre ich US-Bürger .....
  • Unicron 01.01.2020 05:17
    Highlight Highlight Ist es nicht schön dass die Aussenpolitik heute über Twitter stattfindet?

    Ich habe gerade kürzlich ein Buch über den Pazifik Krieg im 2. Weltkrieg gelesen, und was die sich eins Gedanken über die wörtlich korrekte Version über die Kapitulation von Japan Gedanken gemacht haben? Wäre alles überflüssig wenn wir damals auch schon auf 280 Zeichen beschränkt gewesen wären.
    • Firefly 01.01.2020 09:46
      Highlight Highlight Hat denn schon jemals jemand über Twitter Frieden geschlossen? Kann mich nicht erinnern... Aber es scheint sowieso nicht die Zeit des friedenschlissens zu sein, das wird sich wohl auch 2020 nicht ändern.
  • LaPalomaOhe 01.01.2020 03:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Kruk 01.01.2020 10:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • NumeIch 01.01.2020 03:37
    Highlight Highlight Dass der Iran in den letzten Jahren seinen Einfluss im Nahen Osten erhöhen konnten, ist die Folge von Trumps Aussenpolitik oder nicht Aussenpolitik. Der Iran lacht doch nur über die orangen Tweets. Tja Aussenpolitik funktioniert halt nicht auf Twitter.



    • Kruk 01.01.2020 08:30
      Highlight Highlight Ist genau so, wobei schon der Ahnungslose Bush im Irak einer iranischen Marionette an die Macht verhalf.
      Die USA fördern immer und immer wieder ihre Gegner um beim Versuch ihre Fehler zu korrigieren nur neue machen.
      Auf kosten von Millionen von Menschen.
    • rodolofo 01.01.2020 08:33
      Highlight Highlight Diese ausgekochten Schurken der von Trump verächtlich "Shithole Countries" genannten Länder merken allmählich, dass Trump seinen fürchterlichen Twitter-Drohungen nichts folgen lässt.
      Der Bluff flog bereits auf, als Obama Assad eine "Rote Linie" setzte für den Fall eines Einsatzes von Giftgas gegen die kurdische Zivilbevölkerung und er dann nichts unternahm, als Assad tatsächlich Giftgas einsetzte.
      Aber damals hat Putin sehr raffiniert reagiert indem er Obama ermöglichte, "das Gesicht zu wahren", als er versicherte, dafür zu sorgen, dass Assad sein Giftwaffen-Arsenal vernichten müsse...
    • redeye70 01.01.2020 09:05
      Highlight Highlight Das ist jetzt aber wirklich nicht Trumps alleinige schuld. Es begann schon lange vorher als die USA und Grossbritannien den demokratisch gewählten Mossadegh stürzten. Danach kam der vom Westen unterstützte Schah, was zur islamischen Revolution Khomeini führte etc. Auch die gegenwärtige Situation hat eher mit der Haltung Israels und den Saudis gegenüber dem Iran zu tun als den Amerikaner selbst zu tun. Ich bin mir sicher, die Saudis wünschten sich nichts sehnlicher als einen Krieg USA : Iran.
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