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epa07656705 US President Donald J. Trump speaks to the media as he departs the White House for a campaign event in Florida in Washington, DC, USA, 18 June 2019. President Trump is travelling to Orlando to launch his 2020 re-election campaign. Prior to leaving the White House, the President spoke about Patrick Shanahan, who withdrew from consideration to be Trump's permanent defense secretary. He also spoke about tariffs, immigration, and growing tensions with Iran.  EPA/JIM LO SCALZO

«Ich habe eine Pflicht, das zu tun»: Donald Trump will Einwanderer rauswerfen. Bild: EPA/EPA

Trump kündigt Grossrazzien gegen illegale Einwanderer an



US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass es ab Sonntag zu grossangelegten Abschiebungen von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigungen kommen soll. «Ich habe eine Pflicht, das zu tun», sagte Trump am Freitag vor Journalisten. Die Menschen seien illegal ins Land gekommen und müssten gehen.

Die Abschiebungen würden am Sonntag beginnen, erklärte der Republikaner. Trump hatte schon im Juni mit Massenabschiebungen gedroht, die Frist dann aber verschoben. Damals sprach er von «Millionen» Menschen, die festgenommen werden sollten.

Die Polizeibehörde ICE erklärte dagegen, es würden rund 2000 Menschen ins Visier genommen. Die Abschiebungen sollen voraussichtlich in zehn Grossstädten stattfinden, darunter New York, Miami und Los Angeles.

Die «New York Times» berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Kreise im Heimatschutzministerium, die Festnahmen würden sich auf mehrere Tage erstrecken.

In den USA leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Grossangelegte und koordinierte Abschiebungen hat es in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegeben, auch unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gawayn 13.07.2019 06:49
    Highlight Highlight 11 Millionen Illegale auf 350 Millionen Einwohner, in einem Land das x fach grösser als Europa ist.
    Was für ein Problem!

    Die Amis haben viele Probleme.
    Schlechte medizinische Versorgung von wenig Verdienern.
    Viele haben 2 Jobs, kommen aber kaum über die Runden
    Angestellte, wohnen im Auto, oder Keller, weil die sich keine Wohnung leisten können.
    Familien sind auf Essensmarken angewiesen.
    Massig Drogentote

    DAS sind Probleme!

    Aber die paar Peones jedes Jahr, sind KEIN Problem!
  • AdvocatusDiaboli 12.07.2019 21:15
    Highlight Highlight "Grossangelegte und koordinierte Abschiebungen hat es in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegeben, auch unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama."

    Das stimmt. Obama war (und ist noch) der Abschiebungsmeister unter den US-Präsidenten. Man geht davon aus das Donald Trump ihn dabei nie einholen wird.
    • Gawayn 13.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Ich hab keine Ahnung
      Wie oft Razzien durchgeführt oder wie viele Menschen unter Obama abgeführt wurden.

      Was ich weiss, er hat solche Aktionen nie für den Wahlkampf benutzt und sich damit profilieren wollen.

      Ganz anders Trumpel, der sich damit als Erretter des Landes ausrufen läßt.

      Ich finde das nur noch erbärmlich!
  • Karl Marx 12.07.2019 20:32
  • TheWall_31 12.07.2019 20:05
    Highlight Highlight Es ist auch richtig so. Ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung hat man im Land, welches auch immer das sein mag, nichts zu suchen.

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