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Rainbows are seen over the White House, Tuesday, Oct. 22, 2019, in Washington, after a cold front moved through the region. (AP Photo/Alex Brandon)

Ein Regenbogen über dem Weissen Haus. Bild: AP

Der Krieg gegen die Medien geht weiter – Weisses Haus bestellt «NYT» und «WaPo» ab



Das Weisse Haus hat seine Abonnements der «New York Times» und «Washington Post» gekündigt. Damit würden «erhebliche Einsparungen» im Haushaltsposten für Abos erzielt, erklärte am Donnerstag die Sprecherin der US-Regierungszentrale, Stephanie Grisham.

Beide Zeitungen werden von US-Präsident Donald Trump regelmässig attackiert. Er wirft den kritisch über ihn berichtenden Blättern vor, ihn «schrecklich» zu behandeln und «Falschnachrichten» zu verbreiten. Die Kündigung der Abos hatte Trump bereits am Montag in einem Interview des rechtsgerichteten Fernsehsenders Fox News als «wahrscheinlich» bezeichnet.

A poster reading 'Trump calls media enemy of the people' is displayed by Finnish newspaper Helsingin Sanomat at a stop for public transport in Helsinki, Sunday, July 15, 2018. U.S. President Donald Trump and Russian President Vladimir Putin will meet Monday at Finnish presidential palace in Helsinki that overlooks the Baltic Sea — the same venue where two of their predecessors met in 1990. (AP Photo/Markus Schreiber)

Ein Poster mit der Aufschrift «Trump nennt die Medien der Feind des Volkes» in Helsinki. Bild: AP/AP

Weisses Haus: Gegner des Präsidenten sind «Abschaum»

US-Präsident Donald Trump hält seine Gegner für «Abschaum». Wer gegen den Präsidenten arbeite, «verdient so eine starke Ausdrucksweise», erklärte Trumps Sprecherin Stephanie Grisham am Donnerstag im Gespräch mit dem konservativen Nachrichtensender Fox News.

US-Präsident Donald Trump hält seine Gegner für «Abschaum». Wer gegen den Präsidenten arbeite, «verdient so eine starke Ausdrucksweise», erklärte Trumps Sprecherin Stephanie Grisham am Donnerstag im Gespräch mit dem konservativen Nachrichtensender Fox News.

«Die Leute, die gegen ihn sind und die gegen ihn waren und jene, die seit dem Tag seines Amtsantritt gegen ihn arbeiten, sind Abschaum.»

Auf die Frage, ob Trump die Verwendung des Ausdrucks «Abschaum» bereue, sagte Grisham: «Die Leute, die gegen ihn sind und die gegen ihn waren und jene, die seit dem Tag seines Amtsantritt gegen ihn arbeiten, sind genau das.» Es sei «schrecklich», dass es Leute gebe, die gegen den Präsidenten arbeiteten, obwohl dieser sich um das Wohl des Landes bemühe, sagte sie weiter.

Trump war zuletzt wegen der Ukraine-Affäre verstärkt unter Druck geraten. Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben deswegen Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet. (jaw/sda/dpa)

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Revan 25.10.2019 09:03
    Highlight Highlight Die NYT wird es verkraften können. Seit Trump im Amt ist, hat sie bei den Abos massiv zugelegt ... :)
    • Bruuslii 25.10.2019 12:10
      Highlight Highlight hier gehts nicht um abozahlen.

      der faschist psy45 hat den medien den krieg erklärt.

      auch geht es darum, vor der gegenseite nicht 🙈🙉 zu verschliessen und dabei den 🙊 vergessen.

      der versucht da gerade den faschismus zu etablieren!
    • Revan 25.10.2019 13:59
      Highlight Highlight dazu ist das Abbestellen der Abos (zum Glück) aber ein sehr untaugliches Mittel. Da sind andere Taten von im viel gefährlicher (zum Beispiel ganz im allgemeinen das betiteln der Presse als "Enemy of the People". Wie lange bis einer seiner Jünger das Wörtlich nimmt und zu Gewalt greift?)
  • Joe-B 25.10.2019 09:03
    Highlight Highlight Klingt für mich langsam nicht mehr nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Freiheit, sondern mehr nach Diktatur und Zensur à la östliche Hemispähre.
  • bcZcity 25.10.2019 00:12
    Highlight Highlight Trumpli hätte die Zeitungen auch sonst nicht gelesen. Der ist doch mit allem was länger als ein Tweet ist geistig überfordert!
    • rodolofo 25.10.2019 08:15
      Highlight Highlight "Unnötiges einsparen" ist das Hauptanliegen der Trump-Administration.
      Dafür hat man dann sehr viele Staatsmittel, mit denen man den gefrässigen Riesen-Koloss "US-Army" schier unbegrenzt mästen kann!
      Aber einsetzen will man diesen Koloss dann lieber nicht. Die "lächerlichen Kriege" überlässt man lieber den Türken und Syrern.
      Aber wenn Trump die US-Armee gar nicht einsetzen will, WARUM muss er dann so viel Steuergeld in dieses "Schwarzes Loch" stecken, das bereits in Friedenszeiten enorme Geldmittel verschlingt, ohne dass dabei was rauskommt?
      Diesen Wahnsinn (mit System) verstehe ich nicht mehr.
  • Lowend 25.10.2019 00:03
    Highlight Highlight Die freie Presse war schon immer der grösste Feind von Diktatoren und Autokraten. Warum soll das bei Trump und seiner Clique von Claqueuren anders sein?
    • Basti Spiesser 25.10.2019 09:24
      Highlight Highlight Jaja, nennen wir die zwei Zeitungen, die Carlos Slim und Jeff Bezos gehören, mal freie Presse...
    • Lowend 25.10.2019 14:53
      Highlight Highlight Das moniert einer, der vermutlich eine Blocher/Tettamanti-Zeitung abonniert hat?

      Echt guter Witz Spiesser! 🤣
    • Basti Spiesser 25.10.2019 20:17
      Highlight Highlight @lowed

      Whatabout... ;) ich lese mehr watson als WW. Die ich eigentlich nie lese...
  • Nachthafenwärter 24.10.2019 22:51
    Highlight Highlight "Ein Regenbogen über dem Weissen Haus." - und innen ein Sonnenschein 😂
  • Abu Nid As Saasi 24.10.2019 22:18
    Highlight Highlight Stattdessen haben sie vermutlich den Völkischen Beobachter abonniert. Oops, den gibt es seit Mai 1945 nicht mehr
  • AndiCartoon 24.10.2019 22:15
    Highlight Highlight Trump’s Verhalten hat schon viele Züge eines Diktators. Der Narzisst und Nihilist in ihm sind ja offensichtlich. Was jetzt aber kommt, ist der symbolische Akt, einer diktatorischen Zeitungsschliessung. Und jetzt wird es saumässig unschön...
  • Bruuslii 24.10.2019 22:08
    Highlight Highlight dafür hat er jetzt den stürmer aboniert...
  • ingmarbergman 24.10.2019 22:07
    Highlight Highlight Jeden Tag aufs neue muss man sich an den Kopf fassen und fragen wieso eine der ältesten Demokratien einen solchen Mann wählen konnte..
    Ging so auch das römische Reich unter?
    • Ueli der Knecht 24.10.2019 23:52
      Highlight Highlight Eine Studie über den Untergang von Hochkulturen:

      "Modeling inequality and use of
      resources in the collapse or sustainability of societies"
      https://www.researchgate.net/publication/261291435_Human_and_nature_dynamics_HANDY_Modeling_inequality_and_use_of_resources_in_the_collapse_or_sustainability_of_societies

      Kommt reichlich kompliziert daher. Aber ist relativ einfach:

      Kulturen, die immer mehr Ressourcen für ihre Sicherheit brauchen (zB. für Mauerbau, Militär, Grenzschutz, Überwachung, usw.), geraten in einen Teufelskreis und gehen unter. Die Ressourcen-Verschwendung führt zum Kollaps.
    • Scott 25.10.2019 00:43
      Highlight Highlight Die Römer sind nicht wegen dem "Mauerbau" untergegangen. Ganz im Gegenteil.
    • rodolofo 25.10.2019 08:21
      Highlight Highlight @ Scott
      Und wenn doch?
      Mauern können sich auch auf das Denken im Kopf auswirken. Ein Denken, dass nicht mehr frei arbeiten darf, kann seine Funktion nicht mehr erfüllen.
      Das Selbe gilt übrigens auch für die Gefühle!
      Übertriebene Kultivierung, Zivilisierung und Überzüchtung schaufelt sich selber das Grab!
      Das ist vergleichbar mit einem Gummiband, das immer weiter gezogen wird, bis die Spannung kaum mehr gehalten werden kann:
      Entweder das Gummiband reisst, oder es schnellt mit voller Wucht zurück!
      Es gibt allerdings eine relativ simple Lösung für dieses Problem:
      Für Ent-Spannung sorgen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • darkshadow 24.10.2019 22:05
    Highlight Highlight Kein Wunder geht da einer nach dem anderen. wenn ich sowas vor der Presse sagen müsste, hätte ich ruck zuck gekündigt. Politische Opposition als Abschaum zu bezeichnen geht ja gar nicht...
  • John H. 24.10.2019 22:04
    Highlight Highlight Das geht jetzt in die Kategorie "Hilftnix" und macht nur noch den Eindruck von Hilflosigkeit.
  • Wiedergabe 24.10.2019 21:53
    Highlight Highlight «Die Leute, die gegen ihn sind und die gegen ihn waren und jene, die seit dem Tag seines Amtsantritt gegen ihn arbeiten, sind Abschaum.»
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