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epa07972854 Supporters cheer for US President Donald J. Trump as he speaks during a rally at Rupp Arena in Lexington, Kentucky, USA, 04 November 2019. Trump was campaigning for Kentucky Governor Matt Bevin's re-election.  EPA/MARK LYONS

Trump-Anhängerinnen in Kentucky: Sie stehen noch mehr hinter dem Präsidenten. Bild: EPA

Donald Trump in Kentucky – seine Verteidigungstaktik verfängt

In Washington steht Trump unter extremem Druck – nun sucht er den Kontakt zur seiner Wählerbasis. Die hat ihre ganz eigene Sicht auf die Impeachment-Krise.

Fabian Reinbold, Lexington/Kentucky / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Donald Trump stehe in seinem Leben ganz oben, sagt der kräftige Mann. «Das ist die Reihenfolge meiner Prioritäten: Ich bete jeden Abend zu Gott, ich schätze meine Waffen, und Gott möge Donald Trump segnen.» Gott, Waffen und Trump, so steht es auf dem blauen T-Shirt, das John Charles an diesem sonnigen Herbsttag trägt.

Für Charles ist der Tag gekommen, um seinem Präsidenten Solidarität zu zeigen. Er hat einen Tag Urlaub vom Job in einer Lebensmittelfabrik genommen, um Trump zu erleben, der in seinem Heimatstaat Kentucky einen Wahlkampfauftritt abhält. «Das ist doch eine Farce», sagt er zu dem, was sie mit Trump in Washington machen würde. «Sie wollen ihn des Amtes entheben? Aber weswegen denn bitteschön?»

In Washington ist aus der Ukraine-Affäre längst Trumps grösste Krise geworden. Er ist jetzt der erst vierte Präsident, gegen den das Repräsentantenhaus eine Untersuchung zur Amtsenthebung durchführt. Kaum jemand zweifelt daran, dass es Trump auch anklagen wird. 

Die belastenden Indizien, die einen Amtsmissbrauch nahelegen, haben sich in den vergangenen Wochen rasch gemehrt – und nun werden auch noch die Protokolle der Befragungen hinter verschlossenen Türen öffentlich. Zudem sollen bald schon öffentliche Aussagen folgen, die die Nation im TV verfolgen kann.

epa07972853 US President Donald J. Trump speaks during a rally at Rupp Arena in Lexington, Kentucky, USA, 04 November 2019. Trump was campaigning for Kentucky Governor Matt Bevin's re-election.  EPA/MARK LYONS

Donald Trump hat in Kentucky ein Heimspiel. Bild: EPA

Trumps Verteidigungsstrategie verfängt

In Washington steht Trump also unter erheblichem Druck. Er reagiert unter anderem damit, in diesen Wochen mehr Wahlkampfveranstaltungen im Land abzuhalten als zuletzt. In Lexington, Kentucky, wo er am Montagabend auftritt, ist Trump nicht der Übeltäter, sondern das Opfer einer Intrige.

Wer sich mit seinen Anhängern dort unterhält, merkt, wie Trumps Verteidigungsstrategie verfängt. Die Treue zu Trump kann der Ukraine-Skandal dort kaum erschüttern.

Den Staat Kentucky gewann der Präsident bei der Wahl 2016 mit 62 Prozent der Stimmen – das fünftbeste Ergebnis in der Nation. Nun stehen Hunderte schon seit den Morgenstunden auf einem Parkplatz für die 19-Uhr-Veranstaltung an, viele tragen T-Shirts, auf denen «Trump 2020» steht – das Projekt Wiederwahl.

Dort kann Charles, der kräftige Mann im «Gott, Waffen und Trump»-Shirt, kein Fehlverhalten des Präsidenten erkennen. «Ich habe das Transkript gelesen, ich habe darin nichts Verwerfliches entdecken können.» 

Bild

Trump-Anhänger John Charles: «Eine Farce.» bild: fabian reinbold

Charles meint die Zusammenfassung des Telefonats zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymr Selenskij vom 25. Juli, das im Zentrum der Affäre steht. Dieses Memorandum zeigt immerhin, dass Trump Selenskij ausdrücklich dazu ermutigte, Ermittlungen gegen die Demokraten und seinen möglichen Gegenkandidaten bei den kommenden Präsidentschaftswahlen, Ex-Vizepräsident Biden, einzuleiten. Doch Trump behauptet, es zeige keinerlei direkte Absprache eines «Quid pro quo». 

Die Rolle des Transkripts

Es ist kein Zufall, dass Charles das Transkript erwähnt, schliesslich ist dies ein zentraler Pfeiler von Trumps Verteidigungstaktik. Bei Trumps Auftritt in einer Basketballarena in Lexington werden hinter dem Präsidenten ein Dutzend Leute drapiert, die einen neuen Slogan auf dem T-Shirt tragen. «Read the transcript,» heisst es auch hier. Soll bedeuten: Lest das Memorandum, und ihr werdet erkennen, hier gibt es nichts zu sehen.

So einfach ist es indes nicht. Vergangene Woche gab ein Offizier aus dem Weissen Haus vor dem Kongress an, dass dort problematische Informationen herausgestrichen worden seien. Und zudem gibt es noch zahlreiche andere belastende Indizien. Doch diese Themen interessieren Trumps Anhänger nur bedingt.

epa07972693 A supporter of US President Donald J. Trump poses during a campaign rally at Rupp Arena in Lexington, Kentucky, USA, 04 November 2019. Trump was holding a campaign rally in support of Kentucky Governor Matt Bevin' re-election.  EPA/MARK LYONS

Die Trump-Supporter in Kentucky wollen nichts von einem «Quid pro quo» wissen. Bild: EPA

Stattdessen greifen sie gern Trumps weitere Argumente auf: nämlich dass Biden selbst korrupt sei und die Demokraten den Skandal nur vorschöben, um ihn aus dem Amt zu befördern.

«Die schäumen noch über 2016»

Bill Snapp, ein freundlicher Rentner, der gerade seine erste Trump-Wahlkampfveranstaltung besucht, betont, dass der Präsident doch mit der Ukraine nur der Korruption Bidens auf den Grund habe gehen wollen. Zur Motivation der Demokraten, eine Impeachment-Untersuchung durchzuführen, sagt er: «Die schäumen noch immer über das Wahlergebnis 2016, und jetzt kommen sie mit diesem Trick um die Ecke, um ihn aus dem Amt zu entfernen.»

Trump wird dieses Argument später ganz ähnlich vorformulieren. Die Demokraten versuchten, «die Wahlentscheidungen von 63 Millionen Menschen zu annullieren», sagt er unter Verweis auf die Zahl seiner Wähler im Jahr 2016.

Trumps Verteidigungsstrategie verfängt also bei seinen Anhängern. 

Eine zornige Mehrheit?

In seiner Rede muss Trump gar nicht gross auf die Untersuchung und die Ukraine-Affäre eingehen. Er sagt lediglich, der Schachzug der Demokraten im Kongress habe «eine zornige Mehrheit geschaffen, die die nichts tuenden Demokraten abwählen» werde.

Eine Mehrheit ist es wohl nicht. Laut den aktuellen Umfragen ist die Hälfte der Amerikaner dafür, den Präsidenten aus dem Amt zu entfernen. Doch unter seinen Anhängern hat die Untersuchung zu einer Amtsenthebung ganz sicher den Zorn auf die Gegner noch ein bisschen angefacht. 

 Auch der freundliche Rentner Snapp äussert sich so. «Die Demokraten wollen, dass wir unsere Meinung über Trump ändern.» Aber den Gefallen wolle er ihnen nicht tun, im Gegenteil. «Ich stehe jetzt noch klarer hinter Trump als zuvor.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wasmanvonhieraussehenkann 06.11.2019 10:17
    Highlight Highlight Man kaufe 100‘000 T-Shirts (made in China) und drucke „read the transcript“, „god, guns & Trump“, etc. darauf und verkaufe sie für 20$ an diese netten Leute.
    Ein Bombengeschäft! 🤦‍♂️
  • Bruuslii 06.11.2019 09:29
    Highlight Highlight die sollten einen eigenen staat erhalten, in dem sie trump als könig wählen können.

    leider ist hier auf der erde bereits alles besetzt.

    ich schlage den mars vor (hinter dem mond ist mir zu nahe).

    elon, du hast doch da so ein projekt...
  • [CH-Bürger] 06.11.2019 08:55
    Highlight Highlight Wahrheiten und Inhalte werden leicht angepasst und innert Minuten im ganzen Land verteilt - und das dümmliche Volk schluckt es sogar 🤦🏼‍♂️
    früher hiess das psychologische Kriegsführung, heute nennt man es Wahlkampf!

    ich befürchte, mit dem klassischen Rechtsstaat geht's bergab... letzter Ausweg ist das Impeachment, dem ich leider auch keine grossen Chancen einrechne.
  • Quecksalber 06.11.2019 08:44
    Highlight Highlight Hawaii den Chinesen schenken um die Japaner zu ärgern und nebenbei lästige Wähler der Demokraten loszuwerden. Seine gläubigen Anhänger würden dem Messias sicher zujubeln.
    Alaska den Russen als Dank für die Unterstützung zurückgeben. Kein Problem.
    Den Demokraten Prämien zahlen, wenn sie abtreiben um weniger zu werden? Eventuell kurzes am Kopf kratzen.
  • MarGo 06.11.2019 07:51
    Highlight Highlight Einer wie Trump wird es tunlichst vermeiden, mehr Geld in Bildung zu stecken... wenn diese Vollpfosten lernen würden Zusammenhänge zu sehen und verstehen, dann wäre er schnell Geschichte... So lässt er den Deppen ihre Knarren, befeuert den Rassismus und freut sich darüber, dass "sein" Volk zum Grossteil aus Trottel besteht...
  • lilie 06.11.2019 07:49
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Ich schätze es, dass zur Abwechslung mal die andere Seite beleuchtet wird. Für mich ist es komplett unverständlich, was dort drüben läuft. Wie kann man bloss einen solchen K*tzbrocken wie Trump wählen? Wie kann man seine offensichtlichen und öffentlich zugegebenen Straftaten ignorieren oder sogar noch rechtfertigen?

    Für eine ausgewogene Berichterstattung braucht es mMn beides: Eine Darstellung der nüchternen Fakten und eine Beleuchtung der Reaktionen beider politischer Lager. Denn diese bestimmen ja, wie es weitergeht - und nicht etwa eine unabhängige Instanz.
    • just sayin' 06.11.2019 09:42
      Highlight Highlight @lilie

      "Danke für diesen Artikel. Ich schätze es, dass zur Abwechslung mal die andere Seite beleuchtet wird."

      hier wird nicht "die andere seite beleuchtet". der artikel ist tendenziös und manipulierend geschrieben und menschen, welche eine andere politische meinung vertreten, werden simpel als dumme rednecks dargestellt.

      so kommt niemand aus seiner bubble raus hier.

      "Für eine ausgewogene Berichterstattung braucht es beides: Eine Darstellung der nüchternen Fakten..."

      eine ausgewogene berichterstattung wäre lobenswert, aber nüchterne fakten waren noch nie die spezialität von watson.
  • LocoLucas 06.11.2019 07:20
    Highlight Highlight God, guns & Trump...

    Wie weit die das amerikanische Volk noch sinken wird...?
  • Denverclan 06.11.2019 06:29
    Highlight Highlight Donald Hopfen und Malz ist verloren Trump wird als der grösste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in die Geschichte eingehen. Und dann schreiben wir eine neue Geschichte, man kann gespannt sein, wer dann die Hauptrolle spielen wird, Eigentlich leben wir in unglaublich spannenden Zeiten, am Ende werden wir sehen wer die überleben wird....🍀
  • Töfflifahrer 06.11.2019 06:23
    Highlight Highlight Jedes Land welches die Regierung wählen kann, hat die Regierung die es verdient.
    In Staaten wo die heilige Bibel, in welcher Auslegung auch immer, wortgetreu gelebt wird (vordergründig) und ein Trump Wahlsiege einfährt, stellt sich schon die Frage der geistigen Gesundheit dieser Trumpanhänger.
  • Meierli 06.11.2019 04:57
    Highlight Highlight Ausser bei seinen treusten Sektenjünger verfängt gar nichts mehr.

    Die Republikaner haben die Zwischenwahlen verloren. In Kentucky wie Virginia haben die Demokraten gewonnen. Im tiefen Redneck-Land. Trump gewann Kentucky 2016 noch mit 30% Vorsprung....
  • Wiedergabe 06.11.2019 01:57
    Highlight Highlight "Read the transcript."
    Und auf dem Rücken aufgedruckt "read the summary of the mueller report"
    Wenn das Weltbild der Vernunft entgegensteht.
    Solche Leute sollte mal fragen, wie sie darüber denken würden, hätte z.B. Obama seine Macht derart missbraucht.
    Oder einfach nur ob sie denken watergate war auch nur eine Hexenjagd wegen der damals verlorenen Präsidentschaftswahl...
  • Tom Frogman 06.11.2019 00:24
    Highlight Highlight Ich glaube auch Weinen hilft nicht mehr....
  • Hiker 06.11.2019 00:09
    Highlight Highlight Statt die Trump Anhänger zu dämonisieren sollte man Sie vielleicht endlich ernst nehmen. Das ist nämlich das echte Problem beim Phänomen Trump. Es sind die vielen Opfer der Politiker die jahrelang ausschliesslich auf Ihr eigenes Wohl aus waren und denen der einfache Mann auf der Strasse herzlich egal war. Trumps Anziehungskraft gründet ausschliesslich auf dieser Jahrhunderte alten Strategie sich bei den Unzufriedenen anzubiedern. Da hat er momentan leichtes Spiel. Der hilflose Versuch ihn des Amtes zu entheben macht ihn womöglich noch gefährlicher.
    • roger.schmid 06.11.2019 00:26
      Highlight Highlight "Der hilflose Versuch ihn des Amtes zu entheben"

      Trump hat mehrfach gegen das Gesetz verstossen. Niemand darf über dem Gesetz stehen, ansonsten kann die Demokratie einpacken. Dank Gerrymandering und zahlreichen anderen Angriffen der Republikaner auf faire Wahlen wird die Wahl 2020 ohnehin nicht sauber, also sollte diese miese Erpressung der Ukraine auf keinen Fall ohne Konsequenzen bleiben.

      Auch die Trumpisten muss man nun nicht als arme Opfer (siehe auch AFD-Wähler) darstellen. Wenns einem mal nicht so grossartig geht, ist dies noch lange kein Grund Faschisten zu wählen.
    • häxxebäse 06.11.2019 00:53
      Highlight Highlight Wie blocher, der hat auch so viel für das gemeine volk gemacht...

      ironie off.

      Sind wir mal ehrlich...: die trumpwähler möchten dass wirtschaftlich die 50/60er zurückkommen und die ausländer das land verlassen. Genau wie die afd oder orban wähler -

      wie realistisch ist das?
    • glüngi 06.11.2019 01:14
      Highlight Highlight logisch wird er jetzt gefährlicher, aber du kannst ihn ja deshalb nicht mit all seinen Verbrechen davonkommen lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frances Ryder 05.11.2019 23:36
    Highlight Highlight Bin gerade in den USA und man merkt, dass US Politik nichts mehr mit Politik zu tun hat, sondern eher wie eine Sportveranstaltung ist. Es geht den Leuten nur darum das ihr "Team" gewinnt und das andere verliert. Darum hats es auch null Sinn mit den Leuten über irgendwelche Anliegen zu diskutieren, weil beide Seiten einfach total hirnlos hinter ihrer Mannschaft stehen, wie bei einem Fussballspiel.
    • just sayin' 06.11.2019 09:45
      Highlight Highlight @Frances Ryder

      wie hier in den kommentarspalten?
    • Vanessa_2107 06.11.2019 21:36
      Highlight Highlight Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir mit just sayin' noch jemanden haben, der den Überblick nicht verliert.
    • just sayin' 06.11.2019 23:53
      Highlight Highlight @vanessa

      merci😘
  • RowRow 05.11.2019 23:31
    Highlight Highlight Einfach ein toller President. 🥰
    • Baba 06.11.2019 07:08
      Highlight Highlight Herkunft des Wortes "toll" (nach Duden):
      mittelhochdeutsch tol, dol, althochdeutsch tol = dumm, töricht, eigentlich = getrübt, umnebelt, verwirrt, zu Dunst 🥰


      Ja, 45 ist tatsächlich ein toller Präsident!
    • Bruuslii 06.11.2019 09:16
      Highlight Highlight du hast IRONIE OFF vergessen...
  • Gawayn 05.11.2019 23:21
    Highlight Highlight O Gott schmeiss Hirn oder Steine runter
    Aber bitte TRIFF!
  • Vanessa_2107 05.11.2019 22:55
    Highlight Highlight Ja wenn man diesen Trump Fan hört, fragt man sich schon, was für eine Schulbildung er genossen hat? Genau solche Wähler hat halt Trump viele und die glauben ihm alles. Genau die würden ihm auch verzeihen, wenn er jemanden auf der Fifth Avenue abknallen würde.
  • Max Dick 05.11.2019 22:27
    Highlight Highlight Nun Kentucky ist eine typische republikanische Hochburg, die weder repräsentativ fürs ganze Land ist, noch die Wahlen 2020 entscheiden wird. Soll er sich doch dort ein bisschen feiern lassen. Und die Demokraten ihre Arbeit machen.
    • Meierli 06.11.2019 04:58
      Highlight Highlight Und trotzdem haben die Demokraten gewonnen.
    • Bibilieli 06.11.2019 07:25
      Highlight Highlight Diese Aussage ist so nicht ganz korrekt. Kentucky hat in den Wahlen 2008 und 2012 Obama gewählt. Zudem hat Andy Beshear, der von 2007 bis 2015 schon einmal Gouverneur von Kentucky war, den Sitz für die Demokraten soeben zurückerobert. Da hat selbst Trumps Auftritt nichts geholfen.
    • Max Dick 06.11.2019 08:20
      Highlight Highlight Falsch Bibilieli. Kentucky 2008: 57,4% McCain, 41,2% Obama. Kentucky 2012: 60,5% Romney, 37,8% Obama.

      Sie haben wohl auf Wikipedia nachgeschaut - da ist die Auflistung auf den ersten Blick in der Tat etwas irreführend ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • neurot 05.11.2019 22:22
    Highlight Highlight "Die Demokraten versuchten, «die Wahlentscheidungen von 63 Millionen Menschen zu annullieren»"

    Dank der aktuellsten Wahlentscheidung bei den Kongresswahlen 2018 können die Demokraten Trump erst auf die Finger schauen. Die Trumpisten ignorieren glatt eine Wahl...
  • roger.schmid 05.11.2019 22:15
    Highlight Highlight Es gibt da auch noch ein anderes Amerika:

    Play Icon
  • Dan Rifter 05.11.2019 22:13
    Highlight Highlight So zum Vergleich:

    "Ich habe die Relativitätstheorie gelesen und dabei nichts Relatives gefunden"
  • homo sapiens melior 05.11.2019 22:12
    Highlight Highlight Das, was in den USA geschieht, scheint ein passendes Syonym für die Welt im Umgang mit dem Klimawandel zu sein. Diejenigen, die verstehen und zu retten versuchen, kommen nicht gegen Lügen, Dummheit und Egoismus der Blindgänger an. Wenn's also die Menschen nicht hinkriegen, wird's der Planet selbst in Ordnung bringen.
    • Kaishakunin 05.11.2019 23:04
      Highlight Highlight Ja, sehe ich auch so. Der Planet als intelligenter Organismus wird früher oder später für ein neues Gleichgewicht sorgen, da es in der Natur längerfristig keine Ungleichgewichte geben kann. Der Mensch als Spezies schafft es eventuell noch, (wieder) Teil dieses Gleichgewichts zu werden. Insofern sind Klima- und Politkatastrophen, wie wir sie derzeit erleben und erleben werden im besten Falle hilfreich, das globale Bewusstsein auf eine neue Stufe weiterzubringen. Und wenn nicht, wird es der Erde bekanntlich auch ohne uns gut gehen. It's in our hands.
    • Locutus70 06.11.2019 02:54
      Highlight Highlight Vielleicht ist es auch die von ihnen gezeigte Arroganz, andere Menschen als dumm und Blindgänger zu bezeichnen.
      Ich jedenfalls habe in meinem Bekanntenkreis ja einige AfD-Wähler und Klimaleugner. Nun, ich habe einige überzeugen können besser nicht zu wählen als diese Partei. Und ich hab auch einige für das Thema Klima sensibilisieren können. Ich habe sie aber nicht als dumm oder Blindgänger bezeichnet.
      Im übrigen: Wenn sie Gift trinken werden sie sterben und nicht die anderen - vielleicht denken sie einfach mal drüber nach.
    • Ribosom 06.11.2019 06:14
      Highlight Highlight Für all das sehe ich nur einen Grund: der Mensch hat keine natürlichen Feinde mehr.
      Wir haben Medizin, Häuser, Landwirtschaft. Wir können uns vermehren und die schwächeren ebenso aufziehen. Dumme Menschen müssen nicht mehr sterben, sondern können in unserer Gesellschaft (über)leben. Und viele davon wählen Trump, weil er einfache und kurze Sätze spricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 05.11.2019 22:11
    Highlight Highlight Danke, ein schöner Bericht!
    • Juliet Bravo 06.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Es geht so. Der schöne Teil fehlt mir im Artikel (noch?). Wie die ersten Resultate nämlich soeben zeigen, haben die Republikaner die Wahlen in Kentucky verloren! Trump hin oder her😅
    • Vanessa_2107 06.11.2019 08:05
      Highlight Highlight @Walter Sahli - das eine geht aber nur mit dem anderen.
    • Bruuslii 06.11.2019 09:22
      Highlight Highlight do not feed the (trolls) fanboys
  • Ridcully 05.11.2019 22:02
    Highlight Highlight Unites Kingdom of America.... Wenn Demokratie nicht mehr zählt!
  • Kramer 05.11.2019 22:01
    Highlight Highlight Das Krasse ist ja heutzutage, dass die Medien nicht mehr nur Fakten präsentieren, sondern sie extrem verzerrt wiedergeben. Zusammen mit der Flut an Meldungen ist das der Urteilsfähigkeit der meisten Menschen abträglich, egal welcher Gesinnung.
    • Wiedergabe 06.11.2019 01:52
      Highlight Highlight Das Problem ist ja heutzutage, dass die klassischen Medien nur Fakten präsentieren, diese aber via social media extrem verzerrt wiedergeben werden. Bei diese Flut an Meldungen ist das die Urteilsfähigkeit der meisten Menschen derart komplett verendet, sodass diese echte Medien mit Fakten nicht mehr von social media mit gelenkten Lügen unterscheidem können, egal welcher Gesinnung.
    • Na_Ja 06.11.2019 07:29
      Highlight Highlight Man kann nicht alle Informationen, die einem nicht gefallen, als verzerrt oder fake news bezeichnen.
  • robo07 05.11.2019 21:56
    Highlight Highlight Oh Mann, Amis, schickt diesen Taugenichts endlich in Rente, er macht euch und der Welt nur das Leben schwer und scheffelt in seinen eigenen Sack. Zudem ist er absolut frauenfeindlich. Quit it!
    • Lunaral 05.11.2019 23:42
      Highlight Highlight Was heisst hier in Rente? Der hat doch sein Leben lang nie wirklich gearbeitet 😉.
      Meiner Meinung nach gehört der direkt ins Gefängnis, die Liste seiner kriminellen Machenschaften ist mittlerweile endlos...
  • max julen 05.11.2019 21:55
    Highlight Highlight man sollte für die wahlen keine altersbegrenzung mehr setzten!

    förderlicher wäre eine IQ begrenzung! 🤡
    • Driver7 05.11.2019 23:41
      Highlight Highlight aber eine Untergrenze ;)
    • DanielaK 06.11.2019 05:51
      Highlight Highlight Intelligenz kann man so und anders nutzen. Soll ja auch Leute geben, die aus strategischen Gründen doof rüberkommen. Ich glaube schon, dass Trump intelligent ist, sonst wäre er nicht so weit gekommen. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass er einen lausigen Charakter hat und ihm möglicherweise mittlerweile sein Alter manchmal auf die Birne schlägt.
    • max julen 06.11.2019 09:34
      Highlight Highlight danielaK, du verwechselst schlau mit intelligenz! ist nicht das selbe!

      und es geht um die IQ der leute, die seine märchen glauben und ihn gewählt haben!


    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoodoo 05.11.2019 21:41
    Highlight Highlight Oh Gott, lass es Hirn regnen...!!!
    • Mijasma 06.11.2019 01:50
      Highlight Highlight Dann werden sie die Schirme öffnen.
    • Obey 06.11.2019 02:08
      Highlight Highlight ...oder Backsteine, hauptsache du triffst..🤷🏼‍♂️
  • roger.schmid 05.11.2019 21:39
    Highlight Highlight "ein Dutzend Leute drapiert, die einen neuen Slogan auf dem T-Shirt tragen. «Read the transcript,»"

    Ich bezweifle stark, dass die es selbst gelesen haben.. ganz abgesehen davon, ist es ja nicht einmal ein transcript und das tatsächliche Gespräch wird versteckt.

    "Die Demokraten versuchten, «die Wahlentscheidungen von 63 Millionen Menschen zu annullieren»"

    Anhand dieser Argumentation könnte man gar nie ein Impeachment durchführen. Vorallem geht es hier ja um die Wahl 2020 die Trump illegal manipulieren will.
    • rolf.iller 05.11.2019 23:43
      Highlight Highlight Und dabei waren die 63 Millionen ja sogar die Minderheit.
    • Militia 06.11.2019 00:55
      Highlight Highlight Anhand dieser Argumentation wäre vor allem Hillary Präsidentin geworden, sie hatte nämlich mehr Stimmen erhalten, Dank den Electoral Votes und dem speziellen Wahlsystem der USA wurde es aber doch Trump.
  • lilas 05.11.2019 21:33
    Highlight Highlight "Gott, Waffen und Trump"🙈

    Hirn, Herz und ein Präsident der über beides verfügt wäre besser für unsere Welt.
    • [CH-Bürger] 06.11.2019 23:17
      Highlight Highlight es ist hirnrissig - habe aber tatsächlich eine Szene mit einem Trumpanhänger gesehen, der in einem Fernsehinterview genau diese Phrase mantraartig runterleiert

      Thank you, Trump
      God bless Trump
      God bless my rifles
      blablabla

      fast schon surreal, aber die einfachen Leute finden sowas toll und wackeln solchen Deppen nach... 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

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