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Autopsie zeigt: Epstein hat sich in Zelle erhängt



FILE - This March 28, 2017, file photo, provided by the New York State Sex Offender Registry shows Jeffrey Epstein. (New York State Sex Offender Registry via AP, File)

Bild: AP

Die Autopsie des Leichnams des US-Multimillionärs Jeffrey Epstein hat nach US-Medienberichten bestätigt, dass der 66-Jährige Suizid begangen hat.

Der wegen mutmasslicher Sexualverbrechen angeklagte Epstein habe sich laut dem Obduktionsbericht erhängt, berichteten mehrere US-Medien am Freitag. Der frühere Investmentbanker war am Samstag tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden worden.

Unterdessen haben zwei weitere Frauen eine Zivilklage gegen Epsteins Erben eingereicht. In der bei einem Bundesgericht in New York eingereichten Klageschrift heisst es, dass die beiden Frauen vor 15 Jahren von Epstein sexuell missbraucht worden seien. Die zwei mutmasslichen Opfer fordern von Epsteins Erben und möglichen Komplizen Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar.

In der Klageschrift werden die Namen der beiden mutmasslichen Opfer nicht genannt. Deren Anwältin Lisa Bloom erklärte am Freitag, ihre Mandantinnen seien 18 und 20 Jahre alt gewesen, als sie von Epstein missbraucht worden seien. In der Klageschrift wird zudem zehn Frauen vorgeworfen, als Komplizinnen Epsteins agiert zu haben. Auch ihre Namen wurden nicht genannt.

Zahlreiche Theorien widerlegt

Der 66-jährige frühere Investmentbanker soll jahrelang minderjährige Mädchen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Bei einer Verurteilung hätten Epstein, der enge Kontakte zu hochrangigen Politikern und Prominenten hatte, bis zu 45 Jahre Haft gedroht.

Zu Epsteins Freunden zählten einst sogar Ex-Präsident Bill Clinton und der heutige Präsident Donald Trump. Um Epsteins Tod ranken sich bereits zahlreiche Theorien, die unter anderen von Trump mit angeheizt wurden. (sda/afp)

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