DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Aug. 15, 2017, file photo, former pharmaceutical CEO Martin Shkreli speaks during an interview by Maria Bartiromo during her

Martin Shkreli nach seiner kurzen Freilassung im Interview bei Fox. Bild: AP/AP

Er bot für Clintons Haar 5000 Dollar: Internet-Bösewicht Martin Shkreli muss in den Knast



Martin Shkreli ist wohl einer der meistgehassten Menschen in den USA. 2015 hatte der US-Pharmaunternehmer schlagartig den Preis eines lebensrettenden AIDS-Medikamentes um 5000 Prozent angehoben. Die Reaktionen waren damals gewaltig. Manche bezeichneten ihn danach als meistgehassten Menschen im Internet.

Im August wurde Shkreli schliesslich schuldig gesprochen, doch nicht wegen des Preisaufschlages. Die US-Behörden werfen dem 34-Jährigen vor, Investoren an der Nase herumgeführt und ihre Mittel zweckentfremdet zu haben.

Danach kam der Unternehmer für fünf Millionen Dollar Kaution frei. Der Richter Kiyo Matsum hat diese nun wieder aufgehoben.

5000 Dollar für Clintons Haarsträhne

Shkreli hatte über Facebook dazu aufgerufen, der früheren demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin Clinton während ihrer Buchvorstellungstour ein Haar auszureissen. Er habe dafür 5000 US-Dollar Belohnung geboten. In seinem später gelöschten Post schrieb er laut US-Medien, er wolle mit den Haaren DNA-Sequenzen Clintons abgleichen.

Dies stufte der Richter als Aufruf zu einem tätlichen Angriff ein und bezeichnete Shkreli als «Gefahr für die Gesellschaft». Nun sitzt er erneut in Haft. Das Mitleid für ihn hält sich derweil in Grenzen, wie ein Blick auf Twitter zeigt:

«Hahaha Shkreli sitzt im Gefängnis»

Eine kleine Minderheit versteht jedoch nicht, warum Shkreli für einen Social-Media-Post ins Gefängnis muss.

(leo/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

27 Jahre nach Kurt Cobains Tod: Künstliche Intelligenz produzierte neuen Song

27 Jahre nach Kurt Cobains Tod lebt seine Musik dank einer Software mit künstlicher Intelligenz weiter. Mit der Aktion wollen die Produzenten auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen.

Am 5. April 1994 ist Kurt Cobain, Sänger und Gitarrist der Band Nirvana, gestorben. Im Alter von 27 Jahren nahm er sich das Leben. Nun – 27 Jahre nach seinem Tod – ist ein neues Lied von ihm veröffentlicht worden. Es wurde mithilfe künstlicher Intelligenz produziert.

Eine Software analysierte die Musik der Band und jagte die Gitarrenriffs, Melodien sowie die Texte durch einen Algorithmus. Am Ende entstand dabei der über dreiminütige Track «Drowned in the Sun», welcher Cobains Songwriting und …

Artikel lesen
Link zum Artikel