International
USA

Richter entscheidet: «El Chapo» darf in die USA ausgeliefert werden

Richter entscheidet: «El Chapo» darf in die USA ausgeliefert werden

09.05.2016, 20:1509.05.2016, 20:15

Eine Auslieferung des berüchtigten mexikanischen Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán an die USA rückt näher. Ein Richter in Mexiko-Stadt gab am Montag grünes Licht für das Auslieferungsverfahren.

Als nächstes muss nun Mexikos Aussenministerium über den Schritt entscheiden - zuvor kann auch die Verteidigung des Chefs des Sinaloa-Kartells Berufung gegen den Richterentscheid einlegen.

Erst am Samstag war «El Chapo» in einer Geheimoperation in ein neues Hochsicherheitsgefängnis an der Grenze zu den USA verlegt worden. In den Vereinigten Staaten werden Guzmán unter anderem Mord und Geldwäsche vorgeworfen.

Der einst mächtigste Drogenhändler der Welt türmte bereits zweimal aus vermeintlich hochsicheren Gefängnissen in Mexiko. (jas/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ist Timmy tot? Minister Backhaus wirft Initiative Wortbruch vor – aber bleibt optimistisch
Buckelwal Timmy ist am Wochenende in die Nordsee freigesetzt worden – mit ungewissem Ausgang. Umweltminister Till Backhaus zeigt sich enttäuscht.
Auch Tage nach dem Verschwinden von Buckelwal Timmy herrscht Unklarheit über den Verbleib des Tieres. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus kritisierte die private Rettungsinitiative deutlich. In einer Pressemitteilung des Ministeriums vom Mittwoch erklärte Backhaus: «Ich hätte mir hier deutlich mehr Transparenz gewünscht.»
Zur Story