International
USA

John McCain hat Krebs – so bestürzt reagieren US-Politiker

1 / 12
John McCain
John McCain wollte US-Präsident werden – diesen Traum zerstörte Barack Obama 2008.
quelle: ap / pablo martinez monsivais
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Kriegsheld und Senator John McCain hat Krebs – so bestürzt reagieren US-Politiker

20.07.2017, 04:1120.07.2017, 06:25

Während des Vietnam-Kriegs wurde US-Senator John McCain jahrelang gefoltert. Jetzt steht sein grösster Kampf an. Er leidet an einem Hirntumor. Der Krebs sei entdeckt worden, als der 80-Jährige am vergangenen Freitag wegen eines Blutgerinnsels operiert wurde, teilte die behandelnde Klinik in Arizona mit. Der Senator und seine Familie beraten mit den Ärzten nunmehr über mögliche Behandlungsoptionen. Diese könnten eine Kombination aus Chemotherapie und Strahlung beinhalten, hiess es weiter.

McCains Tochter Meghan erklärte, die Familie sei schockiert von der Nachricht. Der international bekannte Republikaner gilt als einer der einflussreichsten und profiliertesten Politiker in den USA. Zuletzt waren die Beratungen des US-Kongresses über eine Reform des Gesundheitssystems verschoben worden, weil McCain sich wegen des Blutgerinnsels über dem Auge einer Operation unterziehen musste.

So reagieren die US-Politiker 

Barack Obama nennt McCain einen der mutigsten Kämpfer, die er je gekannt hat. «Gib dem Krebs Saures, John.»

US-Präsident Donald Trump wünschte dem erkrankten republikanischen Senator John McCain eine baldige Genesung. Sein Parteifreund sei schon immer ein Kämpfer gewesen, erklärte Trump am Mittwochabend (Ortszeit). Er bete gemeinsam mit First Lady Melania für den 80-Jährigen und dessen Familie. «Gute Besserung!», fügte der US-Präsident hinzu.

 (amü/sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Trump setzt neue Sanktionen gegen Russland aus: Jetzt hagelt es parteiübergreifend Kritik
Demokratische und republikanische Kongressmitglieder haben die Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Donald Trump verurteilt.
«Mehr als unverantwortlich», schrieb der republikanische Senator Thom Tillis auf der Plattform X. «Es ist unerhört, dass diese Regierung vor einem russischen Diktator kapituliert, der illegal in die Ukraine eingefallen ist und jeden Tag unschuldige Zivilisten niedermetzelt.» Wenn Trump Energiepreise tatsächlich senken wolle, könne er das tun, indem er den Konflikt mit dem Iran löse – und nicht, indem er Russlands Präsidenten Wladimir Putin einen Gefallen tue.
Zur Story