International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Democratic presidential candidates from left, New York City Mayor Bill de Blasio, Rep. Tim Ryan, D-Ohio, former Housing and Urban Development Secretary Julian Castro, Sen. Cory Booker, D-N.J., Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., former Texas Rep. Beto O’Rourke, Sen. Amy Klobuchar, D-Minn., Rep. Tulsi Gabbard, D-Hawaii, Washington Gov. Jay Inslee, and former Maryland Rep. John Delaney participate in a Democratic primary debate hosted by NBC News at the Adrienne Arsht Center for the Performing Arts, Wednesday, June 26, 2019, in Miami.  (AP Photo/Wilfredo Lee)

Zehn Demokraten kämpften am Mittwochabend im ersten TV-Duell um die Gunst der US-Wähler. Bild: AP

4 Highlights aus der ersten TV-Debatte der US-Demokraten

Der US-Wahlkampf nimmt Fahrt auf: Zehn demokratische Anwärter auf den Präsidentschaftsposten lieferten sich am Mittwochabend in Miami im US-Bundesstaat Florida das erste Fernsehduell.



In den USA hat sich ein Teil der demokratischen Präsidentschaftsbewerber am Mittwochabend zu einer ersten TV-Debatte getroffen. Die Kandidaten, unter ihnen Senatorin Elizabeth Warren und der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, stritten unter anderem über die richtige Gesundheitsversorgung.

Qué???

Weniger als vier Minuten nach Beginn der TV-Debatte überraschte der Kandidat Beto O'Rourke mit seinem Auftritt: Während der Antwort auf seine erste Frage, wechselte O'Rourke von Englisch plötzlich ins Spanische. Das sorgte bei seinen Konkurrenten für überraschte Blicke. Und weil das Netz natürlich jede einzelne Gesichtsregung der Debattierenden festhielt, geistern die Gesichter von Elizabeth Warren und Cory Booker bereits als Memes herum.

Die Demokraten setzen viel daran, die Latino-Wähler für sich zu gewinnen. O'Rourke hat bereits in Vergangenheit wiederholt Interviews in Spanisch gegeben. Dennoch wirkte sein Spanisch-Versuch etwas holprig und unbeholfen. Und nach ein paar Sätzen wechselte er bereits wieder in die Englische Sprache zurück.

Warren ganz vorne

Als Erste kam Senatorin Elizabeth Warren zu Wort. Sie gilt als eine der Favoriten – und überzeugte auch im TV-Duell. Die Twitter-Gemeinschaft war ob Warrens Auftritt voll des Lobes.

In der Debatte sprach sich die Wall-Street-Kritikerin für eine sozial gerechtere Wirtschaftspolitik aus. Die US-Wirtschaft diene derzeit vor allem den Reichen. Notwendig seien deswegen «strukturelle Veränderung» in Wirtschaft und Regierungshandeln. Mit Blick auf den Streit um das US-Gesundheitssystem sagte Warren, Gesundheit sei ein «Menschenrecht».

«Herzzerreissend»

Der ehemalige US-Wohnungsminister Julián Castro äusserte sich sehr emotional zur aktuellen Situation an den US-Grenzen zu Mexiko. Er erwähnte das Bild des ertrunkenen Vaters und seiner Tochter und sagte, solche Bilder seien «herzzerreissend» und «sollte uns alle verärgern».

Laaaangweilig!

Präsident Donald Trump, der gerade auf dem Weg zum G-20-Treffen in Japan ist, verfolgte die TV-Debatte offensichtlich auch. Doch wirklich davon begeistert war Trump nicht.

Bei einem Zwischenstopp in Anchorage im Bundesstaat Alasaka twitterte er nur: «Langweilig!»

Mit Material von sda

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

«Wir haben zwei Flüsse, aber kein Wasser für unser Dorf»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder, die zweite Welle in der Schweiz und Europa ist da.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen Vergleich:

Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel