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House Intelligence Committee Chairman Adam Schiff, D-Calif., talks to reporters about the release by the White House of a transcript of a call between President Donald Trump and Ukrainian President Voldymyr Zelenskiy, in which Trump is said to have pushed for Ukraine to investigate former Vice President Joe Biden and his family, at the Capitol in Washington, Wednesday, Sept. 25, 2019. House Speaker Nancy Pelosi, D-Calif., and the Democrats are now launching a formal impeachment inquiry against President Donald Trump. Rep. Schiff characterized Trump's words saying,

Adam Schiff: Der Demokrat ist Trumps Kontrahent im Impeachment-Verfahren. Bild: AP

Schiff ist ab jetzt Trumps grösster Gegner – doch er hat bereits einen Fehler gemacht

Ohne ihn wüsste die Öffentlichkeit wohl nicht von der Ukraine-Affäre. Jetzt soll Adam Schiff für die Demokraten das umkämpfte Impeachment stemmen. Donald Trump schiesst sich bereits warm.

Fabian Reinbold, Washington / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Er rückt ihn in die Nähe des Landesverrats, er nennt ihn korrupt, klein und einen Schwächling. Donald Trumps beleidigende Tweets haben sich zuletzt verstärkt an einen Adressaten gerichtet: Adam Schiff, Demokrat und Vorsitzender im Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses. 

Das Timing ist kein Zufall. Schiff, der einem Grossteil der Amerikaner gar nicht bekannt ist, wird in diesen Tagen zum vielleicht grössten Gegner Trumps. Denn er ist der Mann, in dessen Hände die Demokraten die Impeachment-Untersuchung gegen den Präsidenten legen.

Der ruhige, stets betont seriös auftretende Schiff gegen den polternden Trump – es dürfte eine der prägenden Auseinandersetzungen der kommenden Wochen sein. Schiffs Mission: Er soll die heftig umkämpfte Untersuchung so professionell, kraftvoll und schnell über die Bühne bringen, dass das Repräsentantenhaus schon Ende November über eine mögliche Impeachment-Anklage gegen Trump abstimmen kann.

Schiff hat die Ukraine-Affäre schon jetzt geprägt. Ohne ihn hatte sie es in dieser Form wohl gar nicht in der Öffentlichkeit geschafft.

Er brachte die Ukraine-Affäre ans Tageslicht

Denn es war Schiff, der es öffentlich machte, dass es eine Whistleblower-Beschwerde gegen Trump wegen dessen Einflussnahme auf den ukrainischen Präsidenten vorliegt. Die anonyme Eingabe hatte das Weisse Haus entgegen der Gesetze nämlich nicht ans Schiffs Ausschuss geben wollen. Schiff machte den Fall öffentlich – die Medien brachten daraufhin die Ukraine-Affäre ins Rollen.

Jetzt wird der 59-Jährige aus Kalifornien noch stärker im Scheinwerferlicht stehen, weil ihn die Demokraten mit grosser Macht ausgestattet haben.

Die Chefin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi , hat eigens die Hackordnung der parlamentarischen Ermittler umgeworfen. Eigentlich wäre der Justizausschuss mit seinem Vorsitzenden Jerry Nadler in der Verantwortung für die Impeachment-Untersuchung, doch Nadlers Komitee machte zuletzt bei mehreren Anhörungen keine gute Figur. Pelosi hat jetzt Schiff die Federführung übertragen. Sie traut ihm eher zu, die so heftig umkämpfte Untersuchung zu leiten und schnell zum Abschluss zu bringen. 

Speaker of the House Nancy Pelosi, D-Calif., speaks during an interview at The Texas Tribune Festival on Saturday, Sept. 28, 2019, in Austin, Texas. (Nick Wagner/Austin American-Statesman via AP)
Nancy Pelosi

Setzt auf Adam Schiff: Nancy Pelosi. Bild: AP

Die Vernehmungen starten

Und Schiff, früher Staatsanwalt in Los Angeles, legte sogleich hohes Tempo vor: Schon für diese Woche hat er die ersten Zeugen für die Ukraine-Affäre vorgeladen. Die ehemalige US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, sowie der Ukraine-Sondergesandte Kurt Volker sollen vor den Ausschüssen aussagen – Volker trat am Freitag zurück, nachdem sein Name in der Whistleblower-Beschwerde aufgetaucht war. 

Zugleich forderte Schiff von Aussenminister Mike Pompeo sowie von Trumps persönlichem Anwalt Rudy Giuliani Unterlagen zur Einsicht an. Giuliani hatte über Monate Druck auf Kiew gemacht, Ermittlungen gegen Trumps Konkurrenten Joe Biden und dessen Sohn aufzunehmen. Giuliani nutzt seine TV-Auftritte ebenfalls für Attacken auf Schiff – er stellte in Aussicht, sich der Zusammenarbeit mit Schiff zu verweigern.

Schiffs Fehler, Trumps Reaktion

Trumps Getreuen ist Schiff ein Dorn im Auge, weil er schon in der Aufarbeitung der Russland-Affäre einer der zentralen Akteure war, erst als Obmann der Demokraten im Geheimdienstausschuss, nach dem Wahlsieg Ende 2018 dann als Vorsitzender des Gremiums. Er leitete etwa eine turbulente Befragung von Sonderermittler Robert Mueller. Wer bei Trump keinerlei Fehlverhalten in der Russland-Affäre sieht, wirft Schiff zwangsläufig Parteilichkeit in der Sache vor.

Bei den Demokraten und in der liberalen Öffentlichkeit startet Schiff hingegen mit reichlich Vorschusslorbeeren. Der «New York Times»-Kolumnist David Leonhardt nennt ihn etwa «einen der wichtigsten Trümpfe, den die demokratische Partei und die Nation jetzt haben».

Doch Schiff hat auch schon einen Fehler gemacht. Als er der Aussage des Geheimdienstkoordinators Joseph Maguire am vergangenen Donnerstag vorsass, erlaubte er sich, Trumps Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten stark verknappt und mit eigenen, verzerrenden Beschreibungen wiederzugeben, anstatt beim vorliegenden Protokolltext zu bleiben.

Dafür hagelte es Kritik nicht nur von Trumps treuen Verbündeten, sondern auch von gemässigten Republikanern im Gremium. Trump selbst nutzte den Patzer für den Abschuss der Tweets mit Drohungen. 

 Ein Impeachment hat schon einmal Schiffs Karriere beeinflusst: im Jahr 2000 gewann er erstmals seinen Sitz im Repräsentantenhaus, damals warf er einen Republikaner aus dem Parlament, der als einer Antreiber des erfolglosen Impeachment-Verfahrens gegen Bill Clinton Beliebtheit eingebüsst hatte.

Jetzt könnte ein Amtsenthebungsverfahren wieder seine Laufbahn prägen. Mit dem Unterschied, dass dieses Mal er der Antreiber ist.

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jerry Cad 01.10.2019 22:11
    Highlight Highlight Wenn ich bedenke, was sein republikanisches Pendant David Nunes sich schon alles geleistet hatte, vorallem als er den Ausschussvorsitz hatte, kann man bei Schiff ja mal drüber weg sehen.
  • Faktenchecker 01.10.2019 14:15
    Highlight Highlight Schiff ist ein Widerling erster Güte und als solcher auch sehr bekannt.
    Schiff hat x-mal bewiesen, dass er einer der besessensten Trump Hasser ist. Das die Dems nun auf ihn setzen ist logisch, die sind mittlerweile so verzweifelt.
    2020 wird Trump triumphal wiedergewählt werden und satte Mehrheiten erhalten.
    Schiff wird als einer der Akteure in die Geschichte eingehen, die die Demokratische Partei komplett zerlegt haben.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.10.2019 15:51
      Highlight Highlight Ähm..... ja.
      Reichst du die Argumente noch nach?
    • Vanessa_2107 01.10.2019 16:42
      Highlight Highlight Das höre ich das erste Mal, dass A. Schiff ein Widerling sein soll. Kannst du uns erzählen, was er angestellt haben soll?
    • Walter Sahli 01.10.2019 21:10
      Highlight Highlight ...und ein Wahrsager ist der Faktenchecker auch noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abnaxos 01.10.2019 13:43
    Highlight Highlight Also ich fand es ja lustig, aber in dieser Situation war es wohl wirklich nicht angebracht. Das war eine Anhörung, keine Late-Night-Show.

    Schiff jetzt aber "Lügen" vorzuwerfen ist völlig daneben und zeigt die Hilflosigkeit (und/oder Humorlosigkeit) derjenigen, die sich jetzt darüber aufregen. Es war eine offensichtliche Parodie.
  • Juliet Bravo 01.10.2019 12:30
    Highlight Highlight Viel Feind’, viel Ehr’!
    • Robert Buras 01.10.2019 13:28
      Highlight Highlight Oder zuviele Jäger ist des Hasens Tod.
    • Juliet Bravo 01.10.2019 22:18
      Highlight Highlight Dein Wort in Gottes Ohr, Ueli Blocher😅
  • Heini Hemmi 01.10.2019 12:26
    Highlight Highlight Schiff ahoi! Hoffentlich schifft er nicht ab.
  • stolca 01.10.2019 12:10
    Highlight Highlight Vielleicht hat Schiff diesen "Fehler" ja ganz bewusst gemacht um 45 zu provozieren damit dieser seinerseits noch grössere Fehler begeht in seiner Wut. Da können ihn die Dems besser bei den Eiern packen. Trumps Hände sind ja zu klein dazu.
    • Hans Jürg 01.10.2019 13:56
      Highlight Highlight Es ist immer gut, wenn man vom Gegner unterschätzt wird.

      Wobei... Trump unterschätzt eigentlich alle. Denn er als gottgleiches Wesen ist ja allen endlos überlegen.
  • _stefan 01.10.2019 11:45
    Highlight Highlight Schiff hat beim Telefonat einfach zwischen den Zeilen gelesen. Inzwischen weiss er, dass die Amerikaner scheinbar zu doof sind, den Text selber zu lesen, man muss ihnen alles Wort-für-Wort vorlesen.
  • Dong 01.10.2019 11:17
    Highlight Highlight Wir impeachen also jetzt die Orange, weil das Protokoll (dass das weisse Haus übrigens zügig herausgegeben hat) auf einem zu sicheren Server gespeichert war? Echt jetzt? Na dann viel Glück...
    • INVKR 01.10.2019 11:37
      Highlight Highlight @Dong: Da hast du aber gleich mehrere Dinge nicht richtig verstanden...
    • Bruuslii 01.10.2019 12:25
      Highlight Highlight apropos quellen. ich hab mich auf youtube auch mal umgesehen und dann, um eine andere sichtweise zu sehen, mal verschiedene pro trump beiträge angesschaut. es ging nicht lange und es wurden mehrheitlich pro trump beiträge angeszeigt. soviel zur filterblase.

      interessanterweise gibt es aber auch bei trumps lieblingssender fox mitlerweile auch einige reporter, die sich sehr kritisch zu trump äussern.
      Play Icon
    • Vanessa_2107 01.10.2019 12:31
      Highlight Highlight Der arme Dong ist ganz einfach nicht auf dem Laufenden. Also Twitter als unseriöse Quelle zu betiteln finde ich auch nicht richtig. Es kommt immer darauf an, wem jeder persönlich folgt und das bestimmt ja jeder selber. Ich kann seriösen Newspapers folgen. Journalisten dieser Zeitungen, TV-Sendern, WH-Journalisten, Politikern, ehemaligen Politikern, Experten (ehem.) des FBI,CIA oder der früheren Administrationen, Universitätsprof. usw. @Input, gebe dir gerne einige interessante Namen dieser Quellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mijasma 01.10.2019 10:47
    Highlight Highlight Der Fehler könnte auch bewirken, dass er nun vorsichtig isi und einen späteren grösseren verhindern. Es ist besser er macht ihn am Anfang stat am Schluss.
  • Vanessa_2107 01.10.2019 10:45
    Highlight Highlight Ich hoffe einfach, falls sich Trump Speichellecker Pompeo oder Clown Giuliani weigern, die Dokumente auszuhändigen, verhaftet werden und ihnen täglich eine $10'000.-- aufgebrummt wird. Die Demokraten haben die Macht dazu. Schluss nun mit Lieblieb-Attitüden.Es stimmt, bisher waren die Dems viel zu nett. Wären die Republikaner Leaderim Haus, hätte es schon lange "gehäschered".
  • Noblesse 01.10.2019 10:44
    Highlight Highlight Da kann man nur Glück wünschen im Sinne von: "SCHIFF AHOI"!
    • Bert der Geologe 01.10.2019 12:11
      Highlight Highlight und dass er nicht abschifft.
  • RicoH 01.10.2019 10:41
    Highlight Highlight Die Reaktionen der Republikaner, im Besonderen von Trump, machen deutlich, dass Adam Schiff Ernst genommen wird und von ihm Gefahr droht.

    Ich hoffe sehr, und das traue ich ihm auch zu, dass er die Untersuchung der Regel konform und sachlich durchführt – und den Reps so richtig ans Bein pinkelt.
    • _stefan 01.10.2019 13:42
      Highlight Highlight @RicoH: Ich glaube eher, dass die Reaktion gespielt ist. Trump beherrscht das Spiel mit den Medien perfekt. Er wird nun aus jeder Mücke einen Elefanten machen und weiter versuchen täglich den sog. News-Cycle zu diktieren.

      Alleine seine Tweets der letzten drei Tage sind hochgradig rechtswidrig (fordert Exekution von Whistleblower, droht mit Bürgerkrieg falls er Abgewählt wird). Wenn die US-Demokratie richtig funktionieren würde, wäre er schon längst des Amtes enthoben.

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