DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hunderte gedenken der Toten von El Paso



Dean Reckard, son of Margie Reckard, speaks about his mother's life during her funeral at La Paz Faith Memorial & Spiritual Center, Friday, Aug. 16, 2019, in El Paso, Texas. Reckard was killed during the mass shooting on Aug. 3.(AP Photo/Jorge Salgado)

Bild: AP

Eines der Opfer des Schusswaffenangriffs im texanischen El Paso mit 22 Toten ist am Freitag unter überwältigender Anteilnahme bestattet worden. Rund 700 Menschen nahmen an dem Gedenkgottesdienst für die 63-jährige Margie Reckard teil.

Reckards Ehemann Antonio Basco hatte Medienberichten zufolge das Bestattungsunternehmen gebeten, den Gottesdienst öffentlich anzukündigen, weil er selbst keine Familie hat.

In der Folge wurden Basco rund 10'000 Beileidsbekundungen und mehr als 900 Blumengestecke geschickt. Einige kamen sogar aus Asien, wie die «New York Times» berichtete. Zur Trauerfeier am Freitagnachmittag reisten dann auch Trauernde aus anderen Städten und sogar aus anderen Bundesstaaten nach El Paso. Bei Temperaturen von 38 Grad warteten sie in einer langen Schlange vor dem Gebäude.

Amoklauf in El Paso, Texas

1 / 15
Amoklauf in El Paso, Texas
quelle: epa / larry w. smith
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wegen des grossen Andrangs musste der Gottesdienst nach Angaben des Bestattungsunternehmens in eine grössere Trauerhalle verlegt werden. «Das ist unglaublich», sagte Basco unter Tränen in einem von örtlichen Medien verbreiteten Video. Der 61-Jährige war seit mehr als zwanzig Jahren mit Reckard verheiratet.

In El Paso, das an der Grenze zu Mexiko liegt, hatte ein 21-jähriger Weisser am 3. August in einem Einkaufszentrum 22 Menschen getötet. Acht der Todesopfer waren Mexikaner.

Nach seiner Festnahme sagte er nach Angaben der Polizei, der Angriff habe sich gezielt gegen Mexikaner gerichtet. Vor der Attacke hatte er zudem ein rechtsextremes Manifest gegen Einwanderer aus Lateinamerika im Internet veröffentlicht, in dem er vor einer «hispanischen Invasion» warnte. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Protest in El Paso gegen den Besuch von Donald Trump

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen Kuba

Die US-Regierung hat nach den Massenprotesten für Freiheit neue Sanktionen gegen Kuba verhängt. Betroffen seien der amtierende Minister der Streitkräfte und die Abteilung des kubanischen Innenministeriums, welche die Niederschlagung der Proteste vorantreibe, teilte das Weisse Haus am Donnerstag mit.

Zuletzt waren Tausende Kubaner in zahlreichen Städten spontan für Freiheit, gegen Unterdrückung und Mangelwirtschaft auf die Strassen gegangen. Solche Proteste hatte es in dem Karibikstaat seit …

Artikel lesen
Link zum Artikel