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Trump ist kaum in Israel eingetroffen, schon wird er kritisiert



epa05980961 US President Donald J. Trump (2-L) and his wife, US First Lady Melania Trump (3-L) are welcomed by Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu (3-R) upon arrival at Ben Gurion Airport, in Lod outside Tel Aviv, Israel, 22 May 2017. Trump arrived for a 28-hour visit to Israel and the Palestinian Authority areas on his first foreign trip since taking office in January.  EPA/JIM HOLLANDER

Donald Trump in Begleitung von Benjamin Netanjahu.  Bild: JIM HOLLANDER/EPA/KEYSTONE

US-Präsident Donald Trump ist in Israel eingetroffen. Seine Maschine landete Montagmittag auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Im Anschluss wurde er von seinem israelischen Amtskollegen Reuven Rivlin empfangen.

Israel ist die zweite Station der ersten Auslandsreise Trumps. Trumps Besuch wird mit Spannung erwartet.

Der US-Präsident kam aus Saudi-Arabien, wo er am Samstag seine Reise begonnen hatte. Sie führt ihn bis zum Wochenende auch nach Europa. Dort trifft Trump den Papst und nimmt an Gipfeln der Nato und der G7-Gruppe teil.

In Israel will Trump mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über einen neuen Anlauf für Frieden in Nahost sprechen. Auf dem Programm stehen unter anderem auch Besuche der Klagemauer und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Am Dienstag besucht Trump die Palästinensischen Autonomiegebiete und will in Bethlehem Palästinenserpräsident Mahmud Abbas treffen. Nach einer anschliessenden Rede im Israel-Museum in Jerusalem reist der Präsident am Nachmittag nach Italien weiter.

Trumps Vorgänger Barack Obama war zuletzt im September 2016 zum Begräbnis des früheren israelischen Präsidenten Schimon Peres in Israel gewesen. Davor hatte Obama Israel zuletzt offiziell im März 2013 zum ersten Mal besucht.

Kritik an Deal mit Saudi-Arabien

Trump hatte am Samstag in Saudi-Arabien ein gigantisches Waffengeschäft mit dem Königreich in Höhe von rund 110 Milliarden Dollar abgeschlossen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren schlossen die USA mit Saudi-Arabien Geschäfte im Wert von mehr als 350 Milliarden Dollar ab.

In Israel wurde nun Kritik am Waffendeal laut. «Das ist eine Sache, die uns wirklich beunruhigen sollte», sagte Energieminister Juval Steinitz, wie seine Sprecherin bestätigte. «Saudi-Arabien ist ein feindliches Land.» Es müsse gewährleistet sein, dass Israel seinen militärischen Vorsprung beibehalte.

Die israelische Zeitung «Jediot Achronot» schrieb, dass Saudi-Arabien unter anderem grössere Kriegsschiffe als die Israelis erhalten solle. Ausserdem würden die Möglichkeiten der Saudis ausgebaut, Langstreckenraketen abzufangen, die Israel besitzen soll.

Die Zeitung «Maariv» schrieb, dass Israel sich mit öffentlicher Kritik am Geschäft zurückhalte, weil Saudi-Arabien und Israel gemeinsam gegen den Feind Iran vorgehen wollten. Ausserdem wolle Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Trump nicht mit Kritik verärgern. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 22.05.2017 22:13
    Highlight Highlight Naja, ich weiss nicht, was ich denken soll. Redet von Frieden und verkauft Waffen? Ein Schelm, wer da böses denkt...
  • roger.schmid 22.05.2017 21:28
    Highlight Highlight guter Kommentar zu trumps miesen Spiel:
    Play Icon
  • Echo der Zeit 22.05.2017 18:28
    Highlight Highlight Der Saudi Trip hat sich für Trump gelohnt oder für seine Tochter - Zwei Tage nachdem US-Präsident Donald Trump einen Rüstungsdeal im Wert von bis zu 350 Milliarden US-Dollar mit Saudi-Arabien unterzeichnet hat, darf sich auch seine Tochter Ivanka über eine Riesenspende in Höhe von 100 Millionen US-Dollar freuen. Dies teilte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Sonntag mit - https://www.bluewin.ch/de/news/ausland/2017/5/22/100-millionen-fuer-ivanka-trumps-hilfsfonds.html
    Und es gibt immer noch Leute die kommen mit der Bösen Hillary wens um den Trump geht.
  • moimoimoi 22.05.2017 15:10
    Highlight Highlight "Es müsse gewährleistet sein, dass Israel seinen militärischen Vorsprung beibehalte."

    Und darum gibt es im Iran Atomwaffeninspektionen und in Israel nicht.
  • äti 22.05.2017 14:33
    Highlight Highlight Endlich wird es auch in Tel-Aviv und Palästina neue Trump-Resorts geben. Besonders Palästina wird sich freuen, da hungert man gerne dafür. Bin auch sehr froh, geht es den Beraterinnen und Beratern von Donald gut. Hab mir Sorgen gemacht wegen der strapaziösen Fliegerei und so weit weg von Florida. Ich bete für das lustige Team, bis mich der Papst ablöst
  • FrancoL 22.05.2017 14:04
    Highlight Highlight Ist das nicht nett? Man wolle Trump nicht mit Kritik verärgern.
  • Asmodeus 22.05.2017 13:54
    Highlight Highlight "Es müsse gewährleistet sein, dass Israel seinen militärischen Vorsprung beibehalte."

    Kein Problem. Wenn das erste rückwärtsgewandte Kriegstreiberland so viele Waffen kauft, dann darf das zweite rückwärtsgewandte Kriegstreiberland auch mehr Waffen kaufen.
    Und das dritte rückwärtsgewandte Kriegstreiberland verdient sich dümmer und dämlicher :)
    • fabsli 22.05.2017 14:59
      Highlight Highlight Hab mir beim Satz "Es müsse gewährleistet sein, dass Israel seinen militärischen Vorsprung beibehalte." genau das selbe gedacht.
    • Saraina 22.05.2017 19:11
      Highlight Highlight Alles easy. Israel verkauft den Saudi selber Waffen. Das steht aber nicht in den saudischen Zeitungen. Zudem dürften sich die Israeli beruhigen, wenn Trump die Unterstützung für deren Rüstung etwas aufstockt. Zahlt ja eh der amerikanische Steuerzahler.
  • Raphael Stein 22.05.2017 13:50
    Highlight Highlight Ach, was für eine Zukunft wir doch alle haben...
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