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«Cracka» hackt Onlinekonten von US-Geheimdienst-Koordinator Clapper 



Der US-Geheimdienstkoordinator James Clapper hat eingestehen müssen, dass seine Onlinekonten gehackt worden sind. Laut der Nachrichtenseite Motherboard bekannte sich ein Jugendlicher zum Hackerangriff auf Clappers Internet- und Telefonkonto.

FILE - In this Jan. 29, 2014 file photo, Dir. of National Intelligence James Clapper, testifies before the Senate Intelligence Committee hearing on Capitol Hill in Washington.  Clapper denied Thursday that he lied to Congress about government surveillance last year, and he rolled out a new national intelligence strategy that includes principles of ethics for intelligence officers.  (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

James Clapper soll Geheimdienste koordinieren, kann seine Online-Konten aber nicht schützen.
Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

«Wir haben Kenntnis von dieser Angelegenheit. Wir haben die zuständigen Behörden informiert», sagte sein Sprecher Brian Hale am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Er nannte keine weiteren Einzelheiten.

Laut dem Bericht von Motherboard gelang es dem Hacker, Anrufe an Clappers Nummer zur propalästinensischen Bewegung Free Palestine Movement umzuleiten. Auch habe er es geschafft, in ein Yahoo-Konto von Clappers Ehefrau einzudringen.

Der Hacker mit dem Pseudonym «Cracka» gehört demnach einer Gruppe an, die bereits in einen Cyberangriff auf das private Email-Konto des CIA-Direktors John Brennan verwickelt war. Brennan hatte empört auf den Angriff und Medienberichte darüber reagiert.

(sda/afp)

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