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Warum sich weisse Rassisten und Jihadisten sehr ähnlich sind – in 5 Punkten

Nach den Attentaten vom Wochenende ist der inländische Terrorismus in den USA in aller Munde. Ein ehemaliger FBI-Agent erklärt in der «New York Times», wie ähnlich sich Jihadisten und weisse Terroristen sind. Eine Zusammenfassung in 5 Punkten.

helene obrist



29 Tote innerhalb von 24 Stunden: Das ist die traurige Bilanz des vergangenen Wochenendes in den USA. Das FBI stufte das Attentat in El Paso im US-Bundesstaat Texas als inländischen Terrorismus ein. Die «weisse Vorherrschaft» und die Angst vor inländischem Terrorismus werden derzeit heftig debattiert.

«Ich sehe beunruhigende Parallelen zwischen dem Aufstieg von Al Qaida in den 90er Jahren und dem heutigen rassistischen Terrorismus.»

Ali H. Soufan

Auf der Suche nach Lösungen, die solche schrecklichen Taten in Zukunft verhindern, publizierte die «New York Times» einen Text des ehemaligen FBI-Agenten Ali H. Soufan. Darin fordert Soufan die Gleichbehanldung von inländischen und ausländischen Terroristen.

Denn, so Soufan, inländische und ausländische Terroristen ähneln sich in ihrem Aufbau und ihren Handlungen sehr stark. «Ich sehe beunruhigende Parallelen zwischen dem Aufstieg von Al Qaida in den 90er Jahren und dem heutigen rassistischen Terrorismus», beginnt Soufan seine Aufzählungen.

Das Klima der Angst

FILE - In this Aug. 12, 2017 file photo, white nationalist demonstrators clash with counter demonstrators at the entrance to Lee Park in Charlottesville, Va. Federal prosecutors say a â??hate crime motivationâ? should result in stricter sentences for three members of a white supremacist group who pleaded guilty to attacking counterprotesters at the rally in Virginia for far-right extremists. In a court filing Tuesday, July 17, 2019, Justice Department prosecutors recommend prison sentences ranging from 30 months to 46 months for Rise Above Movement members Benjamin Daley, Michael Miselis and Thomas Gillen.  (AP Photo/Steve Helber, File)

Bei einem Aufmarsch weisser Nationalisten 2017 kam es in Charlottesville zu groben Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten. Bild: AP

Die weissen Rassisten, so Soufan, kreieren genauso wie deren islamistischen Gegenpart ein Klima der Angst. «Sie wollen mit Gewalt ein Chaos erschaffen, das dann ausgenutzt werden kann, um die Gesellschaft nach ihrem eigenen Bild neu zu gestalten.»

Die Propaganda-Videos

Die Rekrutierungsvideos beider Gruppierungen zielen vor allem auf «Reinheit», Kampfgeist und körperliche Fitness ab.

Auch die von den Terroristen produzierten Propaganda-Videos ähneln sich im Kern, erklärt Soufan. «Während die Jihadis Videos von Enthauptungen verbreiten, glorifizieren die Rechtsextremen in Live-Streams Angriffe wie beispielsweise diejenigen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch.»

Die Plattform

Auch die Kommunikation der terroristischen Gruppierungen funktioniert ähnlich. Während der islamische Staat und dessen Unterstützer über Telegram miteinander in Verbindungen bleiben, kommunizieren die weissen Rassisten über Plattformen wie 8chan.

Die Flaggen

Eine Gruppierung von Neonazis die von Veteranen des Irak-Afghanistan Krieges gegründet wurde, nennt sich laut Soufans Angaben «The Base». «Das ist eine direkte Übersetzung von ‹Al Qaeda›. Die Gruppierung verwendet zudem ähnliche schwarze Flaggen wie die Jihadisten», schreibt der ehemalige FBI-Agent.

Bild

Die Flagg von Al-Kaida bild: wikipedia

«The Base» führt zudem eine Online-Bibliothek mit Handbüchern für Terroristen. Auch die Al-Kaida verfügt über ähnliche Publikationen – eine davon lehrte die Attentäter auf den Boston Marathon 2013, wie man aus Druckkochtöpfen Bomben baut.

Die Übungszonen

«Am beunruhigendsten ist, dass beide Gruppen über reale Kriegsgebiete verfügen, die als Übungszweck dienen», so Soufan. Für die Dijhadisten war das Afghanistan in den 1980er Jahren, der Balkan in den 90ern und heutzutage Syrien.

In this photo provided by a website of  the Islamic State militants, taken Thursday, June 25, 2015, Islamic State militants move toward Syrian government forces' positions in the predominantly Kurdish Syrian city of Hassakeh, Syria. After weeks of setbacks, militants from the Islamic State group launched swift counteroffensives Thursday on predominantly Kurdish areas of northern Syria, killing and wounding dozens and setting off car bombs, activists and officials said. ( Islamic State militant website via AP)

Kämpfer des «Islamischen Staates» in Syrien. Bild: AP/Islamic State militant website

«Die weissen Rassisten dagegen, haben den Krieg in der Ostukraine, in dem sie auf beiden Seiten kämpfen.» Soufan zitiert den Forscher Dr. Kacper Rekawek, gemäss dessen Schätzungen rund 17'000 Menschen aus 50 verschiedenen Ländern in die Ukraine gereist sind, um dort zu kämpfen. Der Christchurch-Attentäter, der bei seinem Angriff auf zwei Moscheen 51 Menschen tötete, soll zuvor in der Ukraine gekämpft haben. Zudem trug er bei seinem Angriff eine Splitterjacke, auf der ein Symbol der wichtigsten ultranationalistischen Gruppe des Landes abgebildet war.

Fazit

Für den ehemaligen FBI-Agenten Soufan sind die Parallelen nicht übersehbar. Er kritisiert, dass inländische Terroristen in den USA nicht gleichbehandelt werden wie auswärtige. Inländische Terroranschuldigungen seien viel schwerer zu beweisen. «Sogar die Taten des Bombers von Oklahoma, die schlimmsten in der Geschichte Amerikas, wurden nicht als terroristische Straftaten eingestuft.»

«Wir können es uns nicht leisten, auf das weisse, rassistische Äquivalent zu warten.»

Ali H. Soufan

Soufan fordert Gleichbehandlung und warnt vor zukünftigen Taten der weissen Terroristen. «Vor zwanzig Jahren haben wir die zunehmende Bedrohung durch den islamistischen Terror stark unterschätzt. Diese Unachtsamkeit ist uns am 11. September 2001 teuer zu stehen gekommen. Wir können es uns nicht leisten, auf das weisse, rassistische Äquivalent zu warten.»

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jo Cienfuegos 09.08.2019 03:36
    Highlight Highlight Ohne Worte
    Benutzer Bild
  • Kruk 07.08.2019 19:46
    Highlight Highlight Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sie beide die gleiche Vorstellumg davon hsben was der Islam ist bzw. zu sein hat.
  • Ueli der Knecht 07.08.2019 13:45
    Highlight Highlight Es gibt schon auch einen Unterschied zwischen Dschihadisten und Rassisten.

    Dschihadisten stehen offen zu Ihrer Gesinnung, währenddessen praktisch alle Rassisten ständig behaupten, sie seien keine Rassisten ( aber...).

    Rassisten sind daher verlogener als Dschihadisten.
    • AdvocatusDiaboli 07.08.2019 18:59
      Highlight Highlight "Dschihadisten stehen offen zu Ihrer Gesinnung"

      Die Poliziei wäre sehr froh und erleichtert, wenn du da recht hättest.
    • Kruk 07.08.2019 21:43
      Highlight Highlight Advocatus, zur gesinnung stehen ist das eine, über die Planung eimer illegalen tat zusprechen wäre etwas anderes.

      Mit der gesinnung allein kann die Polizei nicht viel anfangen.
    • Ueli der Knecht 07.08.2019 22:06
      Highlight Highlight Die polizeilichen Gewaltpräventionsstellen haben bei denjenigen einen Vorteil, die offen zu Ihrer Gesinnung stehen. Dazu zählen übrigens auch viele Neonazis. Die Neonazis sind aber unter den vielen Rassisten nur eine kleine Minderheit.

      Die überwiegende Mehrheit der Rassisten steht nicht offen zu ihrer Gesinnung. Diese verlogenen Rassisten sind eine permanente latente Gefahr; mit zunehmder Tendenz. Dieses Gewaltpotential ist für die Sicherheitskräfte schwieriger in Griff zu kriegen. Das kann unter Umständen böse enden (zB. in Pogromen), und darf daher nicht unterschätzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 07.08.2019 10:14
    Highlight Highlight Dafür gibt es geschichtliche und Zeitgemässe Fakten wie „Bestseller“ von einschlägigen Büchern in der arabischen Welt, die belegen dass die zwei Ideologien sehr viele Schnittmengen aufweisen. Das Buch vom Historikers David Motadel "Für Prophet und Führer: Die islamische Welt und das Dritte Reich" hat sich meiner Meinung nach sehr gut damit befasst und bei Zeit.de findet man einen Artikel dazu: https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2018-03/muslime-zweiter-weltkrieg-adolf-hitler-islam-juden
  • schreiben was ist. 07.08.2019 08:42
    Highlight Highlight Warum verbrüdern sich heute die Linken mit den extremen Religiösen?

    „Die Linken änderten ihre Haltung gegenüber religiösen Menschen. Sie zeigen nun nicht nur Verständnis für Gläubige, sondern solidarisieren sich mit ihnen. Allerdings betrifft es nicht die Christen, sondern nur die Muslime.“


    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-atheistisch-ist-die-linke-noch
    • reactor 07.08.2019 10:19
      Highlight Highlight Der Artikel ist Müll, da wird etwas in einen willkürlichen Zusammenhang, mit einem gewünschten diffamierenden Resultat gestellt. Genauso wie man sich hier mit angegriffenen jüdischen Menschen solidarisiert, genauso macht man es mit Moslems. Wenn aus rassistischen Motiven heraus eine religiöse Minderheit angegriffen wird, ist es klar, sich dagegen zu stellen. Anders wäre es, wenn die Diskussion um grundsätzliche Haltung gegenüber Religionen ginge. Das tut sie aber nicht. Mich nerven so unreflektierte und eindeutig diffamierende Statements die nur mit dem eigenen Wunschdenken zu tun haben
    • Maracuja 07.08.2019 10:29
      Highlight Highlight @schreiben was ist: warum verbrüdern sich die Linken mit den extremen Religiösen

      Sie (be)schreiben nicht, was ist, sondern was in ihr Weltbild passt. Die Linken verbrüdern sich nicht mit den extrem Religiösen, sie haben nur Hemmungen immigrierte religiöse Extremisten genauso hart zu kritisieren wie einheimische Religiöse. Diese fragwürdige Haltung wurzelt vermutlich in der Angst durch Kritik Xenophobie zu schüren sowie in Paternalismus.

      Warum gehen Sie nicht auf das eigentliche Thema ein und lenken vom Rechtsextremismus ab?
    • bbelser 07.08.2019 11:14
      Highlight Highlight Schreiben, was Quatsch ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 07.08.2019 08:32
    Highlight Highlight Aber laut Trump sind das ja nur sehr, sehr psychisch Kranke Menschen.....
    Mit solchen Aussagen werden solche Attentate verharmlost und die Gefahr des rechten Terrorismus nicht akzeptiert oder sogar gewünscht?
    • pamayer 07.08.2019 10:42
      Highlight Highlight Würde behaupten, gewünscht.
      Seine treuste Wählerschaft.
    • Rabbi Jussuf 07.08.2019 11:07
      Highlight Highlight Das gleiche gilt in Europa für islamische Täter. Alle nur geistig verwirrt und natürlich Einzelfälle.
    • Maracuja 07.08.2019 11:49
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Das gleiche gilt in Europa für islamische Täter. Alle nur geistig verwirrt und natürlich Einzelfälle

      Wer behauptet denn so einen Quatsch? Quelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 07.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Weisse Rassisten? Was, es gibt noch andere Rassisten? Wie weit unterscheiden sich diese Rassisten verschiedener Hautfarben?

    Eigentlich wollte man die Ideologie , Wertvorstellungen und Gedankengut des Islam mit demjenigen des Nationalsozialismus vergleichen? Hat sich dann aber entschieden ein aktuelles Trendwort für Weisse und ein älteres aus den 90er für Islamisten zu verwenden? Irgendwie auch ein bisschen rassistisch das so zu machen...
    • TJ Müller 07.08.2019 17:38
      Highlight Highlight WOW, harter Tubak. Du Vergleichst den Islam mit dem Nationalsozialismus? Kennst aber schon den Unterschied zwischen Islam und Islamismus?
  • schreiben was ist. 07.08.2019 08:24
    Highlight Highlight Der wichtigste Unterschied ist doch, dass „weisse Rassisten“ hier in Europa hauptsächlich ein Phantom ist, welches in den Köpfen so manches Linksextremen zuhause ist, und die Wahrnehmung beeinträchtigt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.08.2019 08:29
      Highlight Highlight Orban? Salvini? Höcke?
      Die drei ersten die mir eingefallen sind, die öfters mit rassistischen Parolen aufgefallen sind.
    • reactor 07.08.2019 10:23
      Highlight Highlight NSU fällt mir dazu ein (und sie waren sicher mehr wie nur 3). - Alles nur 'linksextremes' Hirngespinst?
    • Maracuja 07.08.2019 10:31
      Highlight Highlight @schreiben was ist

      Breivik, NSU usw. sind keine Phantome. Weshalb verharmlosen Sie Rechtsextremismus und verhöhnen die Opfer dieser Verbrecher?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 07.08.2019 08:21
    Highlight Highlight Nr. 6: Antisemitismus

    Die schlimmsten Antisemiten und Judenhasser sind Islamisten und Neonazis.
    • Frances Ryder 07.08.2019 08:53
      Highlight Highlight Nur so: Araber sind selbst Semiten, sie können also schlecht Antisemiten sein.
    • Magnum44 07.08.2019 09:36
      Highlight Highlight Da bin ich doch froh, dass ich sämtliche Religionen gleichemassen verabscheue ;)
    • Läggerli 07.08.2019 11:35
      Highlight Highlight @Frances: Naja, Logik und Extremismus wachsen selten auf demselben Ast. Die Saudis gehen als Araber durch, lassen an der Grenze aber niemanden mit Einreisestempel aus Israel ins Land. Genau so wie Iran, Irak und weitere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 07.08.2019 08:17
    Highlight Highlight Natürlich ist es das. Die Menschen sind überall gleich, sie sind Menschen eben. Und alle vorstellbaren und unvorstellbaren menschlichen Abgründe können sich jeder Zeit überall auf der Welt erreignen.

    Was sich unterscheidet ist nur der Mythos der uns antreibt. Die Geschichte die erzählt wird, die Identität die ein Mensch sich davon ableitet.

    Darum ist es so wichtig darauf zu achten, was für Geschichten erzählt werden und was für eine Sprache benutzt wird.
    • reactor 07.08.2019 10:28
      Highlight Highlight Das so einfach aufs Menschsein zu reduzieren ist etwas fatalistisch und auch billig entschuldigend. Kein Kind ist rassistisch. Der kommt durch entsprechende Sozialisierung zustande. Ist kein Naturdingens...
    • Firefly 07.08.2019 12:06
      Highlight Highlight @reactor genau das schreibe ich ja.

      Die Sozialisierung gehört immanent zum Menschsein und geschieht, unter anderem, durch Mythen und Geschichten die eine Kultur ihre Protagonisten und Vorbilder erzählen.
    • reactor 07.08.2019 12:34
      Highlight Highlight ach so, da habe ich den Anfan falsch verstanden, sry :)
  • Friedhofsgärtner 07.08.2019 08:06
    Highlight Highlight Interessanter Vergleich. Wenn sich dieser aber auf das jüngste Massaker von El Paso beziehen soll, würde mich schon noch Interessieren inwiefern sich dieses Blutbad von all den bisherigen in den USA unterscheiden soll. Ernst gemeinte Frage.
    • Schlumpfinchen #notmeus 07.08.2019 08:39
      Highlight Highlight Es ist wieder mal ein Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hatte. Ausserdem waren es gleich zwei Attentate innert 14 Stunden.
      Die Gegenbewegung hatte sich schon nach Parkland und Las Vegas formiert, jetzt rücken sie wieder in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion.
    • Ueli_DeSchwert 07.08.2019 08:45
      Highlight Highlight Beispielsweise durch das Terroristische und Nationalistische Manifest auf 8chan? Nur mal so 'ne These...
    • RicoH 07.08.2019 08:51
      Highlight Highlight Das Massaker hat nachgewiesen einen rassistischen Hintergrund.
  • Glücksbringer 07.08.2019 07:49
    Highlight Highlight Etwas vereinfacht würde ich sagen, Anhänger beider Gruppen und alle Fanatiker sind dumm und psychisch schwer gestört.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.08.2019 08:31
      Highlight Highlight Könnte man denken.
      Doch leider ist diese Problematik komplexer. 😔
    • Ueli_DeSchwert 07.08.2019 08:46
      Highlight Highlight Und haben Macht (was das ganze beängstigend macht).
    • RicoH 07.08.2019 08:57
      Highlight Highlight Das ist dann doch zu einfach. Verblendet ja, aber leider weder dumm, noch psychisch schwer gestört.
  • Hasek 07.08.2019 07:28
    Highlight Highlight Extrem Rechte und islamische Fundis sind Brüder im Geiste und haben ähliche Ziele. Es waren die einzigen, die sich über jeden Terroranschlag, über jede Leiche gefreut haben. Gegenseitig lieferte man sich das propagandistische Feindbild. Die Zivilgesellschaft wurde zum Glück von den zusammen Tango tanzenden Extremisten nicht gespalten...
    • Sandro Lightwood 07.08.2019 07:56
      Highlight Highlight Frag mal Illi: http://www.watson.ch/amp/!165165648
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.08.2019 08:34
      Highlight Highlight @Sandro
      Ach ja stimmt.
      Da war ja was mit der Spitze des IZRS.
      Illi war ja selbst ein bekennender Neonazi.
      Ironischerweise war seine Frau früher ein Strassenpunk.
  • Butzdi 07.08.2019 07:22
    Highlight Highlight Es gibt auch sehr viele Parallelen zwischen den politischen und sozialen Zielen von ISIS / pro-Sharia Gesellschaften und US Republikanern / Evangelisten:
    - Die Ablehnung der Trennung von Kirche und Staat, Gott und Religion sollen im Vordergrund stehen
    - Religiöse Führer sind steinreich
    - Position gegen LGBTQ und Frauenrechte inkl Verhütung und Abtreibung
    - Aktive Unterdrückung der Allgemeinbildung
    - Flagge, Waffe und Gebetsbuch als Patriotismus stilisieren
    - Andersdenkende werden als Feinde und Ungläubige gebrandmarkt
    - Unterdrückung der freien Presse und Meinungsfreiheit

    Beängstigend.

    -
    • Saerd neute 07.08.2019 08:46
      Highlight Highlight Ich bin auch gegen Abtreibung, bin ich nun ein Rassist??
    • Tjuck 07.08.2019 09:21
      Highlight Highlight Ich gebe zu bedenken, dass es in der Schweiz mehr bekennende Mitglieder von Freikirchen gibt als Muslime. Und dass diese einen viel grösseren religiösen Eifer an den Tag legen als Muslime.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.08.2019 10:39
      Highlight Highlight @Nüübächler
      Und das hat jetzt was genau mit dem Thema zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 07.08.2019 07:14
    Highlight Highlight Ja ja, statt Mord und Rassismus generell zu verurteilen und nach einer echten Lösungen zu suchen, einfach schnell die weissen dämonisieren. Ist ja nicht rassistisch, wenn man auf die los geht (weil Privileg und so..., gell). Aber dabei ja nie die eigentlichen Statistiken ansehen:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_crime_in_the_United_States#Homicide
    • HabbyHab 07.08.2019 07:45
      Highlight Highlight Ach wieder diese "Statistik".
      Nein, anderen die selben Rechte geben wollen wie Weissen ist NICHT rassistisch. Das ist - man glaubt es kaum - Gleichstellung. Aber für Leute wie dich ist das wohl sehr schlimm, wenn man Leute mit anderer Hautfarbe akzeptieren muss.
      Und zur Statistik: Das ist die Folge davon, wenn wenn man eine Bevölkerungsgruppe systematisch in die Armut zwängt.
    • Ichiban 07.08.2019 07:47
      Highlight Highlight Wo werden denn hier die Weissen dämonisiert? im Artikel geht es um Rassisten. Dass man hier von weissen Rassisten spricht hat ist sogar eine Konkretisierung, da diese aktuell sehr viel übel verbreiten.
    • rodolofo 07.08.2019 07:53
      Highlight Highlight Präzisierung:
      Nicht "Die Weissen" werden hier "dämonisiert", sondern GEWISSE Weisse, nämlich diejenigen unter UNS, die sich einbilden, "Porentief Weiss" zu sein.
      Werden die wirklich dämonisiert?
      Gerade diese "Arier mit reiner Abstamungslinie" (da kommen auch keine "pseudo-weissen" Juden drin vor! Aber irgendwann, wenn sie einige Jahrmillionen in ihrem Stammbaum weiter zurückgehen, schwarze Ostafrikaner, Homo Erectus und Neandertaler...) kämpfen doch immer für IHRE Meinungsfreiheit, in der wir ein Arschloch auch mal sachlich-nüchtern "Arschloch" nennen dürfen, OHNE zu polemisieren. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 07.08.2019 06:56
    Highlight Highlight Alle Extremisten sind sich ähnlich, ob religiös oder sonstwie gefärbt: Rassisten, Jihadisten, militante Veganer, extreme Evangelikale, extrem Rechte oder Linke etc. Alle haben Sie gemein dass sie ihre Lebensweise anderen aufzwingen wollen, wenn nötig mit Gewalt.
    • Saraina 07.08.2019 07:50
      Highlight Highlight Es geht darum die Macht zu haben, nicht die eigene Lebensweise anderen aufzuzwingen. Die Rassisten wollen ja nicht Farbigen ihre Lebensweise aufzwingen, sie wollen sie schlicht weg haben aus dem eigenen Machtbereich. Der IS ist auch nicht am missionieren, er vertreibt und tötet die Anderen, ob es Christen oder normale Muslime sind.
    • WID 07.08.2019 08:06
      Highlight Highlight @Saraina: nicht einverstanden. Wenn Du dich den Regeln des Rassisten, Jihadisten, evangelikalen oder militanten Veganers 100.0% unterwirfst bist Du willkommen. Aber nur dann. Ich gebe Dir aber Recht dass es letztendlich um die Ausübung von Macht geht.
    • Scott 07.08.2019 08:07
      Highlight Highlight Im Artikel ging leider die Antifa vergessen, deren "Aktivisten*innen" seit dem Amoklauf von Ohio nun auch zu den Gewaltbereiten gezählt werden dürfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 07.08.2019 06:47
    Highlight Highlight In einer Psychiatrischen Klinik hatte ich mal die Gelegenheit, einen sehr religiösen Balkan-Muslim kennenzulernen, bei dem die Psychiater "Religiösen Wahn" diagnostiziert hatten.
    Wir konnten uns immer wieder auszutauschen, an geleiteten Gruppentherapien und auf der Abteilung, am Esstisch, in der Küche, am Billardtisch usw.
    Im Verlauf unserer (manchmal heftigen) Gespräche verfestigte sich mein Eindruck immer mehr:
    SVP in Reinkultur!
    Traditionalistisch, paternalistisch, autoritär, Anfänger-Demokrat im Sinne von "Die Mehrheit befielt, was als "normal" zu gelten hat!", usw.
    Und ein Schlitzohr...
  • Yolo 07.08.2019 06:39
    Highlight Highlight Es gibt noch weitere Merkmale. Bspw. die Stellung der Frau.
  • Walter Sahli 07.08.2019 06:32
    Highlight Highlight Das sind alles nur Äusserlichkeiten. Erschreckend ist, dass auch die Mentalität und das Gedankengut der beiden Gruppierungen grösstenteils deckungsgleich sind.
  • PrivatePyle 07.08.2019 05:47
    Highlight Highlight Um Paralellen zwischen den beiden Ideologien zu finden, muss man nun echt kein FBI-Agent gewesen sein.
    Schliesslich basieren beide Ideologien auf faschistoide Bücher und Schriften, die zu Hass und Gewalt aufrufen.
  • FITO 07.08.2019 05:44
    Highlight Highlight Würden sie sich wenigstens nur mit sich selbst beschäftigen, würde vielen dieses unsägliche Leid ausgelöst durch ihre kranke Ideologien erspart bleiben.
    Benutzer Bildabspielen
    • Ueli_DeSchwert 07.08.2019 08:55
      Highlight Highlight Ist das Karma in Reinform? :)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.08.2019 08:56
      Highlight Highlight Von deinem GIF lernen wir etwas essentielles, wofür die Deppen des KKK zu dämlich sind.
      Nie mit Feuer spielen. Besonders nicht wenn man weite Gewänder aus billigstem Stoff trägt.
  • Kruk 07.08.2019 05:07
    Highlight Highlight "Vor zwanzig Jahren haben wir die zunehmende Bedrohung durch den islamistischen Terror stark unterschätzt."

    Eigentlich sollte es heissen:

    «Vor vierzig Jahren haben wir die zunehmende Bedrohung durch den islamistischen Terror stark unterstützt."
  • Kruk 07.08.2019 05:04
    Highlight Highlight "Soufan fordert Gleichbehandlung"
    ich weiss dass es nicht so gemeint ist.

    Aber dann müsste die Armee ein Paar Bundesstaate bombardieren, Drohnenangriffe durchführen, ein internierungslager in der Karibik wo Leute willkürlich und ohne anklage festgehalten werden öffnen. Foltern. Und ein paar andere Gruppen bewaffnen welche gegen jene kämpfen (Antifa?).

    Auf jede Fall dürfen die nicht verharmlost werden.
    Bitte bringt erledigt euch selber:
    «Die weissen Rassisten dagegen, haben den Krieg in der Ostukraine, in dem sie auf beiden Seiten kämpfen.»


  • Karl Marx 07.08.2019 05:03
    Highlight Highlight Teile und herrsche.

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

Thunberg …

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