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New Yorker Bürgermeister will kranke Obdachlose zwangseinweisen

New Yorker Bürgermeister will kranke Obdachlose zwangseinweisen

30.11.2022, 05:09

Der New Yorker Bürgermeister will psychisch kranke Obdachlose zwangseinweisen lassen und so die Kriminalität in der US-Metropole weiter bekämpfen. «Wenn eine schwere psychische Erkrankung dazu führt, dass jemand obdachlos ist und eine Gefahr für sich selbst darstellt, haben wir die moralische Verpflichtung, ihm zu helfen», sagte Bürgermeister Eric Adams am Dienstag.

epa10178188 New York City Mayor Eric Adams (L) speaks with US Senate Majority Leader from New York Chuck Schumer during a ceremony at the 9/11 Memorial marking the 21st anniversary of the September 11 ...
Eric Adams (links) mit dem Mehrheitsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer. Bild: keystone

Polizei, medizinische Fachkräfte und Sozialarbeiter sollen demnach künftig Obdachlose, bei denen sie psychische Probleme vermuten, gegen deren Willen einweisen können. Über eine entsprechende rechtliche Regelung soll laut Adams nächstes Jahr beraten werden.

«Das allgemeine Missverständnis, dass wir keine unfreiwillige Hilfe leisten können, wenn die Person nicht gewalttätig (...) ist, hält sich hartnäckig», sagte Adams. «Dieser Mythos muss aus der Welt geschafft werden.» In New York City leben schätzungsweise 50'000 Obdachlose.

Adams, ein ehemaliger Polizist und Vertreter der Demokratischen Partei von US-Präsident Joe Biden, hat den Kampf gegen Gewaltkriminalität zu einem seiner wichtigsten Anliegen erklärt. (sda/afp)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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zaunkönig
30.11.2022 06:24registriert November 2015
Wer es vergessen haben sollte: Die Ronald Reagan Administration hat zum sparen tausende Menschen mit psychischen Störungen (insbesondere Kriegsveteranen) aus ihren Behandlungsprozessen entlassen (rausgeschmissen) und hat das Reintegration in den gesellschaftlichen Alltag genannt. Das war das Rückgängig machen des Mental Health System Act der Jimmy Carter Administration.
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DaMedico
30.11.2022 06:29registriert Februar 2018
Entweder werden hier Infos nicht gegeben oder der Titel ist bewusst reisserisch-irreführend. Auch in der Schweiz haben Ärzte die Möglichkeit, Menschen mit psychischer Erkrankung, die sich selbst oder Dritte gefährden (oder könnten), unter bestimmten Bedingungen zwangseinweisen und -therapieren zu lassen. Darüber mag man, zurecht, diskutieren, aber das Konzept ist definitiv nicht so ein weiteres amerikanisches Unding wie der Titel suggeriert …
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