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Ausstellung in New York zeigt Epstein-Files in 3'437 Büchern

Ausstellung in New York zeigt Epstein-Dokumente in 3'437 Büchern

14.05.2026, 06:4214.05.2026, 06:42
epa12724191 (ILLUSTRATION) - Printed copies of the Jeffrey Epstein files in Miami, Florida, 10 February 2026. According to official charges and court records released under the Epstein Files Transpare ...
Zu über 3000 Bücher gebunden und ausgestellt: Die Epstein-Files. Bild: EPA

Epstein-Dokumente als Ausstellungsstücke: Die rund 3,5 Millionen Dokumente, die das US-Justizministerium zum Fall Epstein veröffentlicht hat, sind derzeit in New York zu besichtigen – gebunden zu 3'437 Büchern. Organisiert wurde der sogenannte «Donald J. Trump and Jeffrey Epstein Memorial Reading Room» von einer gemeinnützigen Organisation, die damit eigenen Angaben zufolge das Ausmass des Epstein-Skandals deutlich machen und auf die Leiden der Opfer hinweisen will.

Die Besichtigung der Ausstellung ist rund zwei Wochen lang nach Voranmeldung kostenlos möglich, viele Termine waren sofort ausgebucht. Lesen oder blättern darf man in den Büchern allerdings nicht – nach Angaben der Veranstalter um die Opfer zu schützen, deren Identitäten in den Dokumenten vom US-Justizministerium nicht ausreichend unkenntlich gemacht worden seien.

«Unverzeihbar. Unvergesslich.»

Neben den vielen Regalen voller Bücher gibt es in den Räumen im Süden Manhattans eine Ausstellung zum Verhältnis von Jeffrey Epstein und US-Präsident Donald Trump sowie einen Raum, in dem Besucher und Besucherinnen ihre Gedanken notieren können. «Glaubt den Überlebenden», steht dort beispielsweise – und: «Unverzeihbar. Unvergesslich.»

Der Multimillionär Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem zahlreiche junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Unter seinen Klienten sollen viele einflussreiche Menschen gewesen sein.

Vor fast 20 Jahren kamen erste Vorwürfe vor Gericht, und Epstein bekannte sich in bestimmten Punkten schuldig. Jahre später wurde der Fall neu aufgerollt und der Multimillionär wieder festgenommen. Noch bevor ein mögliches weiteres Urteil gefällt werden konnte, starb der Finanzier am 10. August 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle. Im Obduktionsbericht wurde Suizid als Todesursache genannt. (sda/dpa)

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