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Democratic Sen. Kamala Harris, of California, waves to the crowd as she formally launches her presidential campaign at a rally in her hometown of Oakland, Calif., Sunday, Jan. 27, 2019. (AP Photo/Tony Avelar)

Kamala Harris spricht zu ihren Anhängern in Oakland. Bild: AP/FR155217 AP

Kamala Harris hat ihre Kampagne lanciert – und wie



In gut einem Jahr starten die demokratischen Vorwahlen in Iowa. Bereits jetzt bringen sich die ersten Kandidaten in Stellung. Zu den meistgenannten Favoriten zählen momentan der ehemalige Vizepräsident Joe Biden, der texanische Shooting-Star Beto O'Rourke und die Senatorin Kamala Harris.

Letztere ist jedoch die einzige aus diesem Spitzentrio, die bisher ihre Kandidatur bekannt gegeben hat. O'Rourke und Biden sind (noch) nicht offiziell im Rennen. 

Einen Vorteil hat sich Harris mit der frühen Bekanntgabe ihrer Kandidatur sicher schon mal erspielt: Die Juristin aus Kalifornien hat die volle Aufmerksamkeit auf sicher. 

Startschuss in Oakland

Am Sonntag gab die 54-Jährige den Startschuss für ihre Kampagne. Dieser erklang laut und mit viel Nachhall. Harris nutzte die Bühne in ihrer Geburtsstadt gekonnt und vermochte das Publikum zu begeistern.

epa07326169 Democratic candidate for US President, US senator Kamala Harris addresses the crowd at a kick-off campaign rally in her hometown in Oakland, California, USA, 27 January 2019. Harris made her announcement on the morning of Martin Luther King Jr. Day.  EPA/D. ROSS CAMERON

Zahlreich strömten die Zuschauer am Sonntag zum Rathaus von Oakland. Bild: EPA/EPA

Tausende fanden sich bei strahlendem Sonnenschein ein, um der Senatorin zu lauschen. Nach zwei Jahren Trump-Rhetorik lechzten sie nur so nach einer starken Gegenstimme – und die bekamen sie zu hören. 

Harris attackierte den Kurs der aktuellen Administration scharf, wie etwa die folgenden drei Aussagen zeigen:

So stark der Beifall für Harris am Sonntag in ihrer Heimat auch war. Fraglich bleibt, ob die Senatorin auch in ländlichen Gebieten punkten kann. Der Auftritt hat jedenfalls gezeigt, dass mit der 54-Jährigen gerechnet werden muss.

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Der ganze Auftritt von Kamala Harris. Video: YouTube/C-SPAN

O'Rourke, Biden und Co. werden sich besser früher als spät von ihren Sesseln erheben; Harris weiss das Scheinwerferlicht zu nutzen. Am Montagabend reist die Senatorin nach Iowa und spricht zu den demokratischen Wählern. Übertragen wird der Event von CNN – selbstverständlich zur Prime Time. (cma)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

So leiden diese Amerikaner während des Shutdown

Video: srf

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FranzXaver 28.01.2019 23:16
    Highlight Highlight So eine Heuchlerin! Greift in ihrer Rede die Banken an. Geht aber bei der Wall Street für Spenden betteln.
    Wieder so eine Neoliberale wie Clinton, die sich für den Wahlkampf ein linkes Mäntelchen anzieht, um es dann nach den Wahlen in die Ecke zu schmeissen.

  • KnechtRuprecht 28.01.2019 22:30
    Highlight Highlight Nicht schlecht gesprochen. Wenn ich jedoch bereits wieder das Gegrölle und Gebuhe im Hintergrund höre läuft es mir kalt den Rücken runter. Die USA hat ein massives Bildungsproblem und der Durchschnittami ist einfach nicht dafür gemacht die (zurzeit noch) mächtigste Person der Welt zu wählen.
    • Joe 'Barack America' Biden 29.01.2019 00:03
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen respektlosen Kommentar nicht. Hillary Clinton hat ca. 3 Millionen mehr Stimmen als Donald Trump erhalten. Meinst du also der "Durchschnittami" falsch gewählt?
  • Max Dick 28.01.2019 22:11
    Highlight Highlight Sie könnte wohl eine gute Präsidentin geben - aber ob sie auch die ideale Präsidentschaftskandidatin ist? Ich bezweifle dass eine Juristin aus Kalifornien die Wähler in den rust belt viel besser erreicht als die Millionärin aus New York. Leider wie Bundesratswahlen, das geeignete Profil ist wohl wichtiger als die Qualität. Darum hat es auch Hillary nie geschafft.
    • wasps 28.01.2019 22:30
      Highlight Highlight Wenn der Milliardär aus New York es schafft, die rust belter zu erreichen, warum sollte dies einer Juristin aus CA nicht schaffen? Zumal der eine null Qualität mitbringt.
    • Raembe 28.01.2019 22:57
      Highlight Highlight Hillary ist an der Tatsache gescheitert, das sie der personifizierte Teufel aller Republikaner ist. Viele Reps. wollten Trump nicht, aber Hillary zu wählen hätte wohl als schlimmer Verrat gegolten.
    • Shabaqa 28.01.2019 23:03
      Highlight Highlight Ich stimme wasps zu. Dazu kommt: Harris ist nicht so verhasst wie Clinton bei gewissen Leuten, kann die Mitte erreichen, die republikanischen Suburbs. Vielleicht bleiben enttäuschte "Trump-Demokraten" 2020 zu Hause, vielleicht kann Harris Florida zurückholen oder sogar North Carolina. Schon Florida bringt mehr ein als Wisconsin und Michigan zusammen, und die muss Trump erstmal verteidigen.
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