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U.S. Secretary of State John Kerry (L) and Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (R) before a bilateral meeting focused on the Syrian crisis in Geneva, Switzerland August 26, 2016. REUTERS/Martial Trezzini/Pool

Konnten sich nicht einigen: John Kerry und Sergej Lawrow. Bild: POOL/REUTERS

Syrien-Gespräche offenbar gescheitert – Russland und USA können sich nicht einigen 



Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Russland für Syrien sind nach Angaben eines US-Diplomaten gescheitert. Demnach konnten sich die Aussenminister John Kerry und Sergej Lawrow am Montag nicht auf eine neue Vereinbarung für eine Waffenruhe einigen.

Die Verhandlungen zwischen den USA und Russland fanden am Rande des G20-Gipfels in Hangzhou in China statt. Schon am Vortag war trotz intensiver Verhandlungen keine schnelle Lösung in Sicht. Es gebe noch tiefe Meinungsverschiedenheiten, sagte US-Präsident Barack Obama.

U.S. President Barack Obama and Turkish President Recep Tayyip Erdogan pause before speaking to the media after a bilateral meeting in Hangzhou in eastern China's Zhejiang province, Sunday, Sept. 4, 2016, alongside the G20 Summit. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Treffen der Mächtigen: Obama, Erdogan und Co. am G20-Gipfel in Hangzhou. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

«Wenn die Russen nicht Zugeständnisse machen, die Kämpfe zu reduzieren und die humanitäre Krise zu lindern, wird es schwierig, die nächste Phase zu erreichen», sagte Obama. Die russische Luftwaffe bahnt mit ihren Angriffen den syrischen Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad den Weg.

Diese hatten noch während der Gespräche Fakten auf dem Schlachtfeld geschaffen, indem sie die Rebellen in der geteilten Stadt Aleppo erneut belagerten. Die Regime-Einheiten rückten am Sonntag südlich der geteilten Metropole vor. Sie schnitten so den Versorgungskorridor in die Rebellengebiete im Ostteil der Stadt ab, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. (sda/afp)

Update folgt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 05.09.2016 20:12
    Highlight Highlight Man kann sich fragen, warum die Details, an welchen die Verhandlungen gescheitert sind, nicht genannt werden … könnte daran liegen, dass die Kenntnisse darüber das im Artikel genannte Obama-Zitat als hohles Geschwätz entlarvt.

    Der Friedensnobelpreisträger hat beschlossen die diversen Al-Nusra Nachfolger-Gruppierungen unter Artenschutz zu stellen - und dabei wider die UN-Resolution 2254 zu handeln.
    Obama gibt seine phasenweise „moderate“ Haltung auf und bereitet den syrischen Boden für die Zeit der Kriegs-Königin Hillary.
    F***!

    Mehr Details gibt’s u.a. bei moonofalabama, http://goo.gl/F7jf8Q
  • Firefly 05.09.2016 18:18
    Highlight Highlight Wider mal von Putin als Ablenkung Verhandlungsbereitschaft signalisiert und derweil im Hintergrund Tatsachen geschaffen. Das gleiche Vorgehen wie bei der Ukraine
  • Maxell182 05.09.2016 09:46
    Highlight Highlight Nur schon der erste Satz zeigt, was hier falsch läuft...warum in aller Welt sollte irgendein Land das Recht besitzen über Krieg oder Frieden in einem anderen zu etscheiden/verhandeln...Syrien ist ein souveräner Staat, das seine Angelegenheiten selbst regeln sollte...
    Die USA und RUS sollten lieber zuerst vor der eigenen Türe kehren...
    Tja, die werden das wohl nie lernen
    • rodolofo 05.09.2016 10:15
      Highlight Highlight Ich verstehe Dein Wunschdenken.
      Aber so eine "Nationale Souveränität", wie Du sie Dir erträumst, hat es noch nie gegeben und wird es auch nie geben.
      Auch die Schweiz ist ein Gebilde, welches mehr durch das Zusammenwirken von Grossmächten, denn aus urschweizerischem Freiheitsdrang heraus entstanden ist. Die Europäischen Grossmächte brauchten eine Art neutrale Puffer-Zone, in der ihre Repräsentanten zusammen Ferien verbringen und Verhandlungen führen können, und in der sie ihr Vermögen diskret "zwischenlagern" können.
      Für Syrien gilt das Selbe, nur geht es hier mehr um Öl...
    • rodolofo 05.09.2016 14:12
      Highlight Highlight Dieser "souveräne Staat" wird seit vielen Jahrzehnten von einer brutalen Diktatur einer Alewitischen Minderheit regiert.
      Irgendwann wurde es den unterdrückten Untertanen zu viel, und sie begannen, für Ihre Menschenwürde zu kämpfen.
      Einige hatten in sich einen solchen ungeheuren Zorn angestaut, dass sie zu Islamistischen Monstern wurden.
      Dieses Syrische Régime ist am Ende und als Marionette der Putin'schen "Reichs der Verlogenheit" auch alles andere als "souverän".
      Wenn Assad (der Schlächter) gewinnt, dann wird er über Ruinen herrschen. Sein Volk wird vor ihm geflüchtet sein. Tolle Souveränität
  • Isaacs 05.09.2016 09:43
    Highlight Highlight Friedensverhandlungen? Eher Verhandlungen über die Einflusszonen der beiden Mächte in Syrien...
  • Scaros_2 05.09.2016 09:21
    Highlight Highlight Nichts das jetzt erstaunt.
  • rodolofo 05.09.2016 09:11
    Highlight Highlight Auch das war leider voraussehbar...
    Die Russen verhandeln nur zum Schein.
    Sie benutzen die Friedensverhandlungen als Ablenkungsmanöver, mit denen sie das Wunschdenken von "Westlern" befriedigen, die sie aber für "Weicheier" halten.
    Im Osten gilt die List als oberste Tugend, und nicht die Ehrlichkeit.
    Darum werden es die Freie Presse (als vierte Gewalt) und die Demokratie im "Osten" auch weiterhin sehr viel schwerer haben als im "Westen".
    Von der List ist es nur ein ganz kleiner Schritt bis zur Hinterlistigkeit. Und hinterlistig sind diese Russen zweifellos!
    Gespräche mit denen sind zwecklos...
    • rodolofo 05.09.2016 11:19
      Highlight Highlight Oh doch, ich habe und hatte Kontakt...
      Und noch was:
      "Mist ist des Bauern List, doch des Mächtigen Last."
      (Dieser weise Spruch ist mir gerade eingefallen)
  • _kokolorix 05.09.2016 08:32
    Highlight Highlight Es muss doch allen klar sein, dass Russland sein Ziel, ein Syrien unter der Herrschaft von Assad, niemals aufgeben wird. Die USA haben keinen Einfluss, da sie nicht bereit sind einen offenen Schlagabtausch mit Moskau zu riskieren. Putin verlässt sich zurecht auf die Unfähigkeit des Westens auf seine Provokationen zu Reagieren
    • rodolofo 05.09.2016 09:57
      Highlight Highlight Der "Westen" hat mit den KurdInnen einen zuverlässigen Partner im Syrischen Bürgerkrieg (der gleichzeitig ein Stellvertreter-Krieg der Weltmächte und einflussreicher Regionalmächte ist) gefunden.
      Die Islamisten dagegen sind mehr als unzuverlässige "Partner". Das Gleiche gilt für die Türkei und für Saudiarabien, die als "Verbündete" eigentlich gegen die "Westlichen Werte" arbeiten.
      Klare Gegner des (demokratischen) "Westens" sind Assad's Régime und seine Schutzmacht Russland. Eine Dreiteilung von Syrien ist darum gegenwärtig die einzig realistische Perspektive, welche ich für Syrien sehe.
    • _kokolorix 05.09.2016 17:37
      Highlight Highlight @radiochopf
      Würden die USA auch nur die kleinste Chance sehen den Konflikt zu beenden, sie würden sie sofort ergreifen. Das sie verschiedenste, zum Teil zwielichtige Parteien unterstützen ist zwar richtig, aber die Annahme, dass diese ohne die Hilfe der USA sofort aus dem Konflikt austreten würden ist falsch.
      Die einzige Macht der Welt die einen Frieden sofort erzwingen könnte ist Russland. Aber die werden das erst zulassen, wenn ihr Ziel erreicht ist: Die uneingeschränkte Herrschaft von Assad.
      Das geht nur wenn vorher sämtliche aufständische Gruppen nachhaltig zerstört sind
  • Firefly 05.09.2016 08:12
    Highlight Highlight Die Welt braucht wieder gute und besonnene Politiker und Führer für eine sichere Zukunft für alle. Diese unfähigen Machtmachos die derzeit überall walten werden die Welt noch ins Chaos stürzen, einmal mehr.
  • Zeit_Genosse 05.09.2016 07:39
    Highlight Highlight Russland wirkt nicht deeskalierend und nutzt die Schwäche der USA nichts substanzielles entgegen zu halten. Politik versagt. Menschen sterben weiter...

7-Jähriger liefert sich Tanz-Battle mit Polizisten

Ein ziemlich cooles Tanz-Battle lieferten sich kürzlich der 7-jährige Jayden und ein Polizist aus Denver.

Der Junge wollte eigentlich nur ein Bild des Motorrads machen, doch der Polizist fordert den Jungen kurzerhand zu einem Battle heraus. Der Vater des 7-Jährigen filmte dabei mit seinem Handy – und stellte den unterhaltsamen Tanzwettbewerb darauf ins Netz. Das war begeistert – von den Tanzkünsten Jaydens und natürlich auch jenen des Polizisten.

(ohe)

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