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ARCHIV -- ZUM BERICHT DES ZUERCHER STADTRATES UEBER DIE ENTWICKLUNG DES PROSTITUTIONSGEWERBES AM DONNERSTAG, 19. JULI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Une prostituee attend des clients qui passent en voiture sur un trottoir du centre ville dans la nuit du jeudi 7 au vendredi 8 juillet 2014 a Lausanne. La scene de la prostitution est visible sur la rue de Geneve, et l'avenue de Sevelin dans le quartier de Sebeillon a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Prostitution ist in den meisten US-Staaten illegal. Bild: KEYSTONE

Mit ein paar Klicks: Wie Zuhälter in den USA Frauen direkt aus dem Gefängnis rekrutieren

Die Entlassung aus dem Gefängnis ist für wegen Prostitution inhaftierten Frauen in den USA oft schlimmer, als die Haft selbst. Schuld daran ist unter anderem das amerikanische System.



Ein paar Klicks und man weiss, wer im Gefängnis von Orlando FL sitzt: In vielen US-Staaten kann mit dem öffentlich einsehbaren Strafregister jeder herausfinden, wer wo, bis wann und warum eingesperrt ist. Zuhälter nutzen dieses System nun auf perfide Art und Weise aus: Sie brauchen es zur Rekrutierung.

Eine kürzlich erschienene Video-Reportage von «The Guardian», die im Westschweizer Fernsehen RTS ausgestrahlt wurde, zeigt das Vorgehen nun deutlich auf.

Die Zuhälter suchen in dem Register nach wegen Prostitution festgenommenen Frauen. Dann schreiben sie ihnen einen Brief. Darin gaukeln sie den oft einsamen und drogenabhängigen Insassinnen vor, sie hätten ihr Foto gesehen und sich sofort in sie verliebt. Sie geben an, sich um sie kümmern zu wollen und schicken ihnen Geld, mit dem sich die Frauen in der Haft Kaffee, Süssigkeiten oder Hygieneartikel kaufen können. Denn neben dem öffentlich einsehbaren Register kann in den USA auch jeder einem Häftling Geld überweisen.

Entlassung schlimmer als die Haft

Von Liebe ist in den meisten Fällen aber nicht die Rede. Das merken die Frauen, kaum setzen sie einen Fuss aus dem Gefängnis. Denn an ihrem Austrittstag passen die Zuhälter sie vor der Haftanstalt ab, machen sie zunächst mit Drogen gefügig oder verlangen von ihnen, dass sie ihre Schulden begleichen. Weil das die Wenigsten können – in den USA erhält jeder Häftling bei Austritt 50 Dollar – stehen sie wenige Tage danach wieder auf dem Trottoir: Diesmal für das Konto eines Zuhälters.

In der «Guardian»-Reportage kommen zwei Zuhälter zu Wort, die die Masche weiter erklären: «Die meisten Insassinnen haben niemanden, der ihnen Geld schickt oder ihnen Briefe schriebt. Dann machst du das einfach – und irgendwann ist die Frau dir was schuldig. So rekrutierst du ganz einfach ein neues Mädchen.»

Die Insassinnen werden so zu idealen Opfern der Zuhälter. Denn nachdem sie ihre Strafe abgesessen haben, erhalten sie oft auch keine andere Hilfe wie beispielsweise eine Betreuung durch einen Sozialarbeiter oder Beratung bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Sich ein neues Leben aufzubauen, ist schwierig. Da das Vorstrafenregister öffentlich und Prostitution in vielen US-Staaten illegal ist, finden die Frauen oft keinen anderen Job.

«Ich bin stolz, eine Hure zu sein»

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Video: watson/Lino Haltinner

Nikki* hat das alles erlebt. Sie sagt: «Stellen Sie sich vor, Sie sind eine Frau und haben ein Bewerbungsgespräch mit einem Mann in einer Machtposition. Dann müssen Sie ihm erklären, dass Sie wegen Prostitution verhaftet worden sind. Oft sagen sich die Frauen: ‹Vergiss es. Ich mache einfach gleich weiter wie vorher.› Eine andere Option bleibt ihnen ja fast nicht übrig.» Nikki klärt heute Insassinnen über die neuartige Methode der Zuhälter auf. In der Hoffnung, dass sie nicht darauf hineinfallen.

Das öffentliche Register ist übrigens nicht nur bei Zuhältern beliebt. Laut dem «Guardian» erhalten viele der Frauen täglich anzügliche Briefe von Unbekannten.

*Nachname unbekannt.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • homo sapiens melior 26.10.2019 10:25
    Highlight Highlight Das US-Justizsystem ist zutiefst krank. Korrupt, rassistisch und geldgeil.

    In den USA sind 10x mehr Menschen im Gefängnis als in Norwegen, nämlich um die 750 Insassen pro 100'000 Einwohner. Selbst im berüchtigten Russland sind es 1/3 weniger. Und Brasilien halbiert die Zahl nochmal. Am anderen Ende der Statistik finden sich nordeuropäische Länder wie Norwegen, Island, u.a. mit Zahlen im Bereich von 50-70. Die Schweiz liegt mit Holland und Deutschland um die 80 etwa gleich auf.
    Die Statistiken ähneln sich bei den Rückfallquoten. Je mehr Insassen pro 100'000 desto höher die Rückfallquote.
  • homo sapiens melior 26.10.2019 10:15
    Highlight Highlight Rückfallquoten 2017
    USA 70% - schlimmste Quote
    CH 33%
    Norwegen 20% - beste Quote
    Die Quote ist stark abhängig von Delikt und Rechts-, bzw. Gefängnissystem. Je strenger ein System, desto höher die Rückfallquote. Wirtschaftlich organisierte Gefängnisse wie in den USA schneiden am schlechtesten ab. Der erhoffte Abschreckungseffekt findet nicht statt. Darum ist es nicht schlau, ständig nach höheren Gefängnisstrafen zu rufen. Damit würde man die Kriminalität fördern.
    Benutzer Bild
  • Jo Blocher 26.10.2019 07:28
    Highlight Highlight USA, Land of the free....🙄🙄🙄
    Hitparade der Gefängnisinsassen :
    1. Vereinigte Staaten 2.14 Mio= 660 von 100'000 Einwohnern
    2. Volksrepublik China 1.65 Mio = 118 von 100'000 Einwohnern
    3. Brasilien 0,66 Mio = 320 von 100'000 Einwohnern.
    Sagt Alles!
  • Rikku 26.10.2019 07:25
    Highlight Highlight Ich frage mich grad, was mit Frauen passiert, die wegen etwas "Harmloserem" sitzen und niemanden haben, der ihnen hilft. Werden die auch rekrutiert?
  • Thinkdeeper 25.10.2019 23:10
    Highlight Highlight Traurig Zustände schlimmer als in einem Drittwelt Land..
  • Walter Hechtler 25.10.2019 21:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Magd 25.10.2019 21:25
    Highlight Highlight Unterste Schublade - solche öffentlichen Register gehen gar nicht. Selbst bei verurteilten Sexualstraftätern - hier wäre auch der Reiz bei mir gross eine öffentlich einsehbare Liste vom Bundesamt für Justiz zu haben (ab x Jahren Haft) - dennoch, auch hier gilt die Bundesverfassung und der Datenschutz. Trotzdem, insbesondere im Sexualstrafrecht gibt es in der Schweiz noch viel zu tun aber es gab in den letzten Jahren auch diverse Vorschritte. Da macht unter anderen die Frau SVP Rickli für einmal einen hervorragenden Job mit Hartnäckigkeit, für die ich ihr dankbar bin.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 25.10.2019 21:12
    Highlight Highlight Das US-Strafsystem ist auf Repression ausgerichtet, statt Straftäter zu anständigen Bürgern zu machen. Trauriges System, das zu noch mehr Straftaten führt und Unmengen an Geld kostet.
    • Magd 25.10.2019 21:55
      Highlight Highlight Zumindest in Sachen Betäubungsmittelrecht macht wohl Portugal, wissenschaftlich belegt, den besten Job.

      25 Gramm Gras in der Tasche und keine Angst vor der Polizei haben müssen: Das ist Portugal. Seit 15 Jahren sind dort Drogen – weiche wie harte – entkriminalisiert. Diese Politik ist ein voller Erfolg und rettet sogar Leben.

      Tönt komisch, ist aber so.
    • Hansdamp_f 26.10.2019 00:17
      Highlight Highlight @Magd fuer mich klingt das vernuenftig, nicht komisch. Die Alternative ist Drogen- respektive Bandenkriminalitaet, schlechter Stoff und Ausgrenzung.
  • Walter Sahli 25.10.2019 20:25
    Highlight Highlight Wenn die Menschheit je von Ausserirdischen ausgelöscht wird, weil "Arschlöcher", dann haben wir kein Recht, uns zu beschweren.
  • kaesekuchen123 25.10.2019 19:59
    Highlight Highlight Da für die Amis die Bestrafung im Vordergrund steht und nicht wie bei uns die Resozialisierung, hat es extreme Auswüchse bekommen:
    - ehemalige Gefängnisinsasse haben verminderte Bürgerrechte (kein Wahlrecht)
    - Oft gehen Kleinkriminelle ins Gefängnis und kommen als Schwerverbrecher wieder raus
    - Je nach Bundesstaat unmenschliche Bedingungen (Überfüllt, hohe Kriminalität)
    - Diskriminierung aufgrund der Vergangenheit (Wenige stellen einen Ex-knacki ein)

    Niemand sollte sich wundern, wieso die so ein Problem haben mit der Kriminalität
    Einmal drin im System kommt fast niemand wieder raus
    • [Nickname] 25.10.2019 20:25
      Highlight Highlight Mit einem Eintrag im Strafregister wirst du auch hierzulande nur schwer eine Stelle finden. Die meisten Versicherungen und Banken als Beispiel lassen keinen einzigen Eintrag zu.
    • kaesekuchen123 25.10.2019 21:50
      Highlight Highlight Auch Polizist wird ein Ex-Sträfling nicht.
      Aber vergleiche mal die Rückfallquote in der Schweiz und die in der USA zusammen
      In der CH nach etwa 3 Jahren aus der Haftentlassung etwa 43% (BFS) in der USA gemäss dem Bureaus of Justice Statistics nach 3 Jahren: 68%
      Klar ist es für Entlassene kein Zuckerschlecken, aber mit Temporärverträgen und Hilfsjobs können sie sich am Anfang aushelfen und nach 10 Jahren werden die Einträge gelöscht.
      In den USA (je nach Staat) ist man ein leben lang drin.
      Diese Härte verhindert, das aus vielen Entlassenen keine „anständige“ Bürger werden können.
    • Ohniznachtisbett 25.10.2019 22:48
      Highlight Highlight Nickname: Naja, für normale Jobs musst du i.d.R. kein Strafregisterauszug schicken. Allenfalls musst du erklären warum im CV ein paar jahre fehlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • superzonk 25.10.2019 19:51
    Highlight Highlight Unfassbare Geschichte. Ich frage mich immer wieder, was für kranke Moralisten auf solch beschämende Gesetzgebungen gekommen sind. Dass es dann noch Menschen (?) gibt, die sowas zu ihrem Vorteil nutzen... passiert selten, aber ich bin - abgesehen vom Kommentar - sprachlos
    • Eipa 25.10.2019 20:06
      Highlight Highlight Ds ist bürgerlich Politik in ihrer Reinform. Verbieten und Bestrafen: alles andere ist Kuscheljustiz. Den grössten Schaden weltweit hat übrigens die weltweite Drogenprohibition von Bürgerlichen Gnaden angerichtet.
    • Grohenloh 25.10.2019 21:11
      Highlight Highlight Eipa: richtig!
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 25.10.2019 21:25
      Highlight Highlight @Eipa So einfach ist es nicht. Die Prohibition wurde z.B. in den USA von beiden Parteien mehrheitlich beschlossen. Als Liberaler bin ich für eine Liberalisierung von Drogen (evt. ohne Opiate wegen der Beschaffungskriminalität).
  • Wiesler 25.10.2019 19:42
    Highlight Highlight Da bekomnt *Erster* eine andere Bedeutung..
  • honesty_is_the_key 25.10.2019 19:26
    Highlight Highlight Oh mein Gott, ist das traurig. Das Leid eines anderen Menschens so auszunutzen. Ich bin grad ein bitzeli sprachlos.
    • *sharky* 25.10.2019 23:14
      Highlight Highlight Siehst Du honesty, dass hat heutzutage leider leider Methode. X-fach und oft äusserst widerlich und es wird immer mehr und immer unmenschlicher... Siehe Essex und die toten Chinesen, oder das "Mittelmeer", oder siehe diesen Artikel von Vorgestern https://www.watson.ch/!385414141 ...
    • honesty_is_the_key 26.10.2019 13:23
      Highlight Highlight @sharky
      Ich weiss, dass solche Gräueltaten viel mehr geschehen als man es erahnen möchte. Und obwohl ich es genau weiss, bin ich dann halt ab und zu wieder besonders erschüttert, sprachlos, berührt und entsetzt wenn ich über etwas besonders schreckliches erfahre.
  • ingmarbergman 25.10.2019 19:15
    Highlight Highlight Das amerikanische Strafverfolgungssystem ist komplett kaputt. Da gehts um Rache und Blossstellung statt um Reintegration in die Gesellschaft (hat wohl mit dem radikal-christlichen Bodensatz der USA zu tun).
    Pervers sind auch die öffentlichen Register von so genannten Sexualstraftätern. Da tu nter fallen z.B. auch 18-jährige, die Sex mit ihrer 17-jährigen Freundin hatten. Das Leben lang bist du dann als sex-offender registriert und darfst den Eintrag nicht löschen. Gibt sogar Apps, die solche Personen auf Karten vermelden.

    Aber wo die Gefängnisse privat sind muss man halt für Kunden sorgen.
    • auloniella 25.10.2019 20:01
      Highlight Highlight Absolute Zustimmung. Und sorry für den Blitz.🙈
  • Gzuz187ers 25.10.2019 19:11
    Highlight Highlight Irgendwie macht mich das ganze amerikanische System nur noch fassungslos, egal ob es um Politik, Finanzen oder Waffen geht. Raubtierkapitalismus in seiner Reinform, gewinnen tut nur der der am wenigsten Skrupel hat und diese Masche wird noch direkt vom Staat gefördert.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 25.10.2019 21:30
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Kapitalismus zu tun. Schau dir eine Gulag- oder Stasi-Doku an. Bei der Bestrafung wurde in beiden Systemen viel dummes/böses gemacht.
    • moedesty 25.10.2019 23:22
      Highlight Highlight sicher hat es was mit kapitalismus zu tun. das sind private gefängnisse. insassen = geld. resozialisation kostet geld, also spart man dort. weil wenn rückfällig = geld. und das ist nur ein beispiel.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 26.10.2019 17:36
      Highlight Highlight @moedesty Die privaten Gefängnisse haben auf die ganze Wirtschaft betrachtet einen geringen Einfluss. Die Gefängnis-REITs sind unbedeutend. Der drang nach law and order ist in den USA auf den Irrglauben nach einer höheren Sicherheit durch die Zwangsmassnahmen und dem Verlangen nach Bestrafung geschuldet. Der Sozialismus mit Gefängnissen und einem Überwachungsstaat gegen politische Gegner ist dabei aber kein bisschen besser.
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