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Gewalttat schockt USA: 31-Jähriger erschiesst 8 Kinder

Gewalttat schockt USA: 31-Jähriger erschiesst 8 Kinder

Nach den Schüssen im US-Bundesstaat Louisiana mit acht getöteten Kindern bleiben die Hintergründe der Tat weiter unklar.
20.04.2026, 05:3620.04.2026, 05:36

Vorläufigen Erkenntnissen zufolge waren die Getöteten zwischen 1 und 14 Jahren alt, wie Chris Bordelon von der örtlichen Polizeidienststelle sagte. Sieben von ihnen seien Kinder des 31-jährigen Tatverdächtigen, der bei seiner Flucht ebenfalls getötet worden war. Bei der Tat in der Stadt Shreveport wurden zudem drei weitere Menschen verletzt, unter ihnen zwei Frauen schwer.

Councilman Reverend James Green consoles people outside the scene of a mass shooting, Sunday, April 19, 2026, in Shreveport, La. (AP Photo/Gerald Herbert)
Mass Shooting Louisiana
Die Stadt Shreveport in Louisiana steht unter Schock.Bild: keystone

Am Sonntagmorgen (Ortszeit) war es zu der häuslichen Auseinandersetzung gekommen, bei der Mann das Feuer auf seine Partnerin eröffnete, wie Bordelon der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Anschliessend fuhr der Tatverdächtige zu einem weiteren Haus und schoss dort auf acht Kinder und eine Frau. Eines der toten Kinder wurde demnach auf dem Dach des Hauses gefunden – möglicherweise nach einem Fluchtversuch.

Beide Frauen, auf die der mutmassliche Täter schoss, wurden wie auch ein weiterer Jugendlicher verletzt. Die Frauen befänden sich in «sehr kritischem Zustand», sagte der Bürgermeister von Shreveport, Tom Arceneaux.

«Was unsere Beamten heute Morgen vorgefunden haben, sollte niemand jemals mit ansehen müssen», sagte Bordelon. Es sei einer der dunkelsten Tage, die die Gemeinde je erlebt habe.

Schusswaffenvorfall mit meisten Toten seit Jahren

Nach Polizeiangaben stahl der Tatverdächtige ein Auto und flüchtete, woraufhin es zu einer Verfolgungsjagd und einem Schusswechsel kam. Dabei wurde der Tatverdächtige tödlich verletzt.

Nach CNN-Angaben war dies der Schusswaffenvorfall mit den meisten Toten in den USA seit mehr als zwei Jahren. Im Januar 2024 waren in der Nähe von Chicago acht Menschen durch Schussverletzungen gestorben. Der mutmassliche Täter nahm sich später das Leben.

Polizeichef verspricht rasche Aufklärung

Der Polizeichef von Shreveport, Wayne Smith, sagte, er wolle «zu einem Zeitpunkt in der nahen Zukunft mehr und schlüssigere Informationen» über die Geschehnisse geben. In seinen 46 Jahren im Dienst habe er noch nie eine Tragödie von ähnlicher Tragweite erlebt. Bürgermeister Arceneaux, sagte: «Das ist eine tragische Situation, vielleicht die tragischste, die wir je in Shreveport hatten. Es ist ein schrecklicher Morgen.» Seine Gemeinde trauere.

Die Stadt Shreveport im Nordwesten Louisianas liegt nah an der Grenze zu Texas. Sie ist nach New Orleans und Baton Rouge mit rund 180'000 Einwohnern die drittgrösste Stadt des Bundesstaates. (sda/dpa)

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Psychohirngrütze
20.04.2026 07:53registriert Mai 2025
Das würde wohl weniger passieren, wenn man in den USA keine Waffen mehr im Supermarkt kaufen könnte. Immer das Gleiche und unschuldige Menschen lassen ihr Leben dafür! Und sobald einer durchdreht, greift er zur Waffe.
Die USA hat ein riesiges Problem mit der Kriminalität und auch mit hoher Korruption innerhalb der Behörden, weil sehr grosse Mafia-Familien regulieren immer noch die Geschäfte aller Art! Die USA kriegt das nie in den Griff, weil sie es gar nicht will, wenn Geld damit gemacht wird. Eine ewige Geschichte!
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Gina3
20.04.2026 07:37registriert September 2023
Schockiert? Ja.
Ich bin jedenfalls zutiefst bestürzt über das, was diese Kinder durchgemacht haben.
Und auch über die Gewalt, mit der sie schon zuvor konfrontiert waren, mit solch gewalttätigen Menschen in ihrem Umfeld. Aber Trumps Amerika sollte doch daran gewöhnt sein, oder?
Wie die Organisation „Turning Point“ des verstorbenen Charlie Kirk regelmäßig mit dem Slogan „Guns Save Lives“ sagt, wird Waffenkontrolle als direkte Bedrohung der verfassungsmäßigen Freiheiten angesehen.
Also: Turning Point/ Let's turn the page. Let's pray and wait for the next one
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Violett
20.04.2026 06:56registriert Juni 2020
Einmal mehr und tragisch für alle die im Umfeld dieses verbrechens sind und in Mittleidenschaft gezogen wurden und werden. USA, wenn Waffen wie Wasserflaschen erhältlich sind.
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