International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Goodwell Nzou. bild via facebook

Simbabwer über #CecilTheLion: «Warum sind afrikanische Löwen wichtiger als afrikanische Menschen?»

05.08.15, 12:34


Goodwell Nzou war gerade mit Biochemie beschäftigt, als er von SMS und Facebook-Posts abgelenkt wurde: «Tut mir echt leid mit Cecil» und «Lebte Cecil in der Nähe von deinem Dorf in Simbabwe?». «Cecil wer?», fragte sich der simbabwische Doktorand an der Wake Forest University in North Carolina. Dann begann er die Nachrichten zu lesen – und freute sich instinktiv: Ein Löwe weniger, der Familien wie meine bedroht. Er hat eine völlig andere Sichtweise auf #CecilTheLion, und die tut er nun in einem Gastbetrag in der New York Times kund.

Als er merkte, dass der Löwenkiller als Schurke dargestellt wird, erlebte Nzou einen kleinen Kulturschock. Wissen denn all die Amerikaner, die jetzt Petitionen unterschreiben, nicht, dass Löwen Menschen töten, fragte er sich. Und: «Kämpfte [Comedian] Jimmy Kimmel mit den Tränen, weil Cecil ermordet wurde, oder weil er ihn mit Simba aus ‹The Lion King› verwechselte?»

Dann erzählt Nzou, wie es war, mit Löwen aufzuwachsen. Keiner sei je «geliebt» worden oder hätte einen Kosenamen erhalten. Nein, sie hätten Schrecken verbreitet. Als er neun Jahre alt war, machte ein Löwe sein Dorf unsicher. Er riss einige Hühner, Ziegen und schliesslich eine Kuh. Daraufhin durfte Nzou nur noch in Gruppen zur Schule laufen. Wasser holen, Wäsche waschen und Brennholz sammeln konnte man nur noch mit Personenschutz. Der Onkel der Mutter erlitt Beinverletzungen, als der dem Löwen begegnete. Kurzum: Das Dorfleben kam zum Erliegen.

Als der Löwe endlich getötet wurde, fragte niemand, von wem. Einheimisch oder ein weisser Trophäenjäger, legal oder von Wilderern, war den Leuten gleichgültig. «Wir tanzten und sangen, weil das furchterregende Biest verschwunden war und wir mit heiler Haut davongekommen waren», so Nzou. Ein 14-jähriger Junge in der Nähe seines Dorfes habe kürzlich weniger Glück gehabt: Er sei in der Nacht von einem Löwen angegriffen und getötet worden, währenddem er die Felder seiner Famile bewachte.

Nzou betont, dass wilde Tiere in seiner Kultur eine «nahezu mystische» Stellung einnehmen. Das würde allerdings niemanden davon abhalten, sie zu jagen. Die Amerikaner hätten die Tendenz, Tiere mit Namen zu versehen und zu romantisieren. «Amerikaner, die Simbabwe auf der Karte nicht finden würden, applaudieren der simbabwischen Regierung, weil sie die Auslieferung des Zahnarzts fordert. Sie wissen nicht, dass für das letzte Geburtstags-Bankett des Präsidenten offenbar ein Elefantenbaby geschlachtet wurde.»

«Wir Simbabwer schütteln den Kopf, warum Amerikaner sich mehr um afrikanische Tiere als afrikanische Menschen sorgen», schliesst Nzou. Mitleidsbekundungen für Cecil weist er zurück, solange sich niemand um die Menschen schert, die von Löwen getötet werden, die Hunger haben oder unter politischer Repression leiden. (kri)

Ein Jäger wird zur Hassfigur

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

60
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Kr 06.08.2015 00:31
    Highlight Der Unterschied ist die Löwen sterben irgendwann aus wenn es so weiter geht. Die Löwen töten nicht aus Spass sondern für das Essen. Aber der Mensch nicht, von denen wird es immer mehr als genug geben und Sie werden auch immer aus Spass töten .
    10 3 Melden
    • Bluetooth 06.08.2015 14:25
      Highlight Wenn Katzen aus Spass töten, dann tun das Löwen bestimmt ab und zu auch.
      5 2 Melden
  • DerWeise 05.08.2015 16:30
    Highlight Ich habe Gerüchte gehört, dass es auch Simbabwer gab, die sich nicht über den Tod bzw eher über den unwürdigen Akt (Reicher Weisser kommt ins Land, zahlt genug "Trinkgeld", tötet auf feigste Art ein Individuum einer bedrohten Rasse und haut wieder ab) freuten. Darunter sollen Menschen sein, welche sich trotz Armut für Naturschutz einsetzen oder vom Tourismus oder Forschung leben... Aber hey, wir können ja auch einfach einen simbabwischen Redneck fragen
    15 10 Melden
  • DerWeise 05.08.2015 16:23
    Highlight So wie es aussieht, versteht er dafür westliche Polemik bestens. Wenn ich Ihn wäre, würde es mich eher bestürzen, wenn der Westen das Verhalten des Vollpfostens von Zahnarzt NICHT verurteilen würde. Der Typ würde sich hier bestens mit Walliser CVP-'ler verstehen
    12 9 Melden
    • philipp meier 05.08.2015 16:49
      Highlight gut, dass wir das nun geklärt haben, dass du dich NICHT für seine erfahrung und meinung interessierst 😉
      7 6 Melden
    • DerWeise 05.08.2015 21:40
      Highlight Doch doch, sehr sogar. Umso enttäuschender ist es, von einem gebildeten Menschen wie Ihm, so nen Schwachsinn lesen zu müssen. Als der Typ ein Kind war, gab es noch Doppelt so viele Löwen wie heute und kaum Wildtier-Management. Ob er einfach sauer ist, dass er keine Reichen Amerikaner mehr für die Jagd nach Simb. schicken kann?
      9 8 Melden
    • philipp meier 05.08.2015 22:01
      Highlight ich finde deinen zweiten kommentar weiter oben sehr interessant und wichtig. es gibt immer noch mehr meinungen, als nur die eine oder die andere. weshalb du jedoch derart blind auf nzou rumhacken musst, verstehe ich nicht ganz; resp., ich weiss inzwischen, für wen dein herz schlägt:)

      ich gehe jedenfalls mal davon aus, dass nzou simbabwe und das leben dort viel besser kennt, als du, ich oder sonst wer in unseren gefilden.
      8 2 Melden
    • DerWeise 05.08.2015 22:21
      Highlight ...ich hacke auf jedem rum, der sich über den Tod eines Lebewesens freut geschockt ist (!) wenn der Zahnarzt als Schurke dargestellt wird. Es sind aber eher seine fast dümmlichen Aussagen a la "wisst ihr denn nicht, dass der Löwe Menschen tötet" (es kommt ständig zu Todesfällen mit z.B. Leoparden, Hippos, Elefanten), wo sich der Mensch weiter rücksichtslos ausbreitet...
      Oder die Afrikaner wären egal, der Löwe nicht... selten doofe Aussage.
      Und ja, er weiss sicher besser Bescheid über Simbawe, wie ein Taliban besser Bescheid weiss über Pakistan, ändert aber nichts. Taliban bleibt Taliban...
      8 10 Melden
    • philipp meier 05.08.2015 23:02
      Highlight und weshalb gibt es bei uns keine wölfe und bären mehr? weil sich der mensch rücksichtslos ausbreitete und unseren vorfahren ihr leben wichtiger war, als dasjenige der gefährlichen tiere.
      12 2 Melden
    • DerWeise 05.08.2015 23:21
      Highlight Und findest du das etwa gut? Oder sollte der Mensch aus der Geschichte nicht etwa was gelernt haben.

      Btw: Wölfe sind nicht gefährlich. Ausser du heisst Rotkäppchen...

      6 3 Melden
    • Habicht 06.08.2015 10:13
      Highlight @Philip meier Wölfe sind ja auch so gefährliche Tiere... Jemand der so eine Aussage macht disqualifiziert sich ja selbst.

      Die Tiere wurden ausgerottet weil wir zu faul bzw. zu dumm waren uns mit dem Thema auseinanderzusetzen, das heisst aber nicht, dass andere den selben Fehler machen müssen oder? Bären gibt es in entlegenen Regionen zum Glück noch genug, was bei den Löwen nur bedingt zutrifft.
      3 5 Melden
    • philipp meier 06.08.2015 10:35
      Highlight klar. wir dürfen fehler machen und die anderen sollen dann gefälligst draus lernen;)
      4 0 Melden
    • Habicht 06.08.2015 10:55
      Highlight Soll man immer dieselben Fehler machen? Natürlich sollen andere aus den Fehlern von früheren Generationen lernen. Wo wären wir denn, wenn alle jeden Fehler selber machen müssen?
      Ich würde auch nie einen Stamm verurteilen, der den Löwen der, sie bedroht tötet.
      Ist das Leben eines Löwen gleich viel Wert wie das eines Menschen? Meiner Meinung nach ja.
      Der gute Mann würde sich lieber über die grossen Multis beschweren die wesentlich mehr Menschen auf dem Gewissen haben aber halt vielleicht will er als Biochemiker ja mal bei denen arbeiten ;) Der Typ wirkt einfach nicht glaubwürdig.
      0 2 Melden
  • henk 05.08.2015 14:04
    Highlight Ich habe 3 Jahre in Simbabwe gelebt und kann nur sagen, dass die Menschen dort komplett anderst ticken als Menschen aus der westlichen Welt... Das liegt mitunter daran, dass die Menschen arm sind und täglich kämpfen müssen... Da ist es doch nur verständlich, dass sich die Menschen mehr um die eigenen Leute sorgen, als um Wildtiere. Aber das verstehen die westlichen Menschen nicht, da sie ihr ganzes Öeben lang nicht mit solchen Problemen konfrontiert waren...
    33 9 Melden
  • rodman 05.08.2015 14:02
    Highlight ich kann die Sichtweise von Nzou nachvollziehen. Wenn man sieht, wie korrupt die Regierung in Zimbabwe ist und zu welchem Elend das in der Bevölkerung führt. Dort helfen die westlichen Nationen nicht, den Diktator Muagbe noch stärker unter Druck zu setzen. Aber wenn ein Löwe getötet wird, geht ein Aufschrei durchs Abendland. Wobei dieser Aufschrei wahrscheinlich schnell verhallt, weil Cecil auf Twitter und Instagram taggen heisst noch lange nicht, dass man sich finanziell oder operationell irgendwo beteiligen wird. oder?
    29 3 Melden
  • soulcrates 05.08.2015 13:41
    Highlight survival of the fittest. ohne pfeil und bogen oder gewehr ist der mensch nun mal schwächer. und wieso siedelt man sich in gegenden an, wo es raubtiere gibt? und dann noch klagen?
    13 27 Melden
    • blueberry muffin 05.08.2015 13:54
      Highlight Naja, wenn sie in die Schweiz kommen würden wäre ja auch nicht gut. (Wir haben unsere Wildtiere ja bereits ausgerottet, aber Detail das du vergessen hast. Oder wann ist dir letztens ein Wolfsrudel oder ein Bär über den Weg gelaufen?)
      23 1 Melden
  • droelfmalbumst 05.08.2015 13:21
    Highlight frage mich echt wo die diese aussagen herholen. steht irgendwo dass löwen wichtiger sind als menschen? der mensch setzt sich leider immer so in szene dass er das wichtigste sein muss... fakt ist wenn es ein tier auf das die mutter erde verzichten kann gibt, dann sind es wir menschen... -.-
    25 8 Melden
    • henk 05.08.2015 14:07
      Highlight Die Menschen in Afrika setzen sich nicht in Szene, sondern kämpfen um ihr überleben... Die Menschen sind arm und machen sich wohl weniger Gedanken über das Wohl der Löwen... Für uns natürlich unverständlich... Wir können uns um das Wohl eines Löwen sorgen, da wir uns um unser eigen Überleben keine Sorgen machen müssen...
      19 4 Melden
    • Bluetooth 05.08.2015 16:23
      Highlight Finde es immer witzig aber auch arrogant, wenn Leute von der Erde reden, als hätte sie Gefühle und bräuchte unsere Hilfe? Die "Mutter Erde" ist grob gesagt ein riesiger Felsen, ob nun dort alles nuklear verstrahlt ist oder Milliarden von Planzen und Tiere drauf wohnen, spielt keine Rolle. "Die Erde beschützen" ist eine der unsinnigsten Aussagen, die man machen kann. Was wir tun sollen "ist die Erde so imstande halten, dass wir hier überleben können", "Erde/Natur schützen" macht keinen Sinn.
      7 4 Melden
    • droelfmalbumst 05.08.2015 16:32
      Highlight soso also meinst du dass 10 tonnen pflanzen eh das selbe sind wie 10 tonnen müll. ob Plastik- oder atom- oder sonst ein müll... spielt ja keine rolle
      3 2 Melden
    • DerWeise 05.08.2015 16:43
      Highlight Willst du auf der Erde "leben" oder nur "überleben"...
      2 2 Melden
    • Bluetooth 05.08.2015 17:20
      Highlight @droelfmalbumst
      Du hast mich falsch verstanden. Für die Erde ist sch...ssegal, ob es 10 Tonnen Pflanzen oder Atommüll sind. Für uns nicht. Was ich aber sagen will, die Umwelt sinnlos zu schützen aus moralischen Gründen "für Mutter Erde", macht keinen Sinn. Ein Beispiel: Es gibt ein gefährlicher Virus, der durch Mücken verbreitet wird und die Menschheit bedroht. Du hast zwei Möglichkeiten, diese Mückenart vollständig auszurotten, oder Milliarden von Menschen sterben zu lassen, denn schliesslich "sind Mücken auch Teil der Natur". Nun stell dich vor, es sind nicht Mücken, sondern süsse Katzen.
      1 0 Melden
    • Bluetooth 05.08.2015 17:23
      Highlight @DerWeise
      Die ärmsten Menschen haben aber keine Wahl zwischen "leben" oder "überleben".
      1 1 Melden
    • exeswiss 06.08.2015 12:24
      Highlight "Nun stell dich vor, es sind nicht Mücken, sondern süsse Katzen."

      dann stirbt das internet! :D
      3 0 Melden
  • reddaisy 05.08.2015 13:00
    Highlight Wie viele Menschen werden denn pro Jahr von Löwen getötet? Mir war nicht bewusst, dass dies ein grosses Problem ist in Afrika. Und selbst wenn, ist es nur eins weil den Tieren den Lebensraum von Menschen weggenommen wird, noch lange kein Grund diese zu töten.
    23 10 Melden
    • Bluetooth 05.08.2015 17:02
      Highlight Lebensraum weggenommen? Wo ist denn dann der Lebensraum der Menschen. Normalerweise sind die Lebenräume der Tiere und Menschen nicht getrennt. Dass du in der Schweiz in den Alpen campen kannst, ohne Angst davor zu haben von Wölfen angegriffen zu werden, liegt daran, dass wir in der Schweiz diesen Revierkampf vor Jahren gewonnen haben und alle menschenbedrohliche Tiere ausgerottet oder in Naturschutzgebieten vesperrt haben. In Afrika werden halt die für uns exotische und wertvolle Löwen getötet. In der Schweiz sind es Bären und Wölfe, wenn sie einem Bauernhof zu nah sind.
      5 8 Melden
    • Habicht 06.08.2015 10:23
      Highlight In der Schweiz könntest auch mit Wölfen Campen ohne Angst zu haben angegriffen zu werden. Ein Wolfsrudel müsste schon sseehhrrr ausgehungert sein, was bei unseren Wildbeständen nie der Fall sein wird, dass es einen Menschen angreift.
      4 1 Melden
    • Bluetooth 06.08.2015 13:51
      Highlight @ Du sagst "Könntest du...". Willst du damit sagen, dass die Ausrottung der Wölfe und Bären in der Schweiz unnötig war. Spielt aber eigentlich heute auch keine Rolle mehr, warum wir uns entschieden haben keine freie Wölfe in der Schweiz zu tolerieren. Fakt ist, wir haben sie von hier ausgerottet, und jedesmal wenn ein neuer gesichtet wird, gibt man ihn ein Code Namen wie "M13" und erschiesst ihn. Wir haben kein Recht den Afrikaner vorzuwerfen, wie sie mit ihren Raubtiere umgehen sollen.
      2 3 Melden
  • Anded 05.08.2015 12:54
    Highlight Bevölkerung Sub-Sahara in den letzten 40 Jahren auf fast 1 Milliarde vervierfacht. Löwen im selben Zeitraum auf 10% reduziert. Da tobt eine Revierkampf, welcher der Löwe verliert und deshalb einen Underdog-Bonus geniesst im Westen. Und dann geht ein Amerikaner nach Afrika und schiesst noch einen davon. Ziemlich offensichtlich warum die Sympathien so verteilt sind. Finde es vor allem höchst bedenklich, dass ein Doktorand (!!) an einer Amerikanischen Uni nicht einsieht, dass Löwen Menschen angreifen, weil sie aus ihrem Lebensraum zurückgedrängt werden, weil sich der Mensch immer mehr ausbreitet.
    36 10 Melden
    • Bluetooth 05.08.2015 16:41
      Highlight Solch einen Revierkampf gab es auch mal in der Schweiz vor langer Zeit. Das Resultat ist, dass nun praktisch die ganze Schweiz bewohnbar ist. Wölfe und Bären findest du nur noch in Naturschutzgebieten oder in Zoos. Jedes Mal wenn ein neuer Wolf die Grenze überschreitet und Schäfe angreift, wird er erschossen. Was gibt uns Recht, die dieses Problem schon lange gelöst haben, über Afrika zu urteilen.
      5 7 Melden
    • philipp meier 05.08.2015 16:54
      Highlight und für uns ist es total selbstverständlich, dass wir bären, wölfe und dergleichen längst verdrängt haben 😉
      4 2 Melden
  • insomniac 05.08.2015 12:36
    Highlight Weil Löwen aussterben, Menschen aber nicht..
    46 23 Melden
    • Chili5000 05.08.2015 12:51
      Highlight Hätte es nicht besser sagen können...
      11 5 Melden
    • Anded 05.08.2015 12:56
      Highlight Der Mensch wird schon noch aussterben. Fragt sich nur wie viele Tierarten die Menschheit überleben.
      21 1 Melden
    • Max Heiri 05.08.2015 13:00
      Highlight Selten einer menschenverabscheuender Betrag als diesen gelesen...
      11 27 Melden
    • frankyfourfingers 05.08.2015 13:13
      Highlight entschuldige meinen ton aber was für eine Scheissantwort soll das bitte sein?
      10 19 Melden
    • Eisenhorn 05.08.2015 13:35
      Highlight Also brauchen wir uns nicht mehr um Menschen zu kümmern die am Verhungern sind oder unterdrückt werden? Weil: Gibt ja eh genug davon, sehr HUMAN von Ihnen.
      18 13 Melden
    • Dr. Zoidberg 05.08.2015 13:37
      Highlight meine rede. &heart;
      5 0 Melden
    • Chili5000 05.08.2015 15:15
      Highlight Ich finde es unverantwortlich wie sich die Menschen in Regionen vermehren wo die Lebensumstände so schlecht sind. Egal wie wenig man zu essen hat oder wie hart das Leben ist. Es müssen gleich 5-6 Kinder gezeugt werden. Wieso wird das tabuisiert von unseren Humanisten? Geburtenkontrolle würde das Leid von Millionen lindern....
      8 10 Melden
    • Gleis3Kasten9 05.08.2015 16:04
      Highlight Passenderweise sterben vor allem in Afrika viele Menschen. Nicht aus, dafür sinds zu viele, dafür aber an vermeidbaren Krankheiten, Hunger und anderen Dingen die wir Westler nicht kennen. Toll, ne? Aber Hauptsache man hat den neuesten Facebook-Hype der Woche gefunden, nur um dann nächste Woche wieder alles zu vergessen. Kennt ihr Reem noch?
      5 3 Melden
    • 's all good, man! 05.08.2015 16:18
      Highlight @Chili5000: Nicht dein ernst, oder? Sorry, aber das strotzt nur so vor Arroganz und vor allem Ignoranz. Dann wünsche ich dir viel Spass dabei, z.B. in Uganda in ein kleines Bauerndorf einzumarschieren und den Leuten dort zu erklären, dass sie gefälligst nicht so viel Kinder zu zeugen hätten...

      (kleiner Tipp: hohe Geburtenraten hängen meistens sehr direkt mit dem Bildungsniveau zusammen, kannst ja mal Tante Google fragen)

      @Stitches: Jep!
      5 4 Melden
    • Bluetooth 05.08.2015 16:29
      Highlight Dann will ich aber sehen, wie sie ihr Leben opfern, um das Aussterben von anderen Tierarten zu verhindern. Ist einfach so etwas zu schreiben, wenn alle gefährliche in der Schweiz ausgerottet wurden. Es gibt ja genug Afrikaner, Löwen sind momentan wichtiger? Selten so etwas inhumanes gelesen. Dass Leute, das sogar liken, ist zum kotzen.
      5 5 Melden
    • Chili5000 05.08.2015 16:30
      Highlight @'s all good, man!
      Ändert nichts daran das sich die Menschen dort so krass vermehren. Ich komme selbst aus einer Kultur bei der die Vermehrung hemmungslos betrieben wird (Stichwort Balkan). Versteh es da genau so wenig wie in Afrika oder China oder sonst wo auf der Welt. Denkst du nicht das weniger Menschen das Leid lindern würden? Hypothetisch gesprochen?
      5 2 Melden
    • 's all good, man! 05.08.2015 17:11
      Highlight @Chili5000: doch, natürlich! Inhaltlich hast du sicherlich recht, nicht nur hypotethisch gesprochen.

      Ich finde einfach die Haltung ignorant, den Afrikanern (und anderen Kulturen) vorzuwerfen, sie würden unverantwortlich handeln, wenn sie so viele Kinder zeugen. Wir können da nicht einfach hin und denen mal kurz erklären, wie «das so geht». Die gucken dich nur mit grossen Augen an und zeugen dann das nächste Kind, wenn du wieder weg bist. Was ich damit meine: um die Geburtenrate massiv zu senken, braucht es in Afrika (und anderswo) massiv besseren Zugang zu Bildung für alle Bevölkerungsschichten. Es ist nicht damit getan, es «denen» bloss zu sagen.
      6 2 Melden
    • philipp meier 05.08.2015 20:28
      Highlight ... und es braucht einen gewissen lebensstandard, z.b. mit ahv, pensionskasse und so.
      3 2 Melden
    • Habicht 06.08.2015 10:31
      Highlight @`all good man Problem ist ja auch, dass Kondome von der Kirche verteufelt werden und die, wie du schreibst, ungebildeten können sich keine eigene Meinung bilden.
      Die hohe Geburtenrate hat aber auch einen egoistischen Grund. Je mehr Kinder sie haben desto mehr Kinder überleben (logisch), dementsprechend haben sie jemanden der im Alter für sie sorgt und sie ernährt.
      5 0 Melden
    • 's all good, man! 06.08.2015 11:24
      Highlight @Hitz: da bin ich absolut mit dir! Ich habe das auch nicht so gemeint, dass wir den Afrikanern unser System so beibringen (aufzwingen?) müssten. Ganz und gar nicht.

      @Habicht: ja, das ist leider so. Die Familie ist oft das einzige, auf was man sich im Alter verlassen kann. Bei der Kindersterblichkeit muss man dann schon einiges an Kindern auf die Welt stellen, um später wenigstens eines zu haben das für einen sorgt. :-( Kondome sind aber nicht nur wegen der Kirche verpönt...
      3 0 Melden

Eine Polizeistation in den USA hat ein Tanzvideo gedreht – und Social Media flippt aus

Eine Polizeistation in Norfolk, Virginia, geht momentan viral. Grund dafür ist ein Video auf Facebook, in welchem sie zum Song «Uptown Funk» von Bruno Mars tanzen und den Songtext mimen.

Der Auslöser für das Filmen des Videos war eine Challenge, die ihnen von einer Polizeiwache aus Corinth, Texas, gestellt wurde. Diese hatte zuvor ein Video veröffentlicht, in welchem sie zum Miley Cyrus Lied «Party in the U.S.A.» tanzten. 

Das Video der Polizisten aus Norfolk wurde auf Facebook bisher über …

Artikel lesen