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Democratic U.S. presidential candidate Hillary Clinton arrives to speak during her California primary night rally held in the Brooklyn borough of New York, U.S., June 7, 2016. REUTERS/Lucas Jackson

Brooklyn am Dienstagabend: Hillary Clinton geniesst das Bad in der Menge. Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

«History made»: Hillary Clinton erklärt sich zur Siegerin der Vorwahlen der US-Demokraten



Hillary Clinton hat sich am Dienstag zur Siegerin des US-Vorwahlkampfes bei der Demokratischen Partei erklärt. «Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Landes, dass eine Frau die Kandidatin einer grossen Partei sein wird», sagte sie.

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Historischer Moment: Hillary Clinton erklärt sich zur Siegerin der Vorwahlen der Demokratischen Partei.
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Nach ihrem Wahlsieg im Bundesstaat New Jersey wandte sich die frühere US-Aussenministerin auf einer Kundgebung in New York an tausende Anhänger, die ihr zujubelten. Clinton gratulierte Sanders zu dessen Wahlkampf. «Er hat Millionen von Wählern, vor allem junge Leute, begeistert», sagte sie. «Das war sehr gut für diesen Wahlkampf und für Amerika.»

Clinton hatte in New Jersey gegen ihren innerparteilichen Kontrahenten Bernie Sanders mit deutlich über 60 Prozent der Stimmen gewonnen. Damit gewann sie mehr als die Hälfte der 127 zu vergebenden Delegierten in dem Bundesstaat. Sie baute damit ihren Vorsprung auf Sanders weiter aus.

Allerdings ist sie weiterhin auf Super-Delegierte angewiesen. Von diesen mehr als 700 Parteifunktionären und Mandatsträgern, die nicht an ein Vorwahlergebnis gebunden, aber dennoch auf dem Nominierungsparteitag in Philadelphia stimmberechtigt sind, hatte sich die überwältigende Mehrheit für Clinton ausgesprochen. Sie können jedoch ihre Meinung prinzipiell ändern.

Am Dienstag wird bei den Demokraten auch in Montana, New Mexico, South Dakota, North Dakota und Kalifornien gewählt, am nächsten Dienstag folgt noch der Hauptstadtdistrikt Washington D.C. Das Resultat in Kalifornien ist von besonders grossem Interesse, haben sich dort doch über 18 Millionen Wähler für die Vorwahlen registrieren lassen.

Was macht Sanders?

Clintons parteiinterner Kontrahent Bernie Sanders hatte zunächst angekündigt, seinen Kampf bis zum Parteitag in Philadelphia Ende Juli fortsetzen zu wollen. Er wolle möglichst viele Superdelegierte auf seine Seite ziehen, liess er verlauten. Jüngst hatte er jedoch auch erklärt, das Wahlergebnis vor allem in Kalifornien zum Gegenstand seiner Überlegungen machen zu wollen.

U.S. Democratic presidential candidate Bernie Sanders greets supporters in Los Angeles, California, U.S. June 7, 2016. REUTERS/Lucy Nicholson

Bernie Sanders gibt sich noch nicht geschlagen.
Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Sanders werden gute Siegchancen in Montana sowie in North und South Dakota eingeräumt. In Kalifornien ist ein knapper Ausgang prognostiziert.

Bei den Republikanern war Donald Trump in fünf Vorwahlen einziger Kandidat. Er hatte bereits zuvor die Nominierungsschwelle überschritten, seine Konkurrenten zogen sich zurück. (cma/sda/dpa/reu)

Update folgt

Von George Washington bis Barack Obama: Alle 44 US-Präsidenten

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerWeise 08.06.2016 09:37
    Highlight Highlight A sad day....

    Freuen wir uns auf interessante Trump-Jahre
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    9 2 Melden
  • Angelo C. 08.06.2016 08:43
    Highlight Highlight Freudlos, doch der Vollständigkeit halber hier noch das, was die meisten Leser mindestens so sehr interessieren würde aus dem heutigen Tagesanzeiger :

    "Trump siegt weiter

    Donald Trump hat am finalen Abend der Vorwahlen der US-Republikaner all fünf Staaten gewonnen. Nach New Jersey, South Dakota, New Mexico und Montana gewann der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat auch die Vorwahl in Kalifornien."
    13 3 Melden
  • Valindra Valindragam 08.06.2016 08:40
    Highlight Highlight Da würde ich dann doch lieber den Donald Trump wählen....
    21 23 Melden
    • herschweizer 08.06.2016 09:30
      Highlight Highlight Wählen hhh... Sie kommt das ist fix und alle stellen sich jetzt schon darauf ein
      7 3 Melden
    • Valindra Valindragam 08.06.2016 12:57
      Highlight Highlight Sagt wer? Da wäre ich alles andere als siegessicher Freundchen...
      4 2 Melden
  • rolf.iller 08.06.2016 08:17
    Highlight Highlight Voilá, jetzt steht die Wahl fest - Pest oder Cholera
    31 7 Melden
  • rodolofo 08.06.2016 07:20
    Highlight Highlight Sie hat es also doch noch geschafft.
    Gratulation!
    Nun beginnen aber für sie erst die eigentlichen Schwierigkeiten:
    Gelingt ihr der Spagat, zwischen dem erstarkten linken Parteiflügel und den vernünftigen Restbeständen der Republikanischen Partei, die gerade von ihrem selbst gezüchteten neoliberalen Flaschengeist wie von einem Hurikan zerzaust und durcheinander gewirbelt wird, zu vermitteln?
    Der "links drehende Hurikan" Bernie Sanders hat sich noch nicht wirklich beruhigt.Und mittendrin, im windstillen Auge des Demokratischen Sturms, sitzt Barak Obama, zwinkert uns zu und macht seine Spässchen.
    10 31 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 08.06.2016 07:19
    Highlight Highlight Bernie wir glauben an dich, trage diesen Kampf für uns aus und kehre hoffentlich siegreich davon zurück!
    39 18 Melden
    • Hayek1902 08.06.2016 09:35
      Highlight Highlight Glauben kannst du in der Kirche, die Sache ist durch seit etwa 2 Monaten.
      8 7 Melden
    • Alex_Steiner 08.06.2016 09:51
      Highlight Highlight @Hayek1902: Wenn Hillary festgenommen wird - werden die Demokraten wohl nicht mehr für sie Stimmen.
      3 6 Melden
    • Parmelin Anderson 08.06.2016 10:15
      Highlight Highlight Informieren kann man sich im Internet........ Wenn das FBI die Ermittlungen vor den Wahlen abschliessen und zu einem Ergebnis kommen, welches Hillary nicht passt wird, können die Superdeligierten bis Ende July ihre Meinung immer noch ändern.

      https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Democratic_Party_superdelegates,_2016
      3 3 Melden
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