International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schul-Attentäter von Florida gesteht die Tat – vor der Festnahme ging er zu McDonald's



Nach dem Schulmassaker in Florida hat der 19-jährige Schütze die Tat gestanden. Wie am Donnerstag aus Gerichtsunterlagen hervorging, sagte Nikolas Cruz aus, das Schulgelände mit dem Schnellfeuergewehr AR-15 betreten und auf Schüler geschossen zu haben.

Anschliessend habe er seine Waffe und Ausrüstung weggeworfen, um sich unter die Personen zu mischen, die aus der Schule geflohen seien.

A video monitor shows school shooting suspect Nikolas Cruz, left, with public defender Melisa McNeill, making an appearance before Judge Kim Theresa Mollica in Broward County Court, Thursday, Feb. 15, 2018, in Fort Lauderdale, Fla. Cruz is accused of opening fire Wednesday at the school killing more than a dozen people and injuring several.   (Susan Stocker/South Florida Sun-Sentinel via AP, Pool)

Cruz vor Gericht Bild: AP/Pool South Florida Sun-Sentinel

Cruz war zuvor erstmals vor Gericht erschienen, vorgeführt in organgefarbener Häftlingskleidung sowie an Händen und Füssen gefesselt. Er hatte sich dort nicht zu den Vorwürfen geäussert.

Verletzte noch im Spital

Sheriff Scott Israel sagte, der 19-Jährige sei mit einem Uber-Taxi zur Schule gefahren und habe dort das Feuer eröffnet. Anschliessend habe Cruz sich unter fliehende Schüler gemischt und sei unerkannt aus der Schule entkommen. Nach dem Besuch eines Schnellrestaurants sei er festgenommen worden.

epa06529242 Sheriff Scott J. Israel (L) of Broward County and Governor of Florida Rick Scott (R) speak at a press conference on the outskirts of Marjory Stoneman Douglas High School, Parkland, Florida, USA, 15 February 2018. The governor updated the media on the aftermath of the deadly shooting at a high school that left 17 dead.  EPA/GIORGIO VIERA

Sheriff Scott Israel (l.) informiert die Medien, rechts Rick Scott, der Gouverneur von Florida Bild: EPA/EPA

Der ehemalige Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland hatte am Valentinstag mit einem Schnellfeuergewehr um sich geschossen und 17 Personen getötet. 15 weitere Menschen werden laut Polizei mit Verletzungen im Spital behandelt.

Der Schütze, der aus disziplinarischen Gründen der Schule verwiesen worden war, wurde kurz nach der Bluttat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs festgenommen. Der 19-Jährige wurde später formell des Mordes in 17 Fällen beschuldigt.

19 Fälle mit Schusswaffen

Allein im laufenden Jahr ereigneten sich in den USA nach Darstellung des demokratischen Senators Chris Murphy bereits 19 Vorkommnisse mit Schusswaffen an Schulen.

An fast allen Schulen in den USA gehören sogenannte Lockdown-Drills zum Alltag. Schüler aller Altersklassen trainieren ihre Reaktion auf einen Überfall, unter anderem werden die Klassenräume sofort verschlossen und verdunkelt, alle müssen still sein. Mehrfach hat solches Training zuletzt Massaker verhindern oder zumindest eindämmen können.

Medien berichteten unter Berufung auf das FBI, der Schütze des jüngsten Schulmassakers habe seine Waffe legal erworben und besessen. (sda/afp/dpa)

17 Tote bei Schul-Massaker in Florida

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ellen Page outet sich als Transgender

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder, die zweite Welle in der Schweiz und Europa ist da.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen Vergleich:

Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel